{"id":1436,"date":"2012-03-30T17:41:58","date_gmt":"2012-03-30T15:41:58","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/blaumeise-parus-caeruleus\/"},"modified":"2012-03-30T18:38:49","modified_gmt":"2012-03-30T16:38:49","slug":"blaumeise-parus-caeruleus","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/blaumeise-parus-caeruleus\/","title":{"rendered":"Blaumeise (Parus caeruleus)"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die <strong>Blaumeise<\/strong> (<em>Cyanistes caeruleus<\/em>, <a title=\"Synonym (Taxonomie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Synonym_%28Taxonomie%29\">Syn.<\/a> <em>Parus caeruleus<\/em>) ist eine <a title=\"V\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/V%C3%B6gel\">Vogelart<\/a> aus der <a title=\"Familie (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Familie_%28Biologie%29\">Familie<\/a> der <a title=\"Meisen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Meisen\">Meisen<\/a> (Paridae). Der Kleinvogel ist mit seinem blau-gelben Gefieder einfach zu bestimmen und in Mitteleuropa sehr h\u00e4ufig anzutreffen. Bevorzugte Lebensr\u00e4ume sind <a title=\"Laubwald\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Laubwald\">Laub<\/a>&#8211; und <a title=\"Mischwald\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mischwald\">Mischw\u00e4lder<\/a> mit hohem <a title=\"Eichen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eichen\">Eichen<\/a>anteil, die Blaumeise ist auch h\u00e4ufig in Parkanlagen und G\u00e4rten zu finden. Au\u00dfer in Europa kommt sie in einigen angrenzenden Gebieten Asiens vor, zudem in Nordafrika und auf den <a title=\"Kanarische Inseln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kanarische_Inseln\">Kanarischen Inseln<\/a>. Die Population der Kanaren wird oft auch als eigene Art angesehen (Afrikanische Blaumeise, <em>Cyanistes teneriffae<\/em>).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Blaumeise bevorzugt tierische Nahrung, vor allem <a title=\"Insekten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Insekten\">Insekten<\/a> und <a title=\"Webspinnen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Webspinnen\">Spinnen<\/a>. Au\u00dferhalb der Fortpflanzungsperiode steigt die Bedeutung von <a title=\"Same (Pflanze)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Same_%28Pflanze%29\">S\u00e4mereien<\/a> und anderer pflanzlicher Kost. Beim Nahrungserwerb f\u00e4llt die Blaumeise durch ihre Geschicklichkeit auf, sie kann sich an die \u00e4u\u00dfersten Zweige klammern und auch kopf\u00fcber h\u00e4ngend nach Nahrung suchen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Blaumeisen br\u00fcten meist in <a title=\"H\u00f6hlenbr\u00fcter\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/H%C3%B6hlenbr%C3%BCter\">Baumh\u00f6hlen<\/a>, auch <a title=\"Nistkasten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nistkasten\">Nistk\u00e4sten<\/a> werden h\u00e4ufig angenommen. Der Hauptkonkurrent um Bruth\u00f6hlen und bei der Nahrungssuche ist die deutlich gr\u00f6\u00dfere <a title=\"Kohlmeise\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kohlmeise\">Kohlmeise<\/a>.<\/p>\n<p>Die Blaumeise ist mit einer K\u00f6rperl\u00e4nge von knapp zw\u00f6lf Zentimetern deutlich kleiner als die <a title=\"Kohlmeise\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kohlmeise\">Kohlmeise<\/a>. Die hellblauen Gefiederpartien am Kopf und auf der Oberseite treten in Mitteleuropa bei keinem anderen Singvogel auf und erlauben so eine einfache Bestimmung. Der dunkel hornbraune Schnabel ist verglichen mit dem verwandter Arten kurz und hoch. Die <a title=\"Iris (Auge)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iris_%28Auge%29\">Iris<\/a> ist braun, die F\u00fc\u00dfe sind dunkel blaugrau, die Krallen grau.<\/p>\n<p>Im Kopfbereich zeigt das <a title=\"Feder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Feder#Gefieder\">Gefieder<\/a> der Blaumeise ein sehr typisches Muster, das durch das Fehlen schwarzer Gefiederpartien weniger kontrastreich wirkt als bei den <a class=\"mw-redirect\" title=\"Schwesterart\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwesterart\">Schwesterarten<\/a>. Die vom Schnabelansatz bis zum vorderen Augenwinkel wei\u00dfe Stirn geht oben in die charakteristische hellblaue Kopfplatte \u00fcber. Die Federn im Scheitelbereich k\u00f6nnen zu einer niedrigen, stumpfen <a title=\"Haube (V\u00f6gel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Haube_%28V%C3%B6gel%29\">Haube<\/a> aufgestellt werden. Vom Schnabelansatz zieht ein schmaler, schwarzer Augenstreif bis zum dunkelblauen Nackenband, der von der hellblauen Kopfplatte durch einen wei\u00dfen Streifen abgegrenzt ist. Die ebenfalls wei\u00dfen Wangen sind vorn durch einen schwarzen Kehlfleck und brustw\u00e4rts durch einen schwarzblauen Halsring begrenzt.<\/p>\n<p>R\u00fccken und Schultern sind dumpf gr\u00fcnlich, wobei der Farbton zwischen einzelnen Populationen variiert. Der <a title=\"B\u00fcrzel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/B%C3%BCrzel\">B\u00fcrzel<\/a> ist graublau und geht flie\u00dfend in die Oberschwanzdecken \u00fcber. Die hellblauen <a title=\"Steuerfeder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Steuerfeder\">Steuerfedern<\/a> sind am <a title=\"Federkiel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Federkiel\">Kiel<\/a> in der Regel sehr dunkel und haben teilweise einen wei\u00dfen Saum oder Rand. Brust, Flanken und Bauchseiten sind leuchtend gelb, die Intensit\u00e4t der <a title=\"Feder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Feder#F.C3.A4rbung\">F\u00e4rbung<\/a> kann individuell sehr stark variieren. In der Mitte der Unterseite des Rumpfes befindet sich ein schwarzer L\u00e4ngsstrich, der jedoch teilweise auch von den umliegenden Federn verdeckt sein kann. Die Fl\u00fcgel sind oberseits blau mit einer wei\u00dfen Fl\u00fcgelbinde, die einzelnen Schwungfedern sind mehrfarbig. <a class=\"new\" title=\"Aberrante F\u00e4rbung (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Aberrante_F%C3%A4rbung&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Aberrant gef\u00e4rbte<\/a> Blaumeisen sind \u00e4u\u00dferst selten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Daneben weist das Gefieder eine sehr ausgepr\u00e4gte, f\u00fcr das menschliche Auge nicht sichtbare Musterung im <a title=\"Ultraviolettstrahlung\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ultraviolettstrahlung\">ultravioletten<\/a> Bereich auf. Diese Farbvariationen spielen bei der Partnerwahl offensichtlich eine Rolle. Mittlerweile wurde auch bei vielen anderen Vogelarten nachgewiesen, dass ultraviolettes Licht wahrgenommen werden kann und bei solchen Arten auch das Gefieder ein Reflexionsmaximum im ultravioletten Bereich aufweist. Dabei hat sich aber als Besonderheit herausgestellt, dass die Blaumeisen eine Art \u201echiffrierten\u201c <a title=\"Sexualdimorphismus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sexualdimorphismus\">Sexualdimorphismus<\/a> zeigen, denn im ultravioletten Spektrum des Lichts sind die Geschlechter im Gegensatz zum sichtbaren Bereich deutlich zu unterscheiden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jungv\u00f6gel sind bis in den Herbst ihres ersten Kalenderjahres an der blassgelben F\u00e4rbung im Kopfbereich zu erkennen, da der Wechsel des Kopfgefieders erst am Ende der Jugend<a title=\"Mauser (V\u00f6gel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mauser_%28V%C3%B6gel%29\">mauser<\/a> einsetzt, die von Mitte Juli bis Ende Oktober des Schlupfjahres stattfindet. Auch nach der Jugendmauser sind sie am deutlichen Farbunterschied zwischen den in der Mauser erneuerten <a title=\"Armschwinge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Armschwinge\">Arm<\/a>&#8211; und den erhalten bleibenden <a title=\"Handschwinge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Handschwinge\">Handdecken<\/a> von den Altv\u00f6geln zu unterschieden. Die neuen Armdecken zeigen dabei die typische Blauf\u00e4rbung, die Handdecken sind mehr gr\u00fcnlich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Jahresmauser der Altv\u00f6gel ist eine postnuptiale (\u201enach der Hochzeit stattfindende\u201c) Vollmauser und setzt im Mittel sechs Wochen vor der Mauser der Jungv\u00f6gel ein. Der Anfang der Mauser f\u00e4llt meist noch in die Phase der Jungenaufzucht. Der gesamte Wechsel nimmt 115 bis 120&nbsp;Tage in Anspruch, was f\u00fcr einen Vogel dieser Gr\u00f6\u00dfe ungew\u00f6hnlich lange ist. Das Mauserschema gleicht dem der meisten anderen <a title=\"Sperlingsv\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sperlingsv%C3%B6gel\">Sperlingsv\u00f6gel<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span id=\"Geschlechtsbestimmung\" class=\"mw-headline\">Geschlechtsbestimmung<\/span>&nbsp;<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein geringer <a class=\"mw-redirect\" title=\"Geschlechtsdimorphismus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Geschlechtsdimorphismus\">Geschlechtsdimorphismus<\/a> ist in einigen Merkmalen vorhanden, dadurch lassen sich jedoch nicht alle Individuen eindeutig zuordnen. Die hilfreichsten Gefiedermerkmale zur Geschlechtsunterscheidung sind die Breite und F\u00e4rbung des Halsbandes und die Farbintensit\u00e4t der blauen Kopfplatte (siehe nebenstehende Abbildung). Zudem hat das M\u00e4nnchen mehr Wei\u00df an Stirn, Fl\u00fcgelbinde und Steuerfedern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bei den Unterarten der <em>teneriffae<\/em>-Gruppe (siehe <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blaumeise#Unterarten\">Systematik<\/a>) sind die Unterschiede zwischen M\u00e4nnchen und Weibchen deutlich geringer und die Geschlechter \u00e4u\u00dferlich kaum zu unterschieden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span id=\"Ma.C3.9Fe_und_Gewicht\" class=\"mw-headline\">Ma\u00dfe und Gewicht<\/span>&nbsp;<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Mittel sind M\u00e4nnchen gr\u00f6\u00dfer als Weibchen, es gibt jedoch einen \u00dcberlappungsbereich. Zwischen den verschiedenen Unterarten bestehen teilweise betr\u00e4chtliche Gr\u00f6\u00dfenunterschiede, was sich beim Vergleich der <a title=\"Fl\u00fcgell\u00e4nge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fl%C3%BCgell%C3%A4nge\">Fl\u00fcgell\u00e4ngen<\/a> zeigt. Die V\u00f6gel aus West-, Mittel- und Nordeuropa sind im Mittel gr\u00f6\u00dfer als ihre <a class=\"mw-redirect\" title=\"Mediterran\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mediterran\">mediterranen<\/a> Verwandten. Auch innerhalb der <a title=\"Nominotypisches Taxon\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nominotypisches_Taxon\">Nominatform<\/a> nimmt die Fl\u00fcgell\u00e4nge von Nordosten nach S\u00fcdwesten ab. In Richtung S\u00fcdosten besteht wiederum eine Tendenz zu l\u00e4ngeren Fl\u00fcgeln, vor allem bei den Unterarten im <a title=\"Mittlerer Osten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mittlerer_Osten\">Mittleren Osten<\/a>. Bei der Nominatform liegt die Fl\u00fcgell\u00e4nge der M\u00e4nnchen zwischen 65 und 71&nbsp;Millimetern, die der Weibchen zwischen 62 und 67&nbsp;Millimetern. Die Schwanzl\u00e4nge betr\u00e4gt im Mittel 51,5&nbsp;Millimeter beim M\u00e4nnchen, beim Weibchen 49,6&nbsp;Millimeter.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Durchschnitt sind M\u00e4nnchen schwerer als Weibchen. Das Gewicht der Blaumeisen unterliegt dabei starken jahreszeitlichen Schwankungen, sein Maximum erreicht es im Fr\u00fchwinter, bei Weibchen kurz vor der Eiablage, nur zu dieser Zeit sind sie schwerer als M\u00e4nnchen. Bei ausreichendem Nahrungsangebot ist das Gewicht in strengen Wintern am h\u00f6chsten. Tiere aus Skandinavien wiegen mehr als mitteleurop\u00e4ische, in Finnland wurden im Mittel 12,1&nbsp;Gramm f\u00fcr M\u00e4nnchen und 11,4&nbsp; f\u00fcr Weibchen gemessen, in Ostdeutschland waren es 11,5 bzw. 11,0&nbsp;Gramm.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span id=\"Stimme\" class=\"mw-headline\">Stimme<\/span>&nbsp;<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der typische Revier<a title=\"Vogelgesang\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vogelgesang\">gesang<\/a> der Blaumeise beginnt mit zwei bis drei hohen, um die 8&nbsp;<a title=\"Hertz (Einheit)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hertz_%28Einheit%29\">kHz<\/a> liegenden, sehr \u00e4hnlichen Lauten, die meist mit \u201e<em>zizi<\/em>\u201c oder \u201e<em>zizizi<\/em>\u201c transkribiert werden. Diesen folgt ein Triller in etwas tieferer Tonlage, der aus 5 bis 15, in Ausnahmef\u00e4llen sogar bis zu 25 k\u00fcrzeren Elementen besteht (<a class=\"external text\" href=\"http:\/\/www.avisoft.com\/sounds\/blm2.wav\" rel=\"nofollow\">Beispiel<\/a>). Diese Strophenteile sind im Vergleich zu denen anderer Meisen ziemlich gleichf\u00f6rmig. Allerdings existiert auch eine Strophenform, die mit dem Gesang der <a title=\"Kohlmeise\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kohlmeise\">Kohlmeise<\/a> verwechselt werden kann. Zwischen der Einleitung und dem Triller wird gelegentlich noch ein aus wenigen, aber sehr variablen Elementen bestehender Mittelteil eingeschaltet. Manchmal werden diese aus zwei oder drei Phrasen bestehenden Strophen unmittelbar aneinandergereiht, die abschlie\u00dfende Lautreihe wird dann oft verk\u00fcrzt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein M\u00e4nnchen verf\u00fcgt \u00fcber drei bis acht verschiedene derartige Strophentypen. Auch bei Weibchen tritt gelegentlich Reviergesang auf, etwa wenn sie in territoriale Auseinandersetzungen verwickelt werden. Der typische Triller am Ende der Strophe kommt bei den V\u00f6geln im Mittelmeerraum seltener vor. Dies h\u00e4ngt offensichtlich damit zusammen, dass dort im Gegensatz zu Nord- und Mitteleuropa keine so starke Konkurrenzsituation zur Kohlmeise besteht. Bei den n\u00f6rdlicheren Blaumeisen scheint der Triller erforderlich, um den Gesang von der Kohlmeise abzugrenzen, denn es konnte experimentell gezeigt werden, dass Kohlmeisen auf Blaumeisengesang ohne Triller gleichstark reagieren wie auf arteigenen Gesang.<sup id=\"cite_ref-5\" class=\"reference\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blaumeise#cite_note-5\">[6]<\/a><\/sup> Der Reviergesang der afrikanischen Blaumeisen unterscheidet sich weiterhin sehr stark von der Nominatform. Er enth\u00e4lt keine phrasierten Strophen, daf\u00fcr aber mehr variable Elemente. Der Gesang weicht so stark ab, dass mitteleurop\u00e4ische Blaumeisen auf Strophen der Vertreter aus Teneriffa nicht reagieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bei den Rufen der Blaumeise sind zwei verschiedene Typen von Alarmrufen sehr bedeutend, die klar unterschieden werden k\u00f6nnen. Der Alarm bei fliegenden <a title=\"Beutegreifer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Beutegreifer\">Beutegreifern<\/a> ist ein sehr hohes, lang gezogenes \u201e<em>ii<\/em>\u201c. Dieser Alarmruf ist dem in einer vergleichbaren Situation von anderen Singv\u00f6geln ge\u00e4u\u00dferten Warnruf sehr \u00e4hnlich und wird auch art\u00fcbergreifend verstanden. Ein anderer wichtiger Ruf der Blaumeisen, die so genannte Zeterstrophe, ist bei starker Erregung, bei territorialen Auseinandersetzungen, beim Ann\u00e4hern von Bodenfeinden und beim <a title=\"Hassen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hassen\">Hassen<\/a> auf sitzende Greifv\u00f6gel zu h\u00f6ren. Dieser zweite Alarmlaut zeigt keine so starke interspezifische \u00dcbereinstimmung, wird jedoch vermutlich auch von anderen Arten richtig gedeutet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial; font-size: 10pt;\">foto Mihai Baciu<br \/><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Die Blaumeise (Cyanistes caeruleus, Syn. Parus caeruleus) ist eine Vogelart aus der Familie der Meisen (Paridae). Der Kleinvogel ist mit seinem blau-gelben Gefieder einfach zu bestimmen und in Mitteleuropa sehr h\u00e4ufig anzutreffen. Bevorzugte Lebensr\u00e4ume sind Laub&#8211; und Mischw\u00e4lder mit hohem Eichenanteil, die Blaumeise ist auch h\u00e4ufig in Parkanlagen und G\u00e4rten zu finden. 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