{"id":1491,"date":"2012-04-06T16:40:32","date_gmt":"2012-04-06T14:40:32","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/schellente-bucephala-clangula\/"},"modified":"2012-04-06T16:51:55","modified_gmt":"2012-04-06T14:51:55","slug":"schellente-bucephala-clangula","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/schellente-bucephala-clangula\/","title":{"rendered":"Schellente (Bucephala clangula)"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die 45 bis 50 cm gro\u00dfe Schellente wiegt 500 bis 1.300 g und erreicht eine <a title=\"Fl\u00fcgelspannweite\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fl%C3%BCgelspannweite\">Fl\u00fcgelspannweite<\/a> bis zu 80 cm. Das M\u00e4nnchen hat ein schwarz-wei\u00dfes Gefieder und einen dunkelgr\u00fcnen Kopf. Zwischen dem Auge und dem schwarzen Schnabel gibt es einen wei\u00dfen Fleck. Auff\u00e4llig sind die leuchtend gelben Augen der M\u00e4nnchen, die auch der Grund f\u00fcr den englischen Namen \u201eGoldeneye\u201c sind. Im <a title=\"Schlichtkleid\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schlichtkleid\">Ruhekleid<\/a> haben die Erpel ein \u00e4hnliches Gefieder wie die Weibchen. <a title=\"Adult\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Adult\">Adulte<\/a> M\u00e4nnchen k\u00f6nnen von Weibchen jedoch durch das auff\u00e4llige Fl\u00fcgelmuster unterschieden werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Weibchen hat ein graues Gefieder und einen dunkelbraunen Kopf ohne wei\u00dfen Fleck. Von den sehr \u00e4hnlichen Weibchen der <a title=\"Spatelente\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spatelente\">Spatelente<\/a> unterscheiden sie sich durch das gro\u00dfe wei\u00dfe Feld auf den mittleren Armdecken. Die Beine sind r\u00f6tlich gef\u00e4rbt. Bei den Weibchen sind die Iris perlwei\u00df.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Noch nicht geschlechtsreife Schellenten tragen ein Kleid wie die adulten Weibchen, sind insgesamt etwas br\u00e4unlicher. Das wei\u00dfe Farbfeld im Fl\u00fcgel ist kleiner und weniger auff\u00e4llig. Die Iris hat eine hellgraue Farbe. Die M\u00e4nnchen unter den Jungv\u00f6geln kann man an ihrer etwas gr\u00f6\u00dferen K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe von den jungen Weibchen unterscheiden. Im ersten Prachtkleid haben die Erpel noch einen dunkelbraunen Kopf, der von schwarzen Federn durchsetzt ist. Bei einigen Individuen ist der wei\u00dfe Wangenfleck zu diesem Zeitpunkt nur angedeutet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die amerikanische Unterart <em>Bucephala clangula americana<\/em> ist etwas gr\u00f6\u00dfer als die europ\u00e4ische Nominatform <em>B. c. clangula<\/em>. Die Schellente kann bis 17 Jahre alt werden. Sie ist vor allem im Fr\u00fchjahr sehr ruffreudig. W\u00e4hrend der Balz ruft das M\u00e4nnchen ein nasales <em>r\u00e4tsch-r\u00e4rr<\/em> und <em>quikiikirr<\/em>. Zur Balz geh\u00f6rt auch ein auff\u00e4llig lautes Wasserspritzen, bei dem der Erpel mit beiden F\u00fc\u00dfen nach hinten st\u00f6\u00dft (sogenannter <a title=\"Instrumentallaut\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Instrumentallaut\">Instrumentallaut<\/a>). Der Ruf des Weibchens klingt wie &#8222;garr garr&#8220; oder &#8222;graar grar&#8220;, das auch von fliegenden Schellenten zu h\u00f6ren ist. Weibchen, die nach Nisth\u00f6hlen suchen, geben ein lang gereihtes <em>g\u00e4rk-g\u00e4rk<\/em> von sich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Lebensraum\" class=\"mw-headline\">Lebensraum<\/span>&nbsp;<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Schellente lebt in <a title=\"Osteuropa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Osteuropa\">Ost<\/a>-, <a title=\"Mitteleuropa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mitteleuropa\">Mittel<\/a>&#8211; und <a title=\"Nordeuropa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nordeuropa\">Nordeuropa<\/a>, in <a title=\"Asien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Asien\">Asien<\/a> und <a title=\"Nordamerika\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nordamerika\">Nordamerika<\/a>. Nach Norden dringt sie bis zur arktischen Baumgrenze vor. Die S\u00fcdgrenze ihres Verbreitungsgebietes ist die Waldsteppenzone. Allerdings gibt es eine gro\u00dfe Anzahl weiter s\u00fcdlich gelegener inselartiger Vorkommen. Zum europ\u00e4ischen Verbreitungsgebiet z\u00e4hlen gro\u00dfe Teile Skandinaviens, Teile der norddeutschen Tiefebene, das n\u00f6rdliche und mittlere Polen und der europ\u00e4ische Teil Russlands. Isolierte Brutvorkommen gibt es im S\u00fcdosten Deutschlands, in S\u00fcdb\u00f6hmen, im M\u00fcndungsgebiet des <a title=\"Dnepr\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dnepr\">Dnepr<\/a> am Schwarzen Meers und im Donaudelta.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sie f\u00fchlt sich an stehenden <a title=\"Gew\u00e4sser\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gew%C3%A4sser\">Gew\u00e4ssern<\/a>, wie <a title=\"See\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/See\">Seen<\/a> und <a title=\"Teich\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Teich\">Teichen<\/a>, sehr wohl. Urspr\u00fcnglich war sie eine kennzeichnende Art f\u00fcr n\u00e4hrstoffarme, oligotrophe Gew\u00e4sser. Heute werden in Mitteleuropa von der Schellente auch n\u00e4hrstoffreiche, polytrophe Gew\u00e4sser besiedelt. In der Oberlausitz wird sie beispielsweise an eutrophen Fischteichen beobachtet. Ebenso kann man sie an langsam flie\u00dfenden Gew\u00e4ssern beobachten, wenn Wald angrenzt und Bruth\u00f6hlen vorhanden sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Au\u00dferhalb der Brutzeit h\u00e4lt sie sich auch an gr\u00f6\u00dferen Binnengew\u00e4ssern auf. Sie kommt in dieser Zeit auch auf Fl\u00fcssen, in Meeresbuchten sowie an ruhigen Abschnitten der offenen K\u00fcste vor.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Ern.C3.A4hrung\" class=\"mw-headline\">Ern\u00e4hrung<\/span>&nbsp;<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Schellente ern\u00e4hrt sich von <a title=\"Schnecken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schnecken\">Schnecken<\/a>, <a title=\"Krebstiere\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Krebstiere\">Krebstieren<\/a>, <a title=\"Pflanzen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pflanzen\">Pflanzenteilen<\/a>, kleinen <a title=\"Fische\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fische\">Fischen<\/a>, <a title=\"Insekten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Insekten\">Insekten<\/a> und deren <a title=\"Larve\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Larve\">Larven<\/a>. Sie kann bis acht Meter tief tauchen, um dort ihre Mahlzeiten zu erbeuten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Muskelmagen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Muskelmagen\">Muskelmagen<\/a> der Schellente besitzt im Vergleich zu <a title=\"Reiherente\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Reiherente\">Reiher-<\/a> und <a title=\"Tafelente\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tafelente\">Tafelente<\/a> eine verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig schwach ausgepr\u00e4gte Ringmuskulatur. Sie ist deshalb anders als diese beiden Arten nicht in der Lage, die zur Zertr\u00fcmmerung gr\u00f6\u00dferer Molluskenschalen notwendigen Dr\u00fccke zu erzeugen. Im Schellentenmagen fehlen auch die notwendigen gr\u00f6\u00dferen Magensteine und wegen ihres zugespitzten und schmalen Schnabels ist sie auch nur in der Lage, kleinere Beutetiere zu greifen. Allerdings kann sie mit diesem Schnabel auch in Spalten und L\u00fccken zwischen Steinen fassen. Ihre bevorzugten Nahrungsgr\u00fcnde sind deshalb Gew\u00e4sser mit kiesigem und steinigem Grund.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Fortpflanzung\" class=\"mw-headline\">Fortpflanzung<\/span>&nbsp;<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zur Balz der Schellenten geh\u00f6rt ein umfangreiches Repertoire an Balzposen und Balzgesten. Bereits im Herbst zeigen die ersten M\u00e4nnchen die ersten charakteristischen Verhaltensweisen der Balz. Ab Dezember versammeln sich die Erpel in kleinen Trupps, die zwischen zwei und acht Tiere umfassen und balzen gemeinsam in der N\u00e4he einzelner Weibchen. Die Weibchen wirken an der Balz unbeteiligt. Die M\u00e4nnchen reagieren jedoch auf die Weibchen, indem sie einem wegschwimmenden Weibchen folgen und in deren N\u00e4he die Balz fortsetzen. Die Paarbildung und die Kopulation finden noch im Winterquartier statt. Die Gemeinschaftsbalz wird jedoch bis zur Ankunft in den Brutgebieten fortgesetzt und findet erst ein Ende, wenn die einzelnen Paare eine geeignete Bruth\u00f6hle gefunden haben und sich auf einen Gew\u00e4sserabschnitt zur\u00fcckziehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Schellente br\u00fctet in <a title=\"Baum\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Baum\">Baumh\u00f6hlen<\/a>, alten <a title=\"Schwarzspecht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwarzspecht\">Schwarzspechth\u00f6hlen<\/a> und <a title=\"Nistkasten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nistkasten\">Nistk\u00e4sten<\/a>. Das Loch in der H\u00f6hle sollte \u00fcber zehn Zentimeter gro\u00df sein und die H\u00f6hle etwa 45 Zentimeter tief sein. Geeignete Bruth\u00f6hlen finden sich in Mittel- und Osteuropa vor allem in alten Eichen. Schellenten nehmen Bruthilfen in Form k\u00fcnstlicher Nisth\u00f6hlen jedoch sehr gerne an und ziehen diese sogar nat\u00fcrlichen vor. Die Bruth\u00f6hle kann sich zwar unmittelbar \u00fcber dem Boden befindet, aber auch Bruth\u00f6hlen in einer H\u00f6he von acht bis zehn Meter werden von dieser Entenart angenommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Brutzeit erstreckt sich von April bis Juli. Das Weibchen legt in einem Abstand von jeweils einem bis zwei Tagen acht bis elf gr\u00fcn-blaue <a class=\"mw-redirect\" title=\"Ei (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ei_%28Biologie%29\">Eier<\/a>, die vom Weibchen 30 Tage lang bebr\u00fctet werden, bis die schwarz-wei\u00df gef\u00e4rbten <a title=\"K\u00fcken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K%C3%BCken\">K\u00fcken<\/a> schl\u00fcpfen. Da es bei der Schellente einen intraspezifischen <a title=\"Brutparasitismus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brutparasitismus\">Brutparasitismus<\/a> gibt, k\u00f6nnen Gelege auch \u00fcber 20 Eier enthalten. Weibchen sind auch in der Lage, so gro\u00dfe Gelege erfolgreich zu bebr\u00fcten. Die Schellentenweibchen sitzen sehr fest auf ihrem Gelege, d.&nbsp;h. sie lassen sich nur selten von ihrem Nest aufst\u00f6ren. Feinde wehrt sie schnabelzischend ab. Der Erpel h\u00e4lt sich nur zu Beginn der Brutphase in der N\u00e4he der Bruth\u00f6hle auf. Noch vor dem Schl\u00fcpfen der Jungen verl\u00e4sst der Erpel das Brutgebiet und wandert in die Mausergebiete ab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Weibchen veranlasst die Jungen zum Verlassen der Bruth\u00f6hle, sobald das letzte Jungtier aus dem Ei geschl\u00fcpft und abgetrocknet ist. Die am Boden oder im Wasser wartende Schellente lockt die Jungen dann mit einem spezifischen Ruf, der bewirkt, dass ein Junges nach dem anderen am Schlupfloch erscheint und mit einem Sprung der Mutterente folgt. Um aus der Bruth\u00f6hle herausklettern zu k\u00f6nnen, besitzen die Schellentenk\u00fcken an den F\u00fc\u00dfen spitze, gebogene Krallen, mit denen sie in der Lage sind, die Innenwand der Bruth\u00f6hle emporzu klimmen. Den Sprung, der je nach H\u00f6he der Bruth\u00f6hle acht bis zehn Meter betragen kann, versuchen sie durch ein Abwinkeln der Fl\u00fcgelstummel und einem Spreizen der Schwimmh\u00e4ute abzufangen. In der Zeit der Jungenaufzucht kann die Familie das Gew\u00e4sser mehrfach wechseln. Nach acht bis neun Wochen werden die Jungv\u00f6gel fl\u00fcgge. Die Jungv\u00f6gel sind bereits vor dem Fl\u00fcggewerden selbst\u00e4ndig und verstreuen sich sehr fr\u00fchzeitig. Im zweiten Lebensjahr wird die Schellente geschlechtsreif.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Bestand\" class=\"mw-headline\">Bestand<\/span>&nbsp;<\/h2>\n<p>Der europ\u00e4ische Bestand wird auf etwa 250.000 Brutpaare gesch\u00e4tzt. Die Gesamtpopulation wird von der <a class=\"mw-redirect\" title=\"IUCN\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/IUCN\">IUCN<\/a> auf \u00fcber 2 Millionen Tiere beziffert. Die Art gilt als ungef\u00e4hrdet. Ein Forschungsteam, das im Auftrag der britischen Umweltbeh\u00f6rde und der <a class=\"mw-redirect\" title=\"RSPB\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/RSPB\">RSPB<\/a> die zuk\u00fcnftige Verbreitungsentwicklung von europ\u00e4ischen Brutv\u00f6geln auf Basis von Klimamodellen untersuchte, geht allerdings davon aus, dass es bei der Schellente bis zum Ende des 21. Jahrhunderts in Folge der Klimaerw\u00e4rmung zu einem weitr\u00e4umigen Verschwinden im s\u00fcdlichen und westlichen Teil ihres Verbreitungsgebietes kommen wird. Das Verbreitungsgebiet wird sich nach dieser Prognose deutlich verkleinern und nach Norden verschieben.<\/p>\n<p>Die <strong>Schellente<\/strong> (<em>Bucephala clangula<\/em>) ist eine <a title=\"Pal\u00e4arktis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pal%C3%A4arktis\">pal\u00e4arktisch<\/a> verbreitete <a title=\"V\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/V%C3%B6gel\">Vogelart<\/a> aus der <a title=\"Familie (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Familie_%28Biologie%29\">Familie<\/a> der <a title=\"Entenv\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Entenv%C3%B6gel\">Entenv\u00f6gel<\/a> (Anatidae). Ihr Verbreitungsgebiet ist die <a title=\"Boreale Zone\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Boreale_Zone\">n\u00f6rdliche Nadelwaldzone<\/a>. Die Kurzhalsigkeit und der relativ gro\u00dfe Kopf geben der Art ein gedrungenes Erscheinungsbild.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Schellente kommt in zwei <a title=\"Unterart\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Unterart\">Unterarten<\/a> von Europa \u00fcber Sibirien bis nach Amerika vor. Unter den <a class=\"mw-redirect\" title=\"Meerenten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Meerenten\">Meerenten<\/a> ist sie die Art, die sich am besten f\u00fcr die Gehegehaltung eignet. Sie wird deswegen verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig h\u00e4ufig in <a title=\"Zoo\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zoo\">Zoologischen G\u00e4rten<\/a> gezeigt.<\/p>\n<p>Im Norden Mitteleuropas ist die Schellente ein verbreiteter, aber nicht h\u00e4ufiger Brut- und Sommer- und teilweise auch Jahresvogel. Sie ist au\u00dferdem ein h\u00e4ufiger Durchz\u00fcgler und Wintergast.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>foto Mihai Baciu<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Die 45 bis 50 cm gro\u00dfe Schellente wiegt 500 bis 1.300 g und erreicht eine Fl\u00fcgelspannweite bis zu 80 cm. Das M\u00e4nnchen hat ein schwarz-wei\u00dfes Gefieder und einen dunkelgr\u00fcnen Kopf. Zwischen dem Auge und dem schwarzen Schnabel gibt es einen wei\u00dfen Fleck. 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