{"id":1525,"date":"2012-04-06T17:35:59","date_gmt":"2012-04-06T15:35:59","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/mausebussard-buteo-buteo\/"},"modified":"2012-04-06T17:53:13","modified_gmt":"2012-04-06T15:53:13","slug":"mausebussard-buteo-buteo","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/mausebussard-buteo-buteo\/","title":{"rendered":"M\u00e4usebussard (Buteo buteo)"},"content":{"rendered":"<p>Der <strong>M\u00e4usebussard<\/strong> (<em>Buteo buteo<\/em>) ist ein <a title=\"Greifv\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Greifv%C3%B6gel\">Greifvogel<\/a> aus der <a title=\"Familie (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Familie_%28Biologie%29\">Familie<\/a> der <a title=\"Habichtartige\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Habichtartige\">Habichtartigen<\/a> und der h\u00e4ufigste Vertreter dieser Familie in <a title=\"Mitteleuropa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mitteleuropa\">Mitteleuropa<\/a>. Er ist mittelgro\u00df und kompakt, das <a title=\"Feder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Feder#Gefieder\">Gefieder<\/a> variiert von Dunkelbraun bis fast Wei\u00df. Er kann oft bei seinen kreisenden Segelfl\u00fcgen oder bei der Ansitzjagd beobachtet werden. Sein Lebensraum sind offene Landschaften wie <a title=\"Wiese (Gr\u00fcnland)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wiese_%28Gr%C3%BCnland%29\">Wiesen<\/a>, <a title=\"Acker\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Acker\">\u00c4cker<\/a> und <a title=\"Heide (Landschaft)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heide_%28Landschaft%29\">Heide<\/a> mit angrenzenden Waldgebieten, in denen er sein Nest baut.<\/p>\n<p>Sein Verbreitungsgebiet umfasst ganz <a title=\"Europa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europa\">Europa<\/a> mit Ausnahme <a title=\"Island\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Island\">Islands<\/a> und dem Norden <a title=\"Skandinavien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Skandinavien\">Skandinaviens<\/a>. Nach Osten reicht das Areal \u00fcber <a title=\"Zentralasien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zentralasien\">Zentralasien<\/a> bis <a title=\"Japan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Japan\">Japan<\/a>. <a title=\"Kleins\u00e4uger\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kleins%C3%A4uger\">Kleins\u00e4uger<\/a> machen den Hauptteil seiner Nahrung aus, weiterhin geh\u00f6ren andere kleine <a title=\"Wirbeltiere\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wirbeltiere\">Wirbeltiere<\/a>, <a title=\"Insekten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Insekten\">Insekten<\/a> und <a title=\"Regenw\u00fcrmer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Regenw%C3%BCrmer\">Regenw\u00fcrmer<\/a> zum Nahrungsspektrum. M\u00e4usebussarde sind \u00fcberwiegend <a title=\"Teilzieher\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Teilzieher\">Teilzieher<\/a>. Die \u00dcberwinterungsgebiete liegen in Mitteleuropa, <a title=\"Nordafrika\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nordafrika\">Nordafrika<\/a>, dem <a title=\"Naher Osten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Naher_Osten\">Nahen Osten<\/a> und <a title=\"Indien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Indien\">Indien<\/a>. Der M\u00e4usebussard ist nicht gef\u00e4hrdet, und seine Best\u00e4nde sind, nach starker Verfolgung bis ins 20. Jahrhundert hinein, wieder zunehmend.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-1518\" src=\"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/dl.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"150\" \/><\/p>\n<p>Der M\u00e4usebussard ist ein mittelgro\u00dfer, kompakter Greifvogel. Er ist 51 bis 57 Zentimeter lang und hat 113 bis 128 Zentimeter <a title=\"Fl\u00fcgelspannweite\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fl%C3%BCgelspannweite\">Fl\u00fcgelspannweite<\/a>. Die Fl\u00fcgel sind relativ breit, der relativ kurze Schwanz ist am Ende abgerundet. W\u00e4hrend des kreisenden Segelfluges werden die Fl\u00fcgel flach v-f\u00f6rmig aufgestellt. Die Handschwingenspitzen sind immer dunkel, der Schwanz meist durchgehend eng geb\u00e4ndert. Der Kropfbereich (Brustlatz) ist meist l\u00e4ngsgestreift, seltener einfarbig wei\u00df bis schwarzbraun und auch bei sonst heller Unterseite meist dunkel. Das oft hellere Brustband ist dunkel l\u00e4ngsgestreift bei Jungv\u00f6geln und quergeb\u00e4ndert bei Altv\u00f6geln. Die Unterschwanzdecken sind einfarbig, gefleckt oder geb\u00e4ndert. Die <a title=\"Feder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Feder\">Federn<\/a> an den Unterschenkeln, die sogenannten Hosen, sind einfarbig, geb\u00e4ndert oder l\u00e4ngsgestreift. Die beiden zuletzt genannten Gefiederpartien k\u00f6nnen heller bei dunklen und dunkler bei hellen Unterseiten sein. Der Schwanz ist das sicherste Merkmal, um die Nominatform des M\u00e4usebussards von seinen <a title=\"Unterart\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Unterart\">Unterarten<\/a> und vom <a title=\"Raufu\u00dfbussard\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Raufu%C3%9Fbussard\">Raufu\u00dfbussard<\/a> zu unterscheiden. Bei der Nominatform des M\u00e4usebussards sind die <a title=\"Steuerfeder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Steuerfeder\">Schwanzfedern<\/a> grau, braun oder rostrot mit acht bis zw\u00f6lf dunklen Querbinden. Die weitere F\u00e4rbung und Zeichnung ist sehr variabel.<\/p>\n<p>Diese <a title=\"Variabilit\u00e4t\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Variabilit%C3%A4t\">Variabilit\u00e4t<\/a> spiegelt sich nicht nur im <a title=\"Franz\u00f6sische Sprache\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Franz%C3%B6sische_Sprache\">franz\u00f6sischen<\/a> Namen <em>buse variable<\/em> wider. F\u00fcr sie wurden oft Erkl\u00e4rungsversuche mit Bezug auf die geographische Verbreitung unternommen. Dieser Zusammenhang wurde jedoch schon fr\u00fch in Frage gestellt, sp\u00e4ter intensiv untersucht. Dabei wurden die Verteilungen der Farbvarianten \u00fcber gr\u00f6\u00dfere Gebiete untersucht.Au\u00dferdem wurde ein Zusammenhang zum <a title=\"Reproduktion\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Reproduktion\">Reproduktionserfolg<\/a> festgestellt.Eine <a class=\"mw-redirect\" title=\"Molekulargenetik\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Molekulargenetik\">molekulargenetische<\/a> Untersuchung f\u00fchrte zur Feststellung einer niedrigen <a title=\"Enzym\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Enzym\">Enzym<\/a>&#8211;<a title=\"Heterozygotie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heterozygotie\">Heterozygotie<\/a>, woraus eine Hypothese zur Rolle eines eventuellen <a title=\"Genetischer Flaschenhals\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Genetischer_Flaschenhals\">genetischen Flaschenhalses<\/a> aufgestellt wurde, die sich mit dem hochgradigen <a title=\"Polymorphismus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Polymorphismus\">Polymorphismus<\/a> der M\u00e4usebussarde vereinbaren lie\u00dfe.<\/p>\n<p>Die <a class=\"mw-redirect\" title=\"Nominatform\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nominatform\">Nominatform<\/a> des M\u00e4usebussards tritt in sehr verschiedenen F\u00e4rbungen von nahezu ganz wei\u00df bis fast vollst\u00e4ndig schwarzbraun in zahlreichen \u00dcberg\u00e4ngen auf, was einzigartig in der Vogelwelt Mitteleuropas ist. Es k\u00f6nnen helle, intermedi\u00e4re und dunkle <a title=\"Morphe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Morphe\">Morphen<\/a> unterschieden werden. Die dunkelsten Morphen sind fast vollst\u00e4ndig lehmfarben bis schwarzbraun, Jungv\u00f6gel (vom Ausfliegen bis zur ersten Mauser) mit L\u00e4ngsstreifen auf der Unterseite, die teilweise auch bis \u00fcber den <a title=\"Kropf\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kropf\">Kropf<\/a> gehen. Die Altv\u00f6gel k\u00f6nnen auf der Unterseite Querstreifen bis zum dunkleren Kropfbereich haben. Der vollst\u00e4ndig geb\u00e4nderte Schwanz ist braun oder grau. <a title=\"Intermedi\u00e4r (Genetik)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Intermedi%C3%A4r_%28Genetik%29\">Intermedi\u00e4re<\/a> Morphen haben eine weniger deutliche Zeichnung auf der wei\u00dflichen bis blassgelblichen Unterseite, teilweise ohne den typischen Brustlatz auf dem unteren Bereich des Kropfes. Der Schwanz ist manchmal unvollst\u00e4ndig geb\u00e4ndert. Die hellsten Morphen mit wei\u00dflich-blassgelber Grundfarbe der Unterseite und des R\u00fcckens, haben deutlich weniger bis nahezu fehlende Fl\u00fcgel- und Schwanzb\u00e4nderung. Hellgelbliche Individuen haben oft ockerbraune und graue Fleckung auf dem R\u00fccken, weshalb sie \u201ebunt\u201c aussehen.<\/p>\n<p>Die hornfarbenen Krallen sind bei allen Morphen entsprechend der Gefiederf\u00e4rbung heller oder dunkler. Der Schnabel ist schwarz und zum Kopf hin heller. Die ungefiederten K\u00f6rperteile (F\u00fc\u00dfe und <a title=\"Wachshaut\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wachshaut\">Wachsh\u00e4ute<\/a>) sind bei frisch geschl\u00fcpften Jungv\u00f6geln hellrosa, bei Altv\u00f6geln gelb. Die <a title=\"Iris (Auge)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iris_%28Auge%29\">Iris<\/a> ist in ihrer F\u00e4rbung variabel von Grau, Graubraun bis Grau, selten auch heller oder gelblich und steht im Zusammenhang zur allgemeinen Gefiederf\u00e4rbung.<\/p>\n<h3><span id=\"Altersunterschiede\" class=\"mw-headline\">Altersunterschiede<\/span> <\/h3>\n<p>Die Farbe der Iris ist bei Jungv\u00f6geln heller als bei Altv\u00f6geln.<\/p>\n<p>Eine sichere Unterscheidung von <a title=\"Juvenil\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Juvenil\">Jugend<\/a>&#8211; und <a title=\"Adult\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Adult\">Alter<\/a>skleid ist \u00e4u\u00dferlich an der Zeichnung und Form der Schwanzfedern m\u00f6glich. Bei Jungv\u00f6geln ist die dunkle Subterminalbinde unwesentlich breiter als die restlichen dunklen Binden. Bei Adulten ist die Subterminalbinde deutlich breiter. Die Jungv\u00f6gel haben mehr zugespitzte, die Altv\u00f6gel eher gerade endende Schwanzfedern.<\/p>\n<p>Der Wechsel vom Jugend- ins Alterskleid findet in der ersten <a title=\"Mauser (V\u00f6gel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mauser_%28V%C3%B6gel%29\">Mauser<\/a>, also im Alter von etwa einem Jahr statt. Dabei wird nicht das gesamte Gro\u00dfgefieder erneuert, meist verbleiben noch die \u00e4u\u00dfersten Handschwingen. Dies gibt die M\u00f6glichkeit einer Differenzierung von V\u00f6geln im dritten Kalenderjahr (bis zwei Jahre Lebensalter) und \u00e4lteren Exemplaren. Das erste und zweite Dunenkleid der <a title=\"Nestling\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nestling\">Nestlinge<\/a> kann mausgrau oder rein wei\u00df sein. Nestlinge mit mausgrauem Dunenkleid haben einen wei\u00dfen Nackenfleck und durchgehend hornschwarze Krallen. Im wei\u00dfen Dunenkleid fehlt dieser Nackenfleck, und die Krallen sind von der Spitze her bis zu einem Drittel wei\u00df.<\/p>\n<h3><span id=\"Gewicht\" class=\"mw-headline\">Gewicht<\/span> <\/h3>\n<p>Ausgewachsene M\u00e4nnchen aus Deutschland wiegen durchschnittlich 790&nbsp;g (622 bis 1183&nbsp;g <a title=\"Streuung (Statistik)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Streuung_%28Statistik%29\">Variationsbreite<\/a>), Weibchen 990&nbsp;g (782 bis 1364&nbsp;g). Es handelt sich um Normalgewichte (ohne verhungerte Individuen) im Jahresdurchschnitt. Der Ern\u00e4hrungszustand wurde ber\u00fccksichtigt und der Kropf- und Mageninhalt (s.&nbsp;u.) abgezogen. Das Gewicht schwankt im Jahresverlauf erheblich, da von der Brutzeit bis zum Winter im Durchschnitt bei M\u00e4nnchen bis zu 130&nbsp;g (12 bis 290&nbsp;g) und bei Weibchen bis zu 180&nbsp;g (47 bis 370&nbsp;g) Reservefett angelegt wird, das anschlie\u00dfend (gr\u00f6\u00dftenteils von Januar bis April) fast vollst\u00e4ndig verbraucht wird. Das entspricht 14,2 Prozent des Normalgewichts bei M\u00e4nnchen und 15,6 Prozent bei Weibchen. Demnach wird im November\/Dezember das Jahresh\u00f6chstgewicht erreicht. In Ausnahmef\u00e4llen kann das Reservefett etwa ein Viertel des Gesamtgewichts ausmachen. Die aufgenommene Nahrungsmenge findet gr\u00f6\u00dftenteils im Kropf Platz. Ihre Masse betr\u00e4gt bei M\u00e4nnchen im Durchschnitt 82&nbsp;g (max. 156&nbsp;g), was 10,4 Prozent (max. 19,7 Prozent) ihres Normalgewichts, bei Weibchen 134&nbsp;g (max. 209&nbsp;g) ihres Normalgewichts 13,5 Prozent (max. 21,1 Prozent) entspricht.<\/p>\n<p>Bei t\u00e4glichen Nestkontrollen durch Besteigen der Nistb\u00e4ume zwischen 1988 und 1996 von insgesamt 15 Nestern in <a title=\"Drenthe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Drenthe\">Drenthe<\/a> (nord\u00f6stliche <a title=\"Niederlande\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Niederlande\">Niederlande<\/a>) wurde ein Durchschnittsgewicht der Jungv\u00f6gel am Schlupftag von 44,5&nbsp;g ermittelt. Es wurde abends an 10 Jungv\u00f6geln, davon sieben M\u00e4nnchen und drei Weibchen, gemessen.<\/p>\n<p>Die Jungv\u00f6gel betteln ab dem ersten Lebenstag mit \u201epiij piij\u201c, was ab etwa 12 Tagen tiefer und kr\u00e4ftiger klingt. Die Einzellaute bestehen dann aus einer betonten Vorsilbe und einer tieferen zweiten Silbe: \u201ebiij\u00fc\u00fci biij\u00fc\u00fci &#8230;\u201c. Wenn das Nest verlassen wird, also etwa ab dem 40. Lebenstag, besteht dieser Laut oft nur noch aus der zweiten H\u00e4lfte. Je nach Hunger der Jungv\u00f6gel k\u00f6nnen diese dann in Serien in Abst\u00e4nden von wenigen Sekunden bis zu langen Pausen gerufen werden. Ab Juli sind diese besonders auff\u00e4lligen Bettelrufe vor allem als Standortrufe abseits vom Nest zu h\u00f6ren.<\/p>\n<h2><span id=\"Lebensraum\" class=\"mw-headline\">Lebensraum<\/span>&nbsp;<\/h2>\n<p>Der M\u00e4usebussard bewohnt vor allem kleine <a title=\"Wald\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wald\">Waldgebiete<\/a> mit angrenzenden, offenen <a title=\"Landschaft\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Landschaft\">Landschaften<\/a>. Im Umfeld des Waldes bevorzugt er <a title=\"Weide (Gr\u00fcnland)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weide_%28Gr%C3%BCnland%29\">Weiden<\/a>, <a title=\"Wiese (Gr\u00fcnland)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wiese_%28Gr%C3%BCnland%29\">Wiesen<\/a>, <a title=\"Heide (Landschaft)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heide_%28Landschaft%29\">Heide<\/a> und <a title=\"Feuchtgebiet\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Feuchtgebiet\">Feuchtgebiete<\/a> oder durch Menschen kurz gehaltene <a title=\"Vegetation\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vegetation\">Vegetation<\/a>. Seine Nahrung sucht er fast ausschlie\u00dflich in diesen offenen Landschaften, weshalb seine Verbreitung an das Auftreten der Verbindung dieser Landschaftsformen gebunden ist. Bruten in H\u00f6hen \u00fcber 1000 Meter \u00fcber dem <a title=\"Meeresspiegel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Meeresspiegel\">Meeresspiegel<\/a> sind selten. Oft sind M\u00e4usebussarde entlang von <a title=\"Autobahn\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Autobahn\">Autobahnen<\/a> auf Pfosten sitzend zu sehen, da sie diese und andere Wege bei der Jagd absuchen. Bei der Nistplatzwahl werden Waldkanten kleinerer Altholzbest\u00e4nde bevorzugt, seltener wird das Innere geschlossener W\u00e4lder oder schmale Grenzstreifen zwischen Feldern oder Einzelb\u00e4ume besiedelt<sup>.&nbsp;<\/sup> Zunehmende Besiedlungen baumarmer Landschaften wurden auf Kontrollfl\u00e4chen in der N\u00e4he von Potsdamund im Westen von Schleswig-Holsteinbeobachtet. Dabei wurde auch ein hoher Anteil von Bruten in Pappelreihen festgestellt, aber auch auf Einzelb\u00e4umen und in Kleingeh\u00f6lzen im Abstand von unter hundert Metern zu Einzelgeh\u00f6ften<sup id=\"cite_ref-Busche_22-1\" class=\"reference\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M%C3%A4usebussard#cite_note-Busche-22\">&nbsp; <\/a><\/sup>Diese Neubesiedlungen wurden schon davor als nicht selten bezeichnet. Es gibt erfolgreiche Bruten in direkter N\u00e4he zu H\u00e4usern im Siedlungsbereich.<\/p>\n<p>Die Wahl der Art des Nistbaums, der meistens an der Basis mindestens 20 Zentimeter Durchmesser hat, ist vom lokalen Angebot abh\u00e4ngig. In Brandenburg dominiert dabei die <a title=\"Waldkiefer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Waldkiefer\">Kiefer<\/a>, gefolgt von <a title=\"Eichen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eichen\">Eiche<\/a>, <a title=\"Rotbuche\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rotbuche\">Buche<\/a>, <a title=\"Erlen (Botanik)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Erlen_%28Botanik%29\">Erle<\/a>, <a title=\"Birken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Birken\">Birke<\/a> oder <a title=\"Weiden (Botanik)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weiden_%28Botanik%29\">Weide<\/a>, auf der schw\u00e4bischen Alb die Buche, weit vor Eiche, <a title=\"Gemeine Fichte\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gemeine_Fichte\">Fichte<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Wei\u00dftanne\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wei%C3%9Ftanne\">Tanne<\/a> u.&nbsp;a., wobei das Nest dort im Mittel in etwa 18 Meter H\u00f6he gebaut wird.Das Nest wird am Stammende in Astabzweigungen oder in Stammn\u00e4he auf Seiten\u00e4sten angelegt. Bisher wurden zwei Bodenbruten in Schleswig-Holstein. und eine Brut auf einem Hochspannungsgittermast nachgewiesen. In neuerer Zeit wurden in Deutschland auch Felsbruten beobachtet.<\/p>\n<h2><span id=\"Verbreitung\" class=\"mw-headline\">Verbreitung<\/span>&nbsp;<\/h2>\n<p>Die Nominatform des M\u00e4usebussards ist in allen Teilen Mitteleuropas verbreitet und der h\u00e4ufigste Greifvogel, mit deutlichem Abstand vor dem <a title=\"Turmfalke\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Turmfalke\">Turmfalken<\/a>. Der M\u00e4usebussard fehlt jedoch auf <a title=\"Island\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Island\">Island<\/a>, in <a title=\"Norwegen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Norwegen\">Norwegen<\/a> (bis auf dessen s\u00fcdlichsten Teil), weiterhin im Nordwesten von <a title=\"Schweden\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schweden\">Schweden<\/a> und in <a title=\"Finnland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Finnland\">Finnland<\/a>. Das Verbreitungsgebiet der Nominatform wird im Osten durch die baltischen Staaten, West-<a title=\"Wei\u00dfrussland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wei%C3%9Frussland\">Wei\u00dfrussland<\/a>, den Nordwesten der <a title=\"Ukraine\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ukraine\">Ukraine<\/a> und den Osten von <a title=\"Bulgarien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bulgarien\">Bulgarien<\/a> und <a title=\"Griechenland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Griechenland\">Griechenland<\/a> begrenzt. Die weitere Verbreitung der Art ist im Abschnitt <a title=\"M\u00e4usebussard\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M%C3%A4usebussard#Innere_Systematik\">Innere Systematik<\/a> aufgef\u00fchrt. Im Gro\u00dfteil der <a title=\"T\u00fcrkei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/T%C3%BCrkei\">T\u00fcrkei<\/a>, dem gesamten <a title=\"Naher Osten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Naher_Osten\">Nahen Osten<\/a> und in <a title=\"Nordafrika\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nordafrika\">Nordafrika<\/a> gibt es keine Brutvorkommen. Ebenso ist der Gro\u00dfteil <a title=\"Irland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Irland\">Irlands<\/a>, sowie der Osten <a title=\"England\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/England\">Englands<\/a> und <a title=\"Schottland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schottland\">Schottlands<\/a> seit der Ausrottung Ende des 19. Jahrhunderts nicht besiedelt.<\/p>\n<h3><span id=\".C3.84u.C3.9Fere_Systematik\" class=\"mw-headline\">\u00c4u\u00dfere Systematik<\/span>&nbsp;<\/h3>\n<p>Der M\u00e4usebussard geh\u00f6rt mit weiteren 27 <a title=\"Art (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Art_%28Biologie%29\">Arten<\/a> weltweit, von denen er und weitere 9 in <a title=\"Eurasien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eurasien\">Eurasien<\/a> und <a title=\"Afrika\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Afrika\">Afrika<\/a> vorkommen, zur <a title=\"Gattung (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gattung_%28Biologie%29\">Gattung<\/a> <a title=\"Bussarde\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bussarde\">Bussarde<\/a>, aus der Familie der Habichtartigen. <\/p>\n<p>Die n\u00e4chsten Verwandten des M\u00e4usebussards sind der <a title=\"Adlerbussard\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Adlerbussard\">Adlerbussard<\/a>, der <a title=\"Hochlandbussard\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hochlandbussard\">Hochlandbussard<\/a> und der <a title=\"Bergbussard\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bergbussard\">Bergbussard<\/a>, mit denen er eine <a title=\"Superspezies\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Superspezies\">Superspezies<\/a> bildet.<\/p>\n<h3><span id=\"Innere_Systematik\" class=\"mw-headline\">Innere Systematik<\/span><\/h3>\n<ul>\n<li><em>Buteo b. buteo<\/em>; die Nominatform ist im gr\u00f6\u00dften Teil Europas, im S\u00fcden Finnlands, in <em>Rum\u00e4nien<\/em> und in den n\u00f6rdlichen Regionen der T\u00fcrkei verbreitet.<\/li>\n<li><em>B. b. vulpinus<\/em>; auch als <a class=\"new\" title=\"Falkenbussard (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Falkenbussard&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Falkenbussard<\/a> bezeichnet, br\u00fctet im n\u00f6rdlichen Schweden, Finnland, dem europ\u00e4ischen Teil <a title=\"Russland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Russland\">Russlands<\/a> und nach S\u00fcden bis zum Kaukasus und Zentralasien. Damit schlie\u00dft er im Norden und Osten an die Verbreitung des M\u00e4usebussards an, \u00dcberschneidungen sind bekannt.Er ist weniger variabel gef\u00e4rbt und durchschnittlich etwas kleiner als <em>B. b. buteo<\/em>. Die Unterseite und der Schwanz sind oft zimtfarben, r\u00f6tlich und haben weniger B\u00e4nderung. In Mitteleuropa kommt er als Durchz\u00fcgler und \u00dcberwinterer vor, einzelne Individuen bleiben den Sommer \u00fcber in <a title=\"Polen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Polen\">Polen<\/a>.<\/li>\n<li><em>B. b. menetresi<\/em>; wird zusammen mit <em>B. b. vulpinus<\/em> auch als <a class=\"new\" title=\"Steppenbussard (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Steppenbussard&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Steppenbussard<\/a> bezeichnet und lebt auf der <a title=\"Krim\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Krim\">Krim<\/a>, im <a title=\"Kaukasus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaukasus\">Kaukasus<\/a> und im n\u00f6rdlichen <a title=\"Iran\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iran\">Iran<\/a>; ist seltener Gast in S\u00fcdost-Mitteleuropa.<\/li>\n<li><em>B. b. arrigonii<\/em>; lebt auf <a title=\"Korsika\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Korsika\">Korsika<\/a> und <a title=\"Sardinien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sardinien\">Sardinien<\/a>, ist etwas heller und kleiner als <em>B. b. buteo<\/em>.<\/li>\n<li><em>B. b. insularum<\/em>; lebt auf den <a title=\"Kanarische Inseln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kanarische_Inseln\">Kanarischen Inseln<\/a> und ist <em>B. b. arrigonii<\/em> \u00e4hnlich.<\/li>\n<li><em>B. b. rothschildi<\/em>; lebt auf den <a title=\"Azoren\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Azoren\">Azoren<\/a>, ist etwas kleiner und dunkler als <em>B. b. buteo<\/em>.<\/li>\n<li><em>B. b. bannermani<\/em>; lebt auf den <a title=\"Kapverdische Inseln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kapverdische_Inseln\">Kapverdischen Inseln<\/a> und wird nach neueren Untersuchungen als abzutrennende Art vorgeschlagen.<\/li>\n<li><em>B. b. hispaniae<\/em>; lebt auf der <a title=\"Iberische Halbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iberische_Halbinsel\">Iberischen<\/a> und Italienischen Halbinsel.<\/li>\n<li><em>B. b. harteri<\/em>; lebt auf der Insel <a title=\"Madeira\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Madeira\">Madeira<\/a>.<\/li>\n<li><em>B. b. trizonatus<\/em>; lebt in <a title=\"S\u00fcdafrika\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/S%C3%BCdafrika\">S\u00fcdafrika<\/a>.<\/li>\n<li><em>B. b. socotrae<\/em>; lebt auf <a title=\"Sokotra\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sokotra\">Sokotra<\/a>, ist bisher nicht g\u00fcltig beschriebenund wird ebenso als abzutrennende Art oder als Unterart des mit ihm n\u00e4her verwandten Adlerbussards vorgeschlagen.<\/li>\n<\/ul>\n<h2><span id=\"Verhalten\" class=\"mw-headline\">Verhalten<\/span>&nbsp; <\/h2>\n<p>W\u00e4hrend der Brutsaison zeigen M\u00e4usebussarde territoriales Verhalten, indem das Brutrevier um den Horstbaum verteidigt wird. W\u00e4hrend der <a title=\"Balz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Balz\">Balz<\/a> ab Mitte Februar zeigen die Brutpaare Balzfl\u00fcge \u00fcber dem Brutrevier. Diese bestehen aus gemeinsamem, segelndem Kreisen, bei dem viel gerufen wird. Dann folgt ein <a class=\"mw-redirect\" title=\"Sinus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sinus\">sinus\u00e4hnliches<\/a> Fallen und Steigen, welches meistens mit einem Sturzflug zum Nest beendet wird. <\/p>\n<p>Fremde M\u00e4usebussarde werden durch schnellen Anflug mit kr\u00e4ftigen Fl\u00fcgelschl\u00e4gen aus dem Luftraum \u00fcber dem Brutrevier vertrieben. W\u00e4hrend der Brut und Jungenaufzucht werden diese Grenzstreitigkeiten zwischen Nachbarpaaren seltener. Mit einzelnen, fremden M\u00e4usebussarden kann es gelegentlich noch zu Auseinandersetzungen kommen.<\/p>\n<p>M\u00e4usebussarde sind au\u00dferhalb der Brutsaison eher in losen, weit verteilten Gruppen anzutreffen. Dies betrifft vor allem Fl\u00e4chen mit entsprechend hohem Nahrungsangebot, also Wiesen, Felder und feuchte Niederungen. Sie werden im Winter vermehrt von M\u00e4usebussarden (auch Winterg\u00e4sten) genutzt. Diese halten sich dann meist den ganzen Tag dort auf, nur zum Schlafen werden B\u00e4ume aufgesucht. Besonders an Fallwild und bei Nahrungsmangel in strengen Wintern kann es zur Bildung von Gruppen mit entsprechenden Rangordnungen kommen, d.&nbsp;h. es gibt einzelne Individuen, die gegen\u00fcber ihren Artgenossen den Vorrang haben, der auch erk\u00e4mpft und verteidigt wird.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Zugzeit zu beobachtende \u201eSchw\u00e4rme\u201c von bis zu acht oder mehr M\u00e4usebussarden, die gemeinsam in kreisendem Segelflug H\u00f6he gewinnen, kennzeichnen lediglich das gemeinsame Nutzen von Aufwinden und Thermik. Meist ziehen diese Individuen dann einzeln weiter.<\/p>\n<h2><span id=\"Nahrung\" class=\"mw-headline\">Nahrung<\/span>&nbsp;<\/h2>\n<p>Die Hauptnahrung des M\u00e4usebussards sind Kleins\u00e4uger, in Mitteleuropa vor allem <a class=\"mw-redirect\" title=\"Gemeine Feldmaus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gemeine_Feldmaus\">Feldm\u00e4use<\/a>. Weiterhin nimmt er V\u00f6gel, meistens Jungv\u00f6gel, <a title=\"Reptilien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Reptilien\">Reptilien<\/a>, z.&nbsp;B. <a title=\"Echte Eidechsen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Echte_Eidechsen\">Eidechsen<\/a>, <a title=\"Blindschleiche\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blindschleiche\">Blindschleichen<\/a> und <a title=\"Ringelnatter\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ringelnatter\">Ringelnattern<\/a>, sowie <a title=\"Amphibien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Amphibien\">Amphibien<\/a>, meistens <a title=\"Froschlurche\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Froschlurche\">Fr\u00f6sche<\/a> und <a title=\"Kr\u00f6ten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kr%C3%B6ten\">Kr\u00f6ten<\/a>. <a title=\"Insekten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Insekten\">Insekten<\/a> und deren <a title=\"Larve\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Larve\">Larven<\/a> k\u00f6nnen genauso wie <a title=\"Regenw\u00fcrmer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Regenw%C3%BCrmer\">Regenw\u00fcrmer<\/a> teilweise einen kleinen Anteil an der Beute ausmachen. Auch <a title=\"Fische\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fische\">Fische<\/a> sind in einigen F\u00e4llen als Nahrung nachgewiesen worden. Diese werden tot oder verendend eingesammelt. Gleiches gilt f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere V\u00f6gel, wie z.&nbsp;B. <a title=\"Tauben\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tauben\">Tauben<\/a>, die verletzt, bereits verendet oder von anderen Greifv\u00f6gel schmarotzt zur Nahrung des M\u00e4usebussards werden. Oft nimmt er \u00fcberfahrene Tiere an Verkehrswegen auf und wird dabei oft selbst \u00fcberfahren. Zuverl\u00e4ssige Daten zum Nahrungsspektrum konnten bisher nur in einzelnen Untersuchungen aus den aufgesammelten Beuteresten am Nest oder aus der Analyse von Mageninhalten gewonnen werden. <a title=\"Gew\u00f6lle\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gew%C3%B6lle\">Gew\u00f6lle<\/a> (Speiballen, die fast ausschlie\u00dflich Haare enthalten), geben nur unzureichend Aufschluss \u00fcber die Zusammensetzung der Nahrung.<\/p>\n<p>Die Zusammensetzung der Nahrung kann je nach regionaler Verf\u00fcgbarkeit und dem abwechslungsreichen Lebensraum entsprechend stark variieren:<\/p>\n<p>In der Gegend um <a title=\"Castell (Unterfranken)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Castell_%28Unterfranken%29\">Castell<\/a> in <a title=\"Unterfranken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Unterfranken\">Unterfranken<\/a> konnten in den Jahren 1945 bis 1960 insgesamt 384 Beutetiere am Nest nachgewiesen werden, dabei machten S\u00e4uger (haupts\u00e4chlich Feldm\u00e4use) 70 Prozent und V\u00f6gel 12 Prozent aus, den Rest Reptilien mit 15 Prozent und Amphibien mit 3 Prozent.<\/p>\n<p>In <a title=\"Berlin\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Berlin\">Berlin<\/a> und Umgebung wurden in den Jahren 1981 bis 1984 insgesamt 257 Beutetiere am Nest nachgewiesen, dabei machten S\u00e4uger (haupts\u00e4chlich <a title=\"W\u00fchlm\u00e4use\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/W%C3%BChlm%C3%A4use\">W\u00fchlm\u00e4use<\/a>) 37 Prozent und V\u00f6gel 59 Prozent aus, der Rest waren Reptilien und Amphibien mit jeweils einem Prozent und Fische mit 2 Prozent. <\/p>\n<h2><span id=\"Fortpflanzung\" class=\"mw-headline\">Fortpflanzung<\/span>&nbsp;<\/h2>\n<p>Ab einem Alter von zwei bis drei Jahren sind M\u00e4usebussarde geschlechtsreif, was durch Beobachtung von mit Fl\u00fcgelmarken versehenen Individuen in Wales ermittelt wurde. <\/p>\n<p>Wegen ihrer verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gro\u00dfen Reviertreue k\u00f6nnen Brutpaare ein Leben lang zusammenbleiben. M\u00e4usebussarde k\u00f6nnen bis zu 26 Jahre alt werden. <\/p>\n<p>Die Eiablage beginnt in Mitteleuropa ab Mitte M\u00e4rz, im Durchschnitt findet sie Mitte April statt. Die Eier sind durchschnittlich 56&nbsp;\u00d7&nbsp;45&nbsp;mm gro\u00df und wiegen 60&nbsp;g. Sie sind mehr oder weniger stark rotbraun und graubraun gefleckt auf wei\u00dfem Grund. Das Gelege besteht meistens aus zwei bis drei Eiern, Gelege mit einem oder vier Eiern kommen auch vor. Die Eier werden im Abstand von zwei bis drei Tagen gelegt. Die Brutdauer betr\u00e4gt 33 bis 35 Tage und h\u00e4ngt von der Gelegegr\u00f6\u00dfe ab, da bei Dreier- und Vierergelegen sp\u00e4ter mit dem Br\u00fcten angefangen wird als bei Einer- und Zweiergelegen. Nach dem Schlupf bleiben die jungen M\u00e4usebussarde 42 bis 49 Tage im Nest und sind dann zwar fl\u00fcgge, halten sich aber noch auf den \u00c4sten und Nachbarb\u00e4umen um das Nest herum auf. Diese Bettelflugphase im Anschluss an die Nestlingszeit kann sechs bis zehn Wochen dauern. Hier fliegen die Jungen den Eltern zunehmend hinterher und werden solange von ihnen versorgt, bis sie selbst\u00e4ndig sind. Anschlie\u00dfend streichen die jungen M\u00e4usebussarde aus dem Brutrevier ab. Dabei entfernen sie sich meist nur wenige Kilometer von ihrem Geburtsort. Es kamen jedoch in Ausnahmen auch Entfernungen von 200&nbsp;km vor. Die Besenderung von nestjungen M\u00e4usebussarden mit Telemetriesendern in S\u00fcdengland ergab ebenfalls, dass sich diese in der N\u00e4he ihres Geburtsorts ansiedelten.<\/p>\n<p>Die Fortpflanzungsziffer, d.&nbsp;h. die erfolgreich ausgeflogenen Jungv\u00f6gel pro begonnenen Bruten, kann in Abh\u00e4ngigkeit vom Nahrungsangebot von 0,73 (in North Wales in den Jahren 1979 bis 1982) und 2,56 (in Schottland in den Jahren 1969 bis 1972) schwanken. In Berlin und Brandenburg lag die Fortpflanzungsziffer in den Jahren 1973 bis 1998 zwischen 1,28 und 2,16, im Mittel bei 1,56.<\/p>\n<p>Von den ausgeflogenen Jungv\u00f6geln \u00fcberleben ca. 49 Prozent das erste Jahr, davon 68 Prozent das zweite Jahr und wiederum 71 Prozent das dritte Jahr. In sp\u00e4teren Jahren leben davon noch 81 Prozent, was anhand von Wiederfunden nestjung beringter M\u00e4usebussarde ermittelt wurde.<\/p>\n<h2><span id=\"Wanderungen\" class=\"mw-headline\">Wanderungen<\/span>&nbsp;<\/h2>\n<p>Mitteleurop\u00e4ische M\u00e4usebussarde sind je nach entsprechendem Verbreitungsgebiet <a title=\"Standvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Standvogel\">Standv\u00f6gel<\/a> oder <a title=\"Teilzieher\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Teilzieher\">Teilzieher<\/a>. Der gr\u00f6\u00dfte Teil der Population in Westeuropa, insbesondere auf den Britischen Inseln, besteht aus Standv\u00f6geln. Sie halten sich das ganze Jahr \u00fcber im Brutrevier oder in dessen N\u00e4he auf. Ein gro\u00dfer Teil der mitteleurop\u00e4ischen M\u00e4usebussarde zieht weniger als 50 km vom Brutrevier weg. Derartige Teilzieher sind 30 bis 40 Prozent der einj\u00e4hrigen und 50 Prozent der mehrj\u00e4hrigen Individuen aus Deutschland. Skandinavische M\u00e4usebussarde sind dagegen zum gr\u00f6\u00dften Teil Zugv\u00f6gel, deren \u00dcberwinterungsgebiet sich von S\u00fcdschweden, \u00fcber D\u00e4nemark, Deutschland, die Niederlande und Belgien bis nach Frankreich erstreckt.<\/p>\n<p>Die weiteste Wanderung eines M\u00e4usebussards konnte anhand eines in Nordschweden beringten Individuums nachgewiesen werden, welches 6335&nbsp;km von seinem Geburtsort entfernt, im westafrikanischen Togo wiedergefunden wurde. Im s\u00fcdschwedischen Falsterbo, dem \u201eNadel\u00f6hr\u201c des skandinavischen Vogelzugs, an der schmalsten Stelle der Ostsee zwischen Schweden und D\u00e4nemark, konnten w\u00e4hrend des Herbstzugs in den Jahren 1987 bis 1990 j\u00e4hrlich 10.000 (1987) bis 13.000 (1990) M\u00e4usebussarde gez\u00e4hlt werden.<\/p>\n<p>Der Zug beginnt im August, erreicht seinen H\u00f6hepunkt Mitte Oktober und endet mit dem November. Die R\u00fcckkehr kann je nach H\u00e4rte des Winters bereits im Februar beginnen, findet jedoch gr\u00f6\u00dftenteils im M\u00e4rz statt und endet in der zweiten Aprilh\u00e4lfte. Pl\u00f6tzliche Wintereinbr\u00fcche mit \u00fcberraschend viel Schneefall k\u00f6nnen auch dazu f\u00fchren, dass M\u00e4usebussarde (auch Standv\u00f6gel) aus n\u00f6rdlichen Regionen oder H\u00f6henlagen unmittelbar in s\u00fcdlichere oder tiefer gelegene Gebiete fl\u00fcchten.<\/p>\n<h2><span id=\"Bestand\" class=\"mw-headline\">Bestand<\/span>&nbsp;<\/h2>\n<p>Der Gesamtbestand des M\u00e4usebussards in der Westpal\u00e4arktis wird auf einen Mittelwert von 1.028.000 Brutpaare (mindestens 783.000 bis maximal 1.273.000) gesch\u00e4tzt. Dabei wurden Sch\u00e4tzungen aus allen L\u00e4ndern der Westpal\u00e4arktis, \u00fcberwiegend vom Beginn dieses Jahrtausends, ausgewertet. F\u00fcr Deutschland wird der Brutbestand der Nominatform aus Angaben f\u00fcr die einzelnen Bundesl\u00e4nder im Zeitraum 2001 bis 2005 mit 96.000 Paaren (85.160 bis 107.060) angegeben.<\/p>\n<h2><span id=\"Bestandsentwicklung\" class=\"mw-headline\">Bestandsentwicklung<\/span>&nbsp;<\/h2>\n<p>Insgesamt wird die Bestandsentwicklung des M\u00e4usebussards seit dem 19. Jahrhundert wegen nachlassender Verfolgung, gro\u00dffl\u00e4chiger Aufforstung und zunehmender Besiedlung von Offenland, als positiv bewertet. Einige mitteleurop\u00e4ische Best\u00e4nde sind seit der Einf\u00fchrung ganzj\u00e4hriger Schonzeiten wieder in ann\u00e4hernd der H\u00f6he der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Tragkapazit\u00e4t\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tragkapazit%C3%A4t\">Tragkapazit\u00e4t<\/a>, also die m\u00f6gliche Anzahl Brutpaare pro Fl\u00e4che, angewachsen. Dem M\u00e4usebussard kommt weiterhin die EU-Ackerfl\u00e4chen-Stilllegung, die die Lebensbedingungen der Feldm\u00e4use verbessert, zugute. Starke Verfolgung durch den Menschen hat in manchen Gebieten erhebliche Bestandsr\u00fcckg\u00e4nge und Einbu\u00dfen in der Verbreitung zur Folge gehabt. Seitdem sind jedoch einige Gebiete nicht vollst\u00e4ndig wiederbesiedelt worden. Dies betrifft insbesondere Irland (ein bis zehn Paare in den 1950er Jahren) und England und wurde bis wenigstens in die 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts von so genannten \u201eWildh\u00fctern\u201c, also durch Nachstellung, verschuldet. F\u00fcr denselben R\u00fcckgang wird aber auch die <a title=\"Kaninchen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaninchen\">Kaninchen<\/a>&#8211;<a title=\"Myxomatose\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Myxomatose\">Myxomatose<\/a> verantwortlich gemacht, wobei Kaninchen als Hauptbeute, wenn \u00fcberhaupt, nur regionale Bedeutung haben. In den \u00f6stlichen Regionen Englands und Schottlands fehlten in den letzten 100 Jahren M\u00e4usebussarde als Brutv\u00f6gel. Seit Neuerem werden diese Regionen jedoch wieder besiedelt.<\/p>\n<p>In den <a title=\"Niederlande\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Niederlande\">Niederlanden<\/a> war der M\u00e4usebussard zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein ausgesprochen seltener Brutvogel, seltener als der <a title=\"Habicht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Habicht\">Habicht<\/a>. Durch den starken Einsatz von <a title=\"Pestizid\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pestizid\">Pestiziden<\/a> in der <a title=\"Landwirtschaft\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Landwirtschaft\">Landwirtschaft<\/a> wurde die anschlie\u00dfende Bestandszunahme stark gebremst. 1960 wurden ca. 100 tote Bussarde gefunden, was etwa der H\u00e4lfte des damaligen Bestands entsprach. Schon Mitte der 1970er Jahre war der Bestand auf etwa 1500 Brutpaare und Anfang der 80er auf etwa 3500 bis 4500 Brutpaare angewachsen. Anfang der Neunziger konnten als Folge guter M\u00e4usejahre besonders viele Ansiedlungen festgestellt werden.<\/p>\n<p>Im n\u00f6rdlichen Schleswig-Holstein wurde auf einer Probefl\u00e4che von 1000 km\u00b2 eine Bestandszunahme von 100 bis 200 Prozent festgestellt (102 bis 206 Brutpaaren in den Jahren 1967 bis 1976 und 300 Brutpaare im Jahr 1998). Dabei br\u00fcteten 37 Prozent der Paare im Jahr 1998 au\u00dferhalb von W\u00e4ldern, fr\u00fcher dagegen nur 5 Prozent. <\/p>\n<p>Starke j\u00e4hrliche Bestandsschwankungen sind meistens bedingt durch die Verf\u00fcgbarkeit der Nahrung. Dies betrifft vor allem die Feldmaus, deren Populationen zyklischen Schwankungen (sogenannten \u201eGradationen\u201c) unterliegen, wodurch die auf sie angewiesenen M\u00e4usebussard-Best\u00e4nde ebenfalls stark schwanken k\u00f6nnen. Bei schlechter Nahrungsverf\u00fcgbarkeit steigt der Nichtbr\u00fcteranteil auf 40 bis 75 Prozent, wie in Schleswig-Holstein festgestellt wurde.<\/p>\n<h2><span id=\"Gef.C3.A4hrdung\" class=\"mw-headline\">Gef\u00e4hrdung<\/span><\/h2>\n<p>Der M\u00e4usebussard gilt zurzeit als nicht gef\u00e4hrdet. Absch\u00fcsse und Nachstellung kommen auch heute noch vor, besonders in den Durchzugs- und \u00dcberwinterungsgebieten. M\u00e4usebussarde unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht, haben jedoch eine ganzj\u00e4hrige <a title=\"Schonzeit\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schonzeit\">Schonzeit<\/a> gem\u00e4\u00df der EU-Vogelschutzrichtlinie. Von den durch Unf\u00e4lle verendenden Individuen kommt ein Gro\u00dfteil durch Kollision auf Stra\u00dfen und Bahntrassen oder an Freileitungen ums Leben.<\/p>\n<p>Deutschland beherbergt \u00fcber 50 Prozent des mitteleurop\u00e4ischen M\u00e4usebussard-Bestands und tr\u00e4gt damit eine gewisse internationale Verantwortung.<\/p>\n<p>Der Bruterfolg kann vielerorts durch menschliche Einwirkungen ausbleiben, wenn w\u00e4hrend der Brutzeit im Brutrevier Holzeinschlag oder Bauma\u00dfnahmen stattfinden, durch Unkenntnis St\u00f6rungen verursacht werden oder durch beabsichtigte Nachstellung Brutv\u00f6gel und Junge sterben.<\/p>\n<p>Foto Mihai Baciu<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der M\u00e4usebussard (Buteo buteo) ist ein Greifvogel aus der Familie der Habichtartigen und der h\u00e4ufigste Vertreter dieser Familie in Mitteleuropa. Er ist mittelgro\u00df und kompakt, das Gefieder variiert von Dunkelbraun bis fast Wei\u00df. 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