{"id":1564,"date":"2012-12-18T10:23:47","date_gmt":"2012-12-18T08:23:47","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/raufusbussard-buteo-lagopus\/"},"modified":"2012-12-18T10:45:08","modified_gmt":"2012-12-18T08:45:08","slug":"raufusbussard-buteo-lagopus","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/raufusbussard-buteo-lagopus\/","title":{"rendered":"Raufu\u00dfbussard (Buteo lagopus)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-1549\" src=\"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/bd.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"150\" \/><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-1553\" src=\"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/hy.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"360\" style=\"text-align: justify;\" \/><\/p>\n<p>Der <strong>Raufu\u00dfbussard<\/strong> (<em>Buteo lagopus<\/em>) ist ein Vertreter der <a title=\"Bussarde\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bussarde\">Echten Bussarde<\/a> (<a title=\"Gattung (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gattung_%28Biologie%29\">Gattung<\/a> <em>Buteo<\/em>) aus der Familie der <a title=\"Habichtartige\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Habichtartige\">Habichtartigen<\/a> (Accipitridae). Die hochnordische Art ist fast <a class=\"mw-redirect\" title=\"Circumpolar\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Circumpolar\">circumpolar<\/a> vertreten, sie fehlt nur auf <a title=\"Gr\u00f6nland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gr%C3%B6nland\">Gr\u00f6nland<\/a>, <a title=\"Island\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Island\">Island<\/a> und <a class=\"mw-redirect\" title=\"Svalbard\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Svalbard\">Spitzbergen<\/a>.<\/p>\n<p>Meist werden vier Unterarten unterschieden, die nur geringf\u00fcgige Abweichungen voneinander aufweisen. Generell werden die eurasischen V\u00f6gel nach Osten hin in der Gefiederf\u00e4rbung etwas heller und nehmen an Gr\u00f6\u00dfe zu; die <a title=\"Holarktis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Holarktis\">nearktische<\/a> Rasse <em>B. l. sanctijohannis<\/em> ist die kleinste und dunkelste.<\/p>\n<p>Insgesamt ist der Raufu\u00dfbussard etwas gr\u00f6\u00dfer und langfl\u00fcgeliger als der <a title=\"M\u00e4usebussard\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M%C3%A4usebussard\">M\u00e4usebussard<\/a> (<em>Buteo buteo<\/em>) und im Vergleich zu diesem in der F\u00e4rbung viel weniger variabel. Die Oberseite ist in allen Kleidern mehr oder weniger einheitlich zimtbraun; ein Farbton, der bei M\u00e4usebussarden sehr selten ist. Der Schwanz ist in allen Kleidern wei\u00df mit einer nur im Jugendkleid diffusen, bei adulten V\u00f6geln jedoch scharf abgesetzten schwarzen Endbinde, \u00fcber der bei M\u00e4nnchen noch einige schmalere dunkle Binden liegen. Der M\u00e4usebussard zeigt demgegen\u00fcber zwar gelegentlich einen wei\u00dfen Schwanz, doch ist dann auch die \u00fcbrige Oberseite des K\u00f6rpers sehr hell. Der auffallend runde Kopf und der Nacken des Raufu\u00dfbussards sind hellbraun bis hellgrau, in Einzelf\u00e4llen fast wei\u00df. Oberkopf und Ohrgegend sind dabei in der Regel noch etwas heller. Die dunklere Schaftzeichnung dieser K\u00f6rperteile ist unterschiedlich deutlich, sie kann fast fehlen. Der <a title=\"Schnabel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schnabel\">Schnabel<\/a> ist eher klein. Vom Augenrand zieht sich ein dunkles schmales Band zur gelben Schnabelbasis. Die Unterseite des K\u00f6rpers ist in unterschiedlichen Braun- und Graut\u00f6nen gefleckt, auch l\u00e4ngliche schwarze Streifen k\u00f6nnen eingestreut sein. Der Bauch ist fast immer schwarz, Hals und Brustbereich sind deutlich heller.<\/p>\n<p>Die Beine sind bis zu den Zehen befiedert, doch ist dieses sichere Merkmal meist nur aus geringer Distanz erkennbar. Die Federn an den Beinen sind hellgrau bis wei\u00df mit dunkelbraunen Schaftzeichnungen. Wie beim M\u00e4usebussard sind die Zehen gelb gef\u00e4rbt; die Krallen sind schwarz. Die Fl\u00fcgelspitzen schlie\u00dfen beim sitzenden Vogel mit dem Schwanz ab.<\/p>\n<p>Von unten gesehen wirkt ein fliegender Raufu\u00dfbussard sehr hell, meist grauwei\u00df mit im Gegensatz zum M\u00e4usebussard schwarz kontrastierendem Fl\u00fcgelbug und schwarzer Schwanzendbinde. Raufu\u00dfbussarde fliegen mit langsamen, tief durchgezogenen Fl\u00fcgelschl\u00e4gen und segeln oft. Im Vergleich zum M\u00e4usebussard <a title=\"R\u00fcttelflug\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/R%C3%BCttelflug\">r\u00fctteln<\/a> Raufu\u00dfbussarde viel h\u00e4ufiger und geschickter und auch bei geringer Windst\u00e4rke. Beim R\u00fcttelflug variiert der Raufu\u00dfbussard st\u00e4ndig die Flugh\u00f6he, dieser \u201e<a class=\"mw-redirect\" title=\"Yo-Yo\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Yo-Yo\">Yo-Yo<\/a>\u201c-Flug erlaubt oft auf gro\u00dfe Entfernung die Artbestimmung. Im Gleitflug sind beim Raufu\u00dfbussard die Armschwingen leicht angehoben, w\u00e4hrend die Handschwingen gerade gehalten oder ganz leicht abgesenkt werden. Dadurch entsteht ein wahrnehmbarer Knick im Fl\u00fcgelprofil, ein gutes Unterscheidungsmerkmal zu gleitenden M\u00e4usebussarden, die Arm- und Handschwingen meist gerade halten bzw. beim Segeln V-f\u00f6rmig anheben. Auffallend und f\u00fcr die Art kennzeichnend ist auch ein h\u00e4ufiges Drehen des Schwanzes, das etwas an einen <a title=\"Schwarzmilan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwarzmilan\">Milan<\/a> erinnert.<\/p>\n<p>Die Geschlechter zeigen keinen ausgepr\u00e4gten reversen <a class=\"mw-redirect\" title=\"Geschlechtsdimorphismus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Geschlechtsdimorphismus\">Geschlechtsdimorphismus<\/a>, sodass sie nicht immer leicht zu unterscheiden sind. Die Weibchen sind geringf\u00fcgig gr\u00f6\u00dfer als die M\u00e4nnchen und bis zu 20 Prozent schwerer. Ihre Gefiederf\u00e4rbung ist insbesondere im Kopf- und Brustbereich etwas heller als die der M\u00e4nnchen. Der Schwanz der Weibchen schlie\u00dft meist mit nur einer Endbinde ab, w\u00e4hrend bei den M\u00e4nnchen neben einer breiten meist noch zwei bis drei schmalere Binden zu erkennen sind.<\/p>\n<p>Jungv\u00f6gel sind heller als die Altv\u00f6gel, vor allem die schwarze Endbinde des Schwanzes ist noch nicht deutlich ausgepr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Diese Rasse schlie\u00dft \u00f6stlich an das Verbreitungsgebiet der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Nominatform\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nominatform\">Nominatform<\/a> an. Die sehr breite <a title=\"Intergradation\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Intergradation\">Kontaktzone<\/a> verl\u00e4uft im <a class=\"new\" title=\"Uralgebiet (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Uralgebiet&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Uralgebiet<\/a>. Vertreter dieser Unterart sind etwas gr\u00f6\u00dfer als die der Nominatform und meist auch heller. Die K\u00f6rperunterseite ist weniger kontrastreich gezeichnet, die Schwanzbinden (insbesondere die Endbinde) sind schmaler als bei der Nominatform. Die <a title=\"Iris (Auge)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iris_%28Auge%29\">Iris<\/a> dieser V\u00f6gel ist im Gegensatz zur hellbraunen der Nominatform gelb.<\/p>\n<p>Diese Unterart bewohnt die Halbinsel <a title=\"Kamtschatka\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kamtschatka\">Kamtschatka<\/a> und den n\u00f6rdlichen Teil der <a title=\"Kurilen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kurilen\">Kurilen<\/a>. Die V\u00f6gel sind gro\u00df, eher dunkel und wenig kontrastreich gezeichnet. Von gro\u00dfen und dunklen Vertretern der Rasse <em>B.&nbsp;l.&nbsp;menzbieri<\/em> sind sie nur sehr schwer zu unterscheiden. Sie sind deutlich gr\u00f6\u00dfer und heller als durchschnittliche Vertreter von <em>B.&nbsp;l.&nbsp;sanctijohannis<\/em>. Auf den Inseln der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Beringsee\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Beringsee\">Beringsee<\/a> vermischen sich die beiden Unterarten, w\u00e4hrend die Kontaktzone zu <em>B.&nbsp;l.&nbsp;menzbieri<\/em> nicht genau bekannt ist.<\/p>\n<p><em>B. l. sanctijohannis<\/em> bewohnt die subarktischen und arktischen Gebiete Nordamerikas von <a title=\"Neufundland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neufundland\">Neufundland<\/a> westw\u00e4rts bis <a title=\"Alaska\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alaska\">Alaska<\/a> und zu den <a title=\"Aleuten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aleuten\">Aleuten<\/a>. Die hellen Exemplare dieser Unterart sind etwas kleiner als die der Nominatform, unterscheiden sich jedoch von ihr in der Gefiederf\u00e4rbung nur unwesentlich. Die dunklen Exemplare sind oberseits einheitlich braun, auf der Unterseite graubraun gesprenkelt. Auch im <a title=\"Flugbild\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Flugbild\">Flugbild<\/a> ist diese Rasse dunkler als die Nominatform. In der Unteransicht kontrastieren dabei die meist einheitlich dunklen Deckfedern der Unterfl\u00fcgel deutlich mit dem sonst hellen Fl\u00fcgel. Bei dieser Rasse besteht vor allem im Flug eine erhebliche Verwechslungsm\u00f6glichkeit mit dem <a title=\"Rotschwanzbussard\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rotschwanzbussard\">Rotschwanzbussard<\/a> (<em>Buteo jamaicensis<\/em>). Die V\u00f6gel der kanadischen Ostk\u00fcste sind insgesamt die kleinsten; bei ihnen ist der reverse Geschlechtsdimorphismus sowohl in Gr\u00f6\u00dfe und Gewicht als auch in der Gefiederf\u00e4rbung am gr\u00f6\u00dften. Nach Westen hin werden die Individuen gr\u00f6\u00dfer, die Geschlechtsunterschiede jedoch kleiner. Raufu\u00dfbussarde aus Westalaska und dem <a title=\"Beringmeer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Beringmeer\">Beringmeergebiet<\/a> weisen die gr\u00f6\u00dften individuellen Unterschiede in der Gefiederf\u00e4rbung auf.<\/p>\n<p>Einheitlich dunkle bis <a title=\"Melanismus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Melanismus\">melanistische<\/a> Exemplare kommen regelm\u00e4\u00dfig nur in Nordamerika und fallweise in Ostsibirien vor. Ganz selten wurden sie auch im \u00fcbrigen Verbreitungsgebiet festgestellt.<\/p>\n<p>Die Gr\u00f6\u00dfe (gemessen von der Schnabel- bis zur Schwanzspitze) liegt zwischen 53 und 63 Zentimetern, wovon etwa 22 Zentimeter auf den Schwanz entfallen. Bei einer Fl\u00fcgell\u00e4nge bis zu 48 Zentimetern kann die Spannweite der gr\u00f6\u00dften V\u00f6gel \u00fcber 1,5 Meter liegen.<\/p>\n<p>Das Gewicht eines gut ern\u00e4hrten M\u00e4nnchens liegt im Durchschnitt bei etwa 1,2 Kilogramm, Weibchen sind bis zu 20 Prozent schwerer.<\/p>\n<p>Stimmlich ist der Raufu\u00dfbussard unauff\u00e4lliger als der M\u00e4usebussard, nur bei St\u00f6rungen am Nest ist er relativ laut. Der Hauptruf ist ein lautes, ein wenig klagend klingendes langgezogenes <em>Pi-iii-\u00e4\u00e4\u00e4h<\/em>, das im An- und Ablaut verschiedentlich variiert werden kann. Entfernt kann dieser Ruf an das Miauen einer Hauskatze erinnern. Er wird vor allem w\u00e4hrend der Paarungsfl\u00fcge vorgetragen. Daneben verf\u00fcgt die Art \u00fcber eine Reihe von Stimmf\u00fchlungs-, Kontakt- und Alarmrufen. Das br\u00fctende Weibchen begr\u00fc\u00dft das futtertragende M\u00e4nnchen mit einem kurzen, nicht lauten <em>Vii\u00e4\u00e4h<\/em>, in Bedrohungssituationen ist von beiden Geschlechtern ein kurzes, scharfes <em>Pi-i-\u00e4\u00e4<\/em> zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Der Raufu\u00dfbussard ist ein hochnordischer Bewohner der meist baum- und strauchlosen <a title=\"Tundra\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tundra\">Tundra<\/a>. In <a class=\"mw-redirect\" title=\"Fennoskandien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fennoskandien\">Fennoskandien<\/a> besiedelt er die baumlosen <a class=\"mw-redirect\" title=\"Fj\u00e4ll\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fj%C3%A4ll\">Fj\u00e4llgebiete<\/a> ebenso wie lockere Birkenbest\u00e4nde in der subalpinen Zone. Regelm\u00e4\u00dfig, aber in geringer Anzahl, br\u00fctet er in der Baumtundra. In sehr guten <a title=\"Lemmini\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lemmini\">Lemmingjahren<\/a> werden auch die n\u00f6rdlichsten Ausl\u00e4ufer der <a title=\"Borealer Nadelwald\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Borealer_Nadelwald\">Taiga<\/a> besiedelt. Hier liegen seine Brutpl\u00e4tze meist an Waldr\u00e4ndern, gerne in der N\u00e4he von Gew\u00e4ssern, oder am Rande sehr gro\u00dfer Lichtungen. Der Raufu\u00dfbussard ist im Allgemeinen ein Bewohner der Niederungen; in Skandinavien und Alaska br\u00fctet er jedoch vereinzelt in H\u00f6hen von bis zu 1.400 Metern. Gerne h\u00e4lt er sich in der N\u00e4he von Gew\u00e4ssern, an der K\u00fcste oder entlang von Flusst\u00e4lern auf.<\/p>\n<p>Die Winterhabitate sind vielf\u00e4ltiger, doch auch in den Winterquartieren zeigt sich seine Vorliebe f\u00fcr offene Gegenden mit guter Rundumsicht. H\u00e4ufig ist er in K\u00fcstengebieten, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Marsch (Schwemmland)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marsch_%28Schwemmland%29\">Marschlandschaften<\/a>, in ausgedehnten Gr\u00fcnlandgebieten und <a title=\"Moor\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Moor\">Mooren<\/a> zu finden, in Ost- und S\u00fcdosteuropa und Asien auch in <a title=\"Steppe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Steppe\">Steppen<\/a>. In Nordamerika h\u00e4lt er sich im Winter h\u00e4ufig in <a title=\"Pr\u00e4rie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pr%C3%A4rie\">Pr\u00e4rien<\/a> auf.<\/p>\n<p>Der Raufu\u00dfbussard br\u00fctet zirkumpolar in weiten Bereichen der <a title=\"Holarktis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Holarktis\">Holarktis<\/a>, nahe am und n\u00f6rdlich des n\u00f6rdlichen <a title=\"Polarkreis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Polarkreis\">Polarkreises<\/a>. In Europa beginnen seine Brutgebiete in S\u00fcdnorwegen und ziehen sich in einem relativ schmalen Streifen \u00fcber Mittel- und Nordschweden und den n\u00f6rdlichen Teil Finnlands entlang der <a title=\"Arktischer Ozean\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arktischer_Ozean\">Eismeerk\u00fcste<\/a> bis nach Ostsibirien, Kamtschatka und zu den n\u00f6rdlichen Kurilen. Ein schmaler Verbreitungsfinger verl\u00e4uft entlang der K\u00fcste des <a title=\"Ochotskisches Meer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ochotskisches_Meer\">Ochotskischen Meeres<\/a> nach S\u00fcden etwa bis auf 55\u00b0 n\u00f6rdliche Breite. Die n\u00f6rdliche Verbreitungsgrenze wird durch die Eismeerk\u00fcste gebildet; nur wenige k\u00fcstennahe Inseln wurden besiedelt. Die S\u00fcdgrenze der Brutverbreitung liegt in der \u00dcbergangszone von der Strauchtundra zur Baumtundra. Nur bei sehr gutem Nahrungsangebot und nur tempor\u00e4r br\u00fctet die Art auch in s\u00fcdlich davon gelegenen Gebieten.<\/p>\n<p>Die Brutgebiete in der <a title=\"Nearktis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nearktis\">Nearktis<\/a> beginnen im Osten in <a title=\"Neufundland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neufundland\">Neufundland<\/a>, umfassen nord- und nordwestw\u00e4rts die Gebiete um die <a title=\"Hudson Bay\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hudson_Bay\">Hudson Bay<\/a>, den festlandnahen s\u00fcdlichen Teil der <a title=\"Baffininsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Baffininsel\">Baffininsel<\/a>, den n\u00f6rdlichen Bereich der <a title=\"Nordwest-Territorien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nordwest-Territorien\">Nordwest-Territorien<\/a> mit den meisten der vorgelagerten Inseln, insbesondere der <a title=\"Victoria-Insel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Victoria-Insel\">Victoria-Insel<\/a>, und reichen \u00fcber Nord- und West<a title=\"Alaska\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alaska\">alaska<\/a> bis zu den <a title=\"Aleuten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aleuten\">Aleuten<\/a>.<\/p>\n<p>Die Winterquartiere liegen s\u00fcdlich der Brutgebiete und \u00fcberlappen sich mit diesen kaum. Ihre Nordgrenze wird von der S\u00fcdgrenze des <a title=\"Borealer Nadelwald\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Borealer_Nadelwald\">borealen Nadelwaldg\u00fcrtels<\/a> gebildet. In Eurasien liegen sie haupts\u00e4chlich zwischen 58\u00b0 und 45\u00b0 n\u00f6rdlicher Breite, reichen aber in manchen Regionen, so in S\u00fcdosteuropa, Zentralasien und Ostasien, bedeutend weiter nach S\u00fcden.<\/p>\n<p>Im Mitteleuropa ist der Raufu\u00dfbussard nur im Winterhalbjahr zu sehen; die Gesamtzahl der \u00dcberwinterer schwankt von Jahr zu Jahr betr\u00e4chtlich. Nach Massenvermehrungen seiner nordischen Beutetiere bei gleichzeitig klimatisch g\u00fcnstigen Brutbedingungen sind in Mitteleuropa besonders starke Einfl\u00fcge zu verzeichnen. Vereinzelt \u00fcbersommern einzelne V\u00f6gel in Norddeutschland, Nordpolen und dem Baltikum. 1988 wurde in <a title=\"Niedersachsen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Niedersachsen\">Niedersachsen<\/a> erstmals eine erfolgreiche Brut festgestellt.<\/p>\n<h3><span id=\"Winterquartiere_in_Europa\" class=\"mw-headline\">Winterquartiere in Europa<\/span><\/h3>\n<p>In Europa liegen die \u00dcberwinterungsgebiete mehrheitlich \u00f6stlich von 10\u00b0 Ost, doch \u00fcberwintert eine nicht unbetr\u00e4chtliche Zahl auch westw\u00e4rts bis zum <a title=\"Rhein\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rhein\">Rhein<\/a> und s\u00fcdw\u00e4rts bis zu den <a title=\"Alpen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alpen\">Alpen<\/a>. Die europ\u00e4ischen Haupt\u00fcberwinterungsgebiete liegen in S\u00fcdschweden, im <a title=\"Baltikum\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Baltikum\">Baltikum<\/a>, in <a title=\"Wei\u00dfrussland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wei%C3%9Frussland\">Wei\u00dfrussland<\/a>, in der Osth\u00e4lfte Deutschlands, in <a title=\"Tschechien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tschechien\">Tschechien<\/a>, in der <a title=\"Slowakei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Slowakei\">Slowakei<\/a>, in Ost\u00f6sterreich, in <a title=\"Ungarn\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ungarn\">Ungarn<\/a> und in der <a title=\"Ukraine\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ukraine\">Ukraine<\/a>. Bei besonders starken Einfl\u00fcgen werden auch Nordostgriechenland, die <a title=\"Krim\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Krim\">Krim<\/a> und nordwestliche Regionen der <a title=\"T\u00fcrkei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/T%C3%BCrkei\">T\u00fcrkei<\/a> erreicht.<\/p>\n<p>Der Raufu\u00dfbussard ist in seinem gesamten Verbreitungsgebiet ein ausgepr\u00e4gter Zugvogel. Wie alle Thermik nutzenden V\u00f6gel ist er ein Tagzieher. Meistens zieht er allein, seltener in kleinen Gruppen. An bestimmten besonders g\u00fcnstigen Rastpl\u00e4tzen wurden Ansammlungen von mehr als 100 Individuen beobachtet. Insgesamt ist sein Zugverhalten in Details noch nicht sehr gut erforscht, wenige Daten von besenderten Individuen ergaben Tageszugstrecken um die 100 Kilometer. Die Zugdistanzen sind unterschiedlich. Ein am 5. August 1985 nestjung in Nordalaska beringter Vogel wurde am 10. Oktober in <a title=\"Montana\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Montana\">Montana<\/a>, 3.300 Kilometer von seinem Geburtsort entfernt, wiedergefunden.<\/p>\n<p><em>Buteo lagopus<\/em> r\u00e4umt seine Brutgebiete abh\u00e4ngig vom Nahrungsangebot und der H\u00f6he der Schneedecke ab Ende August. Der Hauptwegzug beginnt aber erst in der zweiten Septemberdekade und reicht bis in den Oktober hinein. Bei besonders g\u00fcnstigen Lebensbedingungen bleiben einzelne Individuen auch bis in den November in ihren Brutgebieten.<\/p>\n<p>Raufu\u00dfbussarde ziehen in <a title=\"Breitfrontzug\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Breitfrontzug\">breiter Front<\/a> mehrheitlich in s\u00fcdliche Richtungen, nur s\u00fcd- und mittelskandinavische V\u00f6gel ziehen entlang der deutschen Nordseek\u00fcste nach Westen und \u00fcberwintern in S\u00fcd- und Westengland. Diese Breitfrontstra\u00dfen m\u00fcnden an manchen Stellen in sogenannte Zugtrichter, an denen, vor allem im Herbstzug, viele Durchzieher beobachtet werden k\u00f6nnen. Zu H\u00e4ufungen von durchziehenden Raufu\u00dfbussarden kommt es unter anderem bei <a title=\"Falsterbo\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Falsterbo\">Falsterbo<\/a>, entlang der gro\u00dfen sibirischen Str\u00f6me sowie in Ostasien, allerdings in bedeutend geringeren Zahlen, an der K\u00fcste der <a title=\"Tschuktschen-Halbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tschuktschen-Halbinsel\">Tschuktschen-Halbinsel<\/a>.<\/p>\n<p>Die Spitzendurchzugszahlen der nearktischen V\u00f6gel werden an den bekannten Beobachtungspunkten wie Hawk Ridge bei <a title=\"Duluth (Minnesota)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Duluth_%28Minnesota%29\">Duluth<\/a>, <a title=\"Minnesota\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Minnesota\">Minnesota<\/a>, in der letzten Oktoberdekade gez\u00e4hlt. Die Hauptzahl \u00fcberwintert in den nord\u00f6stlichen Staaten der USA, wo die Art im Winter auch in Siedlungen und St\u00e4dten beobachtet werden kann. Der Bereich der \u00dcberwinterungsgebiete erstreckt sich \u00fcber die nordamerikanischen <a title=\"Great Plains\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Great_Plains\">Plains<\/a> westw\u00e4rts bis Nordmexiko.<\/p>\n<p>Wahrscheinlich f\u00fchrt der Raufu\u00dfbussard in seinen Winterquartieren ein nomadisches Leben und verbleibt nur bei sehr gutem Nahrungsangebot l\u00e4nger an einem Ort. Es ist allerdings nicht bekannt, welche Strecken die V\u00f6gel w\u00e4hrend des Winterhalbjahres zur\u00fccklegen.<\/p>\n<p>Der Heimzug beginnt im M\u00e4rz und erreicht seinen Gipfel Mitte April. Die Brutgebiete werden nicht vor Ende April erreicht, meist aber erst im Mai und in den \u00e4u\u00dferst n\u00f6rdlichen Lagen erst Anfang Juni. H\u00e4ufig verstreichen noch einige Wochen nach der Ankunft im Brutgebiet, bevor Brutaktivit\u00e4ten beginnen.<\/p>\n<p>Die Hauptnahrung des Raufu\u00dfbussard besteht vor allem aus kleinen S\u00e4ugetieren, insbesondere aus <a title=\"W\u00fchlm\u00e4use\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/W%C3%BChlm%C3%A4use\">W\u00fchlm\u00e4usen<\/a> der Gattungen <em>Microtus<\/em> und <em>Clethrionomys<\/em> sowie aus verschiedenen <a title=\"Lemmini\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lemmini\">Lemmingarten<\/a> (<em>Lemmus sp.<\/em>). Diese Tiergruppen bilden bei ausreichender Verf\u00fcgbarkeit zwischen 60 und 90 Prozent des gesamten Nahrungsvolumens. Sind W\u00fchlm\u00e4use aber knapp, k\u00f6nnen mittelgro\u00dfe V\u00f6gel, vor allem <a title=\"Moorschneehuhn\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Moorschneehuhn\">Moorschneeh\u00fchner<\/a> (<em>Lagopus lagopus<\/em>) zur Hauptbeute werden. Im Winter und dort, wo diese Arten in seine Brutgebiete vorgedrungen sind, auch im Sommer, jagt der Raufu\u00dfbussard <a title=\"Rebhuhn (Art)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rebhuhn_%28Art%29\">Rebh\u00fchner<\/a> (<em>Perdix perdix ssp.<\/em>) und <a title=\"Pr\u00e4riehuhn\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pr%C3%A4riehuhn\">Pr\u00e4rieh\u00fchner<\/a> (<em>Tympanuchus sp.<\/em>). In kleinerer Zahl werden <a title=\"Reptilien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Reptilien\">Reptilien<\/a>, <a title=\"Amphibien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Amphibien\">Amphibien<\/a> und <a title=\"Fische\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fische\">Fische<\/a> erbeutet. Insekten (vornehmlich <a title=\"Echte Grillen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Echte_Grillen\">Grillen<\/a> und <a class=\"mw-redirect\" title=\"Heuschrecken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heuschrecken\">Heuschrecken<\/a>) und das Aas unterschiedlich gro\u00dfer Tiere spielt in der Ern\u00e4hrung der Art ebenfalls eine, wenn auch untergeordnete, Rolle. Seltener, jedoch regelm\u00e4\u00dfig erbeutet der Raufu\u00dfbussard auch gr\u00f6\u00dfere S\u00e4ugetiere wie <a title=\"Schneehase\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schneehase\">Schneehasen<\/a> (<em>Lepus timidus<\/em>), <a title=\"Polarhase\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Polarhase\">Polarhasen<\/a> (<em>L. arcticus<\/em>) und <a title=\"Alaskahase\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alaskahase\">Alaskahasen<\/a> (<em>L. othus<\/em>).<\/p>\n<p>Unter den <em>Microtus<\/em>-Arten \u00fcberwiegen <a title=\"Erdmaus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Erdmaus\">Erdmaus<\/a> (<em>Microtus agrestis<\/em>) und <a title=\"Nordische W\u00fchlmaus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nordische_W%C3%BChlmaus\">Nordische W\u00fchlmaus<\/a> (<em>M. oeconomus<\/em>), in den Winterquartieren die <a title=\"Feldmaus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Feldmaus\">Feldmaus<\/a> (<em>M. arvalis<\/em>). Bei den Lemmingen stehen Arten der Gattung <em>Lemmus<\/em> im Vordergrund, vor allem der <a title=\"Berglemming\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Berglemming\">Berglemming<\/a> (<em>L. lemmus<\/em>), der <a title=\"Sibirischer Lemming\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sibirischer_Lemming\">Sibirische Lemming<\/a> (<em>L. sibiricus<\/em>) und in Nordamerika der <a class=\"new\" title=\"Brauner Lemming (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Brauner_Lemming&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Braune Lemming<\/a> (<em>L. trimucronatus<\/em>). Bei einem massierten Auftreten werden auch <a title=\"R\u00f6telm\u00e4use\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/R%C3%B6telm%C3%A4use\">R\u00f6telm\u00e4use<\/a>, wie die hochnordische <a title=\"Polarr\u00f6telmaus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Polarr%C3%B6telmaus\">Polarr\u00f6telmaus<\/a> (<em>Myodes rutilus<\/em>), und <a title=\"Halsbandlemminge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Halsbandlemminge\">Halsbandlemminge<\/a> (<em>Dicrostonyx sp.<\/em>) zu wichtigen Beutetieren.<\/p>\n<p>Wenn sie verf\u00fcgbar ist, gleicht die Winternahrung der des Sommers; andernfalls werden h\u00e4ufiger <a title=\"Spitzm\u00e4use\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spitzm%C3%A4use\">Spitzm\u00e4use<\/a> und V\u00f6gel erbeutet, auch wird in gr\u00f6\u00dferen Ma\u00dfen Aas aufgenommen.<\/p>\n<p>Die Jagdmethoden der Art sind vielf\u00e4ltig, doch \u00fcberwiegt dort, wo sie m\u00f6glich ist, die Ansitzjagd. Wird ein Beutetier ersp\u00e4ht, folgt ein meist kurzer bodennaher Jagdflug, dessen letzte Phase in der Regel ein Gleitflug ist. Die Tiere werden immer am Boden geschlagen und mit den Krallen, zuweilen auch mit dem Schnabel, get\u00f6tet. Sehr selten wurde ein erfolgreiches Schlagen von Beutetieren im Fluge beobachtet. Kann das Beutetier nicht \u00fcberrascht werden, wird es nur ganz kurz verfolgt.<\/p>\n<p>Bei g\u00fcnstigen, vor allem windigen Witterungsbedingungen sowie dort, wo ihm keine Ansitze zur Verf\u00fcgung stehen, jagen Raufu\u00dfbussarde auch r\u00fcttelnd in etwa 20 bis 50 Metern H\u00f6he. \u00c4hnlich wie beim <a title=\"Turmfalke\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Turmfalke\">Turmfalken<\/a> (<em>Falco tinnunculus<\/em>) sind die im Durchschnitt etwa 10 Sekunden w\u00e4hrenden R\u00fcttelphasen von kurzen Gleitf\u00fcgen unterbrochen. Weiters werden regelm\u00e4\u00dfig etwas an <a title=\"Weihen (Gattung)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weihen_%28Gattung%29\">Weihen<\/a> erinnernde langsame Suchfl\u00fcge sowie Jagden \u00fcber Wasser nach Art eines <a title=\"Fischadler\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fischadler\">Fischadlers<\/a> (<em>Pandion haliaetus<\/em>) beobachtet.<\/p>\n<p>Der Raufu\u00dfbussard ist tagaktiv mit einer starken Tendenz, seine Aktivit\u00e4tsphasen in die D\u00e4mmerungsstunden auszudehnen. In seinen n\u00f6rdlichen Brutgebieten kann er (vor allem bei Nahrungsknappheit) w\u00e4hrend 24 Stunden aktiv angetroffen werden, in der Regel ruht er aber trotz der vorhandenen Helligkeit etwa zwischen 23 und 5 Uhr.<\/p>\n<p>Wenn sie nicht ein Mangel an Beutetieren zu anhaltender Aktivit\u00e4t zwingt, legen Raufu\u00dfbussarde auch w\u00e4hrend des Tages lange Ruheperioden ein. Dabei ist die K\u00f6rperhaltung meist etwas waagrechter als bei einem ruhenden M\u00e4usebussard.<\/p>\n<p>Im Brutgebiet werden abh\u00e4ngig vom Nahrungsangebot unterschiedlich gro\u00dfe Territorien besetzt, verteidigt wird jedoch nur die weitere Umgebung des Nestes. In schlechten Nahrungsjahren unterbleiben territoriale Verhaltensweisen. Gegen\u00fcber anderen Arten zeigen sich Raufu\u00dfbussarde sehr vertr\u00e4glich, oft befinden sich ihre Nester in unmittelbarer Nachbarschaft zum Nest eines <a title=\"Wanderfalke\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wanderfalke\">Wanderfalken<\/a> (<em>Falco peregrinus<\/em>), <a title=\"Gerfalke\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gerfalke\">Gerfalken<\/a> (<em>Falco rusticolus<\/em>) oder <a title=\"Kolkrabe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kolkrabe\">Kolkraben<\/a> (<em>Corvus corax<\/em>).<\/p>\n<p>\u00dcber die Territorialit\u00e4t im Winterquartier liegen noch keine vertieften Erkenntnisse vor. Bei gutem Nahrungsangebot wurden aber Gruppen bis zu 40 Individuen auf vergleichsweise engem Raum gez\u00e4hlt, auch die Anwesenheit von Nahrungskonkurrenten wird meist geduldet.<\/p>\n<p>In den Brutrevieren wird der weitere Nestbereich gegen Artgenossen und R\u00e4uber energisch verteidigt. W\u00e4hrend es zwischen Artgenossen selten zu k\u00f6rperlichen Auseinandersetzungen kommt, werden potenzielle Nestr\u00e4uber direkt angegriffen. Besonders <a title=\"Raubm\u00f6wen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Raubm%C3%B6wen\">Raubm\u00f6wen<\/a> (<em>Stercorarius sp.<\/em>) und <a class=\"mw-redirect\" title=\"Schneeeule\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schneeeule\">Schneeeulen<\/a> (<em>Bubo scandiacus<\/em>) sowie gr\u00f6\u00dfere Landraubtiere wie <a title=\"Polarfuchs\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Polarfuchs\">Polarf\u00fcchse<\/a> (<em>Alopex lagopus<\/em>), <a title=\"Wolf\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wolf\">W\u00f6lfe<\/a> (<em>Canis lupus<\/em>) und <a title=\"Vielfra\u00df\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vielfra%C3%9F\">Vielfra\u00dfe<\/a> (<em>Gulo gulo<\/em>) werden schon in weiter Entfernung vom Nest direkt attackiert und oftmals erfolgreich vertrieben.<\/p>\n<p>\u00dcber den Zeitpunkt der Geschlechtsreife liegen keine gesicherten Erkenntnisse vor, insbesondere ist unbekannt, ob \u2013 wie beim M\u00e4usebussard \u2013 schon J\u00e4hrlinge zur Brut schreiten k\u00f6nnen. Wahrscheinlich beginnen Raufu\u00dfbussarde aber erst im zweiten, einige sogar erst im dritten Lebensjahr zu br\u00fcten.<\/p>\n<p>Die sexuelle Aktivit\u00e4t ist vom Nahrungsangebot in den Brutgebieten abh\u00e4ngig. Nur bei guter bis sehr guter Verf\u00fcgbarkeit an Nahrungstieren wird die Paarbindung intensiviert, und es kommt zu Nestbau, Eiablage und Brut. Auf schlechte Nahrungsverh\u00e4ltnisse wird je nach Grad des Mangels sehr differenziert reagiert, im Extremfall unterbleiben Balz- und Nestbauaktivit\u00e4ten g\u00e4nzlich oder es kommt zu Abwanderungen in besser versorgte Gebiete. Verbleibende Raufu\u00dfbussarde sitzen auf nur kleinen Gelegen, die oft schon w\u00e4hrend der Brut aufgegeben werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr einen Teil der Bussarde beginnt die Paarbildung bereits im sp\u00e4ten Winter; diese kehren schon lose verpaart in die Brutgebiete zur\u00fcck. Andere beginnen erst dort mit der Balz. Dabei zeigen sie eindrucksvolle Fl\u00fcge mit weit ausgebreiteten Schwingen und gespreiztem Schwanz, begleitet von charakteristischen Rufen. Das M\u00e4nnchen f\u00fchrt dabei auch verschiedene Flugkapriolen aus.<\/p>\n<p>Verpaarte Bussarde f\u00fchren eine monogame Brutsaisonehe. Es bestehen jedoch Hinweise, dass zumindest bei einigen die Bindung in den Wintermonaten nicht erlischt, ja auch \u00fcber mehrere Jahre anhalten kann.<\/p>\n<p>Entsprechend den unterschiedlichen Lebensr\u00e4umen, die Raufu\u00dfbussarde bewohnen, sind auch die Neststandorte vielf\u00e4ltig. Dort, wo sie die Gelegenheit dazu hat, nistet die Art bevorzugt auf Felssimsen, kleinen Felsinseln, an ebenen Stellen auf B\u00f6schungen oder entlang tief eingeschnittener Flusst\u00e4ler, entlang der K\u00fcste auch auf Klippen. In der Baumtundra baut er Baumnester, meist im obersten Baumabschnitt. Die Seltenheit dieser Nistm\u00f6glichkeiten in seinem Lebensraum zwingt ihn jedoch h\u00e4ufig zur Errichtung von Bodennestern in v\u00f6llig offener Tundra. Bodennester liegen mehrheitlich an trockenen, etwas erh\u00f6hten Stellen, die eine gute Rundumsicht erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Das Nest selbst ist ein recht volumin\u00f6ser Bau, bestehend aus \u00c4stchen und Zweigen, gut ausgepolstert mit Gras, verschiedenen Moosen, Tierhaaren und Federn. Diese Isolierung ist bei Bodennestern besonders dick. Neu angelegte Nester haben einen Durchmesser von etwa 80 Zentimetern, wachsen aber bei l\u00e4ngerer Ben\u00fctzung zu volumin\u00f6sen Gebilden von bis zu 150 Zentimetern Durchmesser an. Das Nistmaterial wird allein vom M\u00e4nnchen herangeschafft und von beiden V\u00f6geln verbaut. Der Nestbau h\u00e4lt auch noch w\u00e4hrend der Brutperiode an. Zuweilen werden auch bestehende Nester anderer nordischer Greifv\u00f6gel benutzt.<\/p>\n<p>Ob \u00fcberhaupt ein Gelege gezeitigt wird sowie die Gr\u00f6\u00dfe des Geleges selbst wird vom Nahrungsangebot beeinflusst, doch sind die genauen Zusammenh\u00e4nge noch Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen. Jedenfalls k\u00f6nnen die Gelegegr\u00f6\u00dfen von Jahr zu Jahr betr\u00e4chtlich schwanken. Ein Normalgelege umfasst drei bis vier Eier, es kommt aber zuweilen auch zur Ablage von nur einem Ei. Der Legeabstand betr\u00e4gt bei Normalgelegen 24 Stunden, nur die letzten Eier gr\u00f6\u00dferer Gelege werden in einem gr\u00f6\u00dferen Zeitabstand gelegt. In Jahren von Massenvermehrungen der Beutetiere wurden Gelege von bis zu sieben Eiern festgestellt. Nachgelege kommen bei Verlust des Erstgeleges vor und umfassen selten mehr als zwei Eier.<\/p>\n<p>Die Grundfarbe frischgelegter Eier ist gr\u00fcnlich bis bl\u00e4ulich und wechselt sp\u00e4ter in ein schmutziges Wei\u00df. Sie sind reichlich mit r\u00f6tlichbraunen und purpurnen Flecken \u00fcbers\u00e4t. Die Durchschnittsma\u00dfe betragen 57 x 45 Millimeter.<\/p>\n<p>Die Eier werden fast ausschlie\u00dflich vom Weibchen bebr\u00fctet, das in dieser Zeit vom M\u00e4nnchen mit Nahrung versorgt wird. Die Brutdauer betr\u00e4gt abh\u00e4ngig von der Witterung 31 bis 37 Tage. Das Weibchen br\u00fctet ab dem ersten Ei, sodass bei einem Legeabstand von einem Tag und l\u00e4nger der Entwicklungsstand der K\u00fcken sehr unterschiedlich ist. Der Brutbeginn liegt nicht vor Mitte Mai.<\/p>\n<p>Anfangs schafft allein das M\u00e4nnchen die Nahrung f\u00fcr das Weibchen und die Jungen heran; das Weibchen zerteilt die Beute und f\u00fcttert. Sp\u00e4ter jagen und f\u00fcttern beide Elternteile.<\/p>\n<p>Die Dunenjungen sind in den ersten Tagen bis auf die Futteraufnahme weitgehend inaktiv. Sie bekommen mit zw\u00f6lf Tagen ihre ersten Federn. Mit etwa vier Wochen k\u00f6nnen sie die Beute selbst zerteilen und aufrecht im Nest stehen. Die ersten Flugversuche beginnen im Alter von etwas \u00fcber 30 Tagen, doch richtig fl\u00fcgge sind die wenigsten Jungv\u00f6gel vor ihrem 40. Lebenstag, die M\u00e4nnchen offenbar etwas fr\u00fcher als die Weibchen. Die Jungen sind danach noch drei bis vier Wochen weitgehend von den Eltern abh\u00e4ngig, bevor sie <a class=\"mw-redirect\" title=\"Dispersionszug\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dispersionszug\">dismigrieren<\/a>. Bei Sp\u00e4tbruten m\u00fcndet die F\u00fchrungszeit direkt in den Herbstzug.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Raufu\u00dfbussard (Buteo lagopus) ist ein Vertreter der Echten Bussarde (Gattung Buteo) aus der Familie der Habichtartigen (Accipitridae). Die hochnordische Art ist fast circumpolar vertreten, sie fehlt nur auf Gr\u00f6nland, Island und Spitzbergen. Meist werden vier Unterarten unterschieden, die nur geringf\u00fcgige Abweichungen voneinander aufweisen. Generell werden die eurasischen V\u00f6gel nach Osten hin in der Gefiederf\u00e4rbung [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":36269,"template":"","meta":{"_acf_changed":false},"categories":[],"tags":[],"birdwatching":[],"class_list":["post-1564","bird","type-bird","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Raufu\u00dfbussard (Buteo lagopus) - Wilde Reise im Donaudelta<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/sorecar-incaltat-buteo-lagopus-2\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Raufu\u00dfbussard (Buteo lagopus) - Wilde Reise im Donaudelta\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Der Raufu\u00dfbussard (Buteo lagopus) ist ein Vertreter der Echten Bussarde (Gattung Buteo) aus der Familie der Habichtartigen (Accipitridae). Die hochnordische Art ist fast circumpolar vertreten, sie fehlt nur auf Gr\u00f6nland, Island und Spitzbergen. Meist werden vier Unterarten unterschieden, die nur geringf\u00fcgige Abweichungen voneinander aufweisen. Generell werden die eurasischen V\u00f6gel nach Osten hin in der Gefiederf\u00e4rbung [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/sorecar-incaltat-buteo-lagopus-2\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Wilde Reise im Donaudelta\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/wildtravel.ro\/\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2012-12-18T08:45:08+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/buteo-lagopus.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1800\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1076\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"17\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/sorecar-incaltat-buteo-lagopus-2\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/sorecar-incaltat-buteo-lagopus-2\\\/\",\"name\":\"Raufu\u00dfbussard (Buteo lagopus) - Wilde Reise im Donaudelta\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/sorecar-incaltat-buteo-lagopus-2\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/sorecar-incaltat-buteo-lagopus-2\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/02\\\/buteo-lagopus.jpg\",\"datePublished\":\"2012-12-18T08:23:47+00:00\",\"dateModified\":\"2012-12-18T08:45:08+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/sorecar-incaltat-buteo-lagopus-2\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/sorecar-incaltat-buteo-lagopus-2\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/sorecar-incaltat-buteo-lagopus-2\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/02\\\/buteo-lagopus.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/02\\\/buteo-lagopus.jpg\",\"width\":1800,\"height\":1076},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/sorecar-incaltat-buteo-lagopus-2\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/ro\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Birds\",\"item\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/ro\\\/bird\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Raufu\u00dfbussard (Buteo lagopus)\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/\",\"name\":\"Wilde Reise im Donaudelta\",\"description\":\"Wild about wild\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#organization\",\"name\":\"Wild travel\",\"url\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"http:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/01\\\/logo-125.png\",\"contentUrl\":\"http:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/01\\\/logo-125.png\",\"width\":357,\"height\":125,\"caption\":\"Wild travel\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/wildtravel.ro\\\/\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Raufu\u00dfbussard (Buteo lagopus) - Wilde Reise im Donaudelta","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/sorecar-incaltat-buteo-lagopus-2\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Raufu\u00dfbussard (Buteo lagopus) - Wilde Reise im Donaudelta","og_description":"Der Raufu\u00dfbussard (Buteo lagopus) ist ein Vertreter der Echten Bussarde (Gattung Buteo) aus der Familie der Habichtartigen (Accipitridae). Die hochnordische Art ist fast circumpolar vertreten, sie fehlt nur auf Gr\u00f6nland, Island und Spitzbergen. Meist werden vier Unterarten unterschieden, die nur geringf\u00fcgige Abweichungen voneinander aufweisen. Generell werden die eurasischen V\u00f6gel nach Osten hin in der Gefiederf\u00e4rbung [&hellip;]","og_url":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/sorecar-incaltat-buteo-lagopus-2\/","og_site_name":"Wilde Reise im Donaudelta","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/wildtravel.ro\/","article_modified_time":"2012-12-18T08:45:08+00:00","og_image":[{"width":1800,"height":1076,"url":"https:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/buteo-lagopus.jpg","type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"17\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/sorecar-incaltat-buteo-lagopus-2\/","url":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/sorecar-incaltat-buteo-lagopus-2\/","name":"Raufu\u00dfbussard (Buteo lagopus) - Wilde Reise im Donaudelta","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/sorecar-incaltat-buteo-lagopus-2\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/sorecar-incaltat-buteo-lagopus-2\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/buteo-lagopus.jpg","datePublished":"2012-12-18T08:23:47+00:00","dateModified":"2012-12-18T08:45:08+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/sorecar-incaltat-buteo-lagopus-2\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/sorecar-incaltat-buteo-lagopus-2\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/sorecar-incaltat-buteo-lagopus-2\/#primaryimage","url":"https:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/buteo-lagopus.jpg","contentUrl":"https:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/buteo-lagopus.jpg","width":1800,"height":1076},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/sorecar-incaltat-buteo-lagopus-2\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/wildtravel.ro\/ro\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Birds","item":"https:\/\/wildtravel.ro\/ro\/bird\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Raufu\u00dfbussard (Buteo lagopus)"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#website","url":"https:\/\/wildtravel.ro\/","name":"Wilde Reise im Donaudelta","description":"Wild about wild","publisher":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/wildtravel.ro\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#organization","name":"Wild travel","url":"https:\/\/wildtravel.ro\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/logo-125.png","contentUrl":"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/logo-125.png","width":357,"height":125,"caption":"Wild travel"},"image":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/wildtravel.ro\/"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/bird\/1564","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/bird"}],"about":[{"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/bird"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/bird\/1564\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/36269"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1564"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1564"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1564"},{"taxonomy":"birdwatching","embeddable":true,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/birdwatching?post=1564"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}