{"id":1423,"date":"2012-03-30T17:09:45","date_gmt":"2012-03-30T15:09:45","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/stieglitz-carduelis-carduelis\/"},"modified":"2012-03-30T17:29:51","modified_gmt":"2012-03-30T15:29:51","slug":"stieglitz-carduelis-carduelis","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/stieglitz-carduelis-carduelis\/","title":{"rendered":"Stieglitz (Carduelis carduelis)"},"content":{"rendered":"<p>Der <strong>Stieglitz<\/strong> (<em>Carduelis carduelis<\/em>), auch <strong>Distelfink<\/strong> genannt, ist eine <a title=\"Art (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Art_%28Biologie%29\">Vogelart<\/a> aus der <a title=\"Familie (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Familie_%28Biologie%29\">Familie<\/a> der <a title=\"Finken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Finken\">Finken<\/a> (Fringillidae). Er besiedelt <a title=\"Westeuropa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Westeuropa\">Westeuropa<\/a> bis Mittel<a title=\"Sibirien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sibirien\">sibirien<\/a>, <a title=\"Nordafrika\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nordafrika\">Nordafrika<\/a> sowie <a class=\"mw-redirect\" title=\"Westasien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Westasien\">West-<\/a> und <a title=\"Zentralasien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zentralasien\">Zentralasien<\/a>. In <a title=\"S\u00fcdamerika\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/S%C3%BCdamerika\">S\u00fcdamerika<\/a> und <a title=\"Australien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Australien\">Australien<\/a> sowie auf <a title=\"Neuseeland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neuseeland\">Neuseeland<\/a> und einigen Inseln <a title=\"Ozeanien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ozeanien\">Ozeaniens<\/a> wurde er eingef\u00fchrt. Seine Nahrung setzt sich aus halbreifen und reifen <a title=\"Same (Pflanze)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Same_%28Pflanze%29\">S\u00e4mereien<\/a> von <a title=\"Staude\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Staude\">Stauden<\/a>, Wiesenpflanzen und B\u00e4umen zusammen. Die Art gilt derzeit als nicht gef\u00e4hrdet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fr\u00fcher stellte der Stieglitz ein Symbol f\u00fcr Ausdauer, Fruchtbarkeit und Beharrlichkeit dar. Wegen seiner Vorliebe f\u00fcr <a title=\"Disteln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Disteln\">Disteln<\/a> ist er noch heute ein <a title=\"Christentum\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Christentum\">christliches<\/a> Symbol f\u00fcr die <a title=\"Passion\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Passion\">Passion<\/a> und den Opfertod <a title=\"Jesus Christus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jesus_Christus\">Jesu Christi<\/a>.<\/p>\n<p>Der Stieglitz ist wie alle Vertreter der Gattung von schlanker Gestalt mit kurzem Hals und d\u00fcnnen F\u00fc\u00dfen. Kennzeichnend sind eine kr\u00e4ftig rote Gesichtsmaske, ein wei\u00dfer Kopf mit wei\u00dfen Halsseiten und abgesetzt ein schwarzer <a title=\"Nacken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nacken\">Nacken<\/a> und Oberkopf. Die Fl\u00fcgel weisen eine deutlich abgesetzte, breite leuchtend gelbe Binde auf. Sie sind bei der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Nominatform\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nominatform\">Nominatform<\/a> \u00fcberwiegend schwarz. Der R\u00fccken ist hellbraun, der B\u00fcrzel wei\u00df. Der gegabelte Schwanz ist schwarz mit wei\u00dfen Flecken im spitzen Drittel. Die Unterseite ist br\u00e4unlich an Brust und Flanken. Der <a title=\"Elfenbein\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Elfenbein\">elfenbeinfarbene<\/a> Schnabel ist lang und spitz. In der Brutzeit ist er reinwei\u00df, ansonsten befindet sich eine schwarze Markierung an der Spitze. Stieglitze haben eine K\u00f6rperl\u00e4nge von etwa 12 bis 13 Zentimetern. Die Fl\u00fcgelspannweite betr\u00e4gt 21 bis 25 Zentimeter und das K\u00f6rpergewicht liegt meist bei etwa 14 bis 19 Gramm.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Stieglitz weist einen schwach ausgebildeten <a title=\"Sexualdimorphismus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sexualdimorphismus\">Geschlechtsdimorphismus<\/a> auf. Das M\u00e4nnchen hat eine gr\u00f6\u00dfere und dunklere Gesichtsmaske, die teilweise die hintere Ecke des Auges erreicht. Das untere Bauchgefieder ist gelblich. Der Fl\u00fcgelspiegel ist intensiver und ausgepr\u00e4gter, die kleinen Deckfedern sind schwarz. Der Schnabel des M\u00e4nnchens ist spitzer und um knapp neun Prozent l\u00e4nger als der des Weibchens. Zudem ist die Schnabelspitze gebogen. Das Weibchen hat einen etwas rundlicheren Kopf, auf dem die Gesichtsmaske nicht bis zur H\u00e4lfte des Auges reicht, so dass das Rot an der Kehle geringer ist. Das untere Bauchgefieder ist gr\u00fcngelb. Die kleinen Deckfedern sind braun bis graubraun. Die Schnabelspitze ist gerade, kann aber ausnahmsweise dem M\u00e4nnchen gleichen. Die Jungv\u00f6gel zeigen am braunen Kopf keine auff\u00e4llige Kopff\u00e4rbung. Die gr\u00e4uliche bis gelbbraune Oberseite ist gestreift und gefleckt. Die Fl\u00fcgel sind schwarzgelb und der Schwanz schwarz. Der Nestling ist mit langen dunkelgrauen <a title=\"Daune\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Daune\">Daunen<\/a> versehen. Der Rachen ist <a title=\"Karmin\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Karmin\">karminrot<\/a>, der Gaumen ist purpurn und die Randw\u00fclste sind wei\u00df. Jung- und Altv\u00f6gel <a title=\"Mauser (V\u00f6gel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mauser_%28V%C3%B6gel%29\">mausern<\/a> zwischen Juli und August.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Stieglitz h\u00fcpft am Boden ungeschickt, kann jedoch geschickt in B\u00e4umen, B\u00fcschen oder auf anderen Pflanzen klettern. Der Flug ist wellenf\u00f6rmig und recht stabil; das Gelb im Fl\u00fcgel f\u00e4llt besonders auf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span id=\"Stimme_und_Gesang\" class=\"mw-headline\">Stimme und Gesang<\/span>&nbsp;<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der <a title=\"Stimmf\u00fchlung\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stimmf%C3%BChlung\">Stimmf\u00fchlungsruf<\/a> \u00e4u\u00dfert sich mit aus mehreren Elementen bestehenden Gebilden wie \u201edudidelet\u201c oder \u201edidudit\u201c. Bei Erregung geben Stieglitze ein scharfes \u201ezidi\u201c von sich. Der Aggressionsruf besteht aus einem harten, schnarrenden \u201etschrr\u201c. Die Rufe sind auch w\u00e4hrend des Fluges zu h\u00f6ren. Fl\u00fcgge Jungv\u00f6gel <a title=\"Bettelverhalten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bettelverhalten\">betteln<\/a> mit \u201edi-wet-wet di-wet-wet\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Gesang des Stieglitzes ist eine sehr hastig vorgetragene Strophe, die unter pendelnden Bewegungen vorgetragen wird. Er wird oft mit einer schnellen zwitschernden Folge der \u201eStieglitz\u201c-Rufe eingeleitet, der mehrere Triller und Schn\u00f6rkel folgen. Dazwischen werden auch nasale Elemente verwendet. Den Schluss bildet ein Kn\u00e4tschteil, der dem \u201eds\u00e4i\u201c des <a title=\"Erlenzeisig\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Erlenzeisig\">Erlenzeisigs<\/a> \u00e4hnelt. Der Gesang ist f\u00fcr die Markierung des Nestbereichs von Bedeutung, au\u00dferhalb der Brutzeit st\u00e4rkt er den Zusammenhalt in einer Gruppe mit mehreren M\u00e4nnchen. Mit Ausnahme der Mauserzeit l\u00e4sst der Stieglitz den Gesang das ganze Jahr \u00fcber h\u00f6ren. Er wird meist von einer hohen Singwarte vorgetragen, selten im wenig ausgepr\u00e4gtem Singflug. Der Gesang wird bereits in fr\u00fchster Jugend durch den Vorgesang des M\u00e4nnchens gepr\u00e4gt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Unterarten des Stieglitzes weisen ein unver\u00e4ndertes generelles Gesangsprogramm auf. Das hei\u00dft, die Festlegung auf eine arttypische, den Einzellauten \u00fcbergeordnete, rhythmische Gliederung des Gesangs ist bei allen gleich und in Strophen gegliedert. Im Vergleich dazu fehlt diese Strophenbildung \u00fcbereinstimmend bei den drei Gr\u00fcnlingsarten <a class=\"mw-redirect\" title=\"Gr\u00fcnling (Vogel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gr%C3%BCnling_%28Vogel%29\">Gr\u00fcnling<\/a> (<em>Chloris chloris<\/em>), <a title=\"Himalayagr\u00fcnling\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Himalayagr%C3%BCnling\">Himalayagr\u00fcnling<\/a> (<em>Chloris spinoides<\/em>) und <a title=\"Chinagr\u00fcnling\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Chinagr%C3%BCnling\">Chinagr\u00fcnling<\/a> (<em>Chloris sinica<\/em>).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Weibchen singen auch, jedoch nicht ebenso laut und anhaltend wie die M\u00e4nnchen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Verbreitung_und_Lebensraum\" class=\"mw-headline\">Verbreitung und Lebensraum<\/span>&nbsp;<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Stieglitz besiedelt West<a title=\"Europa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europa\">europa<\/a> bis Mittel<a title=\"Sibirien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sibirien\">sibirien<\/a>, Nord<a title=\"Afrika\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Afrika\">afrika<\/a> sowie West- und Zentral<a title=\"Asien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Asien\">asien<\/a>. Er fehlt in <a title=\"Island\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Island\">Island<\/a> und dem mittleren und n\u00f6rdlichen <a title=\"Fennoskandinavien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fennoskandinavien\">Fennoskandinavien<\/a>. In <a title=\"S\u00fcdamerika\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/S%C3%BCdamerika\">S\u00fcdamerika<\/a> und <a title=\"Australien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Australien\">Australien<\/a> sowie auf <a title=\"Neuseeland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neuseeland\">Neuseeland<\/a> und einigen Inseln <a title=\"Ozeanien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ozeanien\">Ozeaniens<\/a> wurde er vom Menschen eingef\u00fchrt. Der Stieglitz ist ein <a title=\"Teilzieher\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Teilzieher\">Teilzieher<\/a>, der in Westeuropa \u00fcberwintert. In westlicheren, milderen Regionen seines Verbreitungsgebietes ist er ein <a title=\"Standvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Standvogel\">Standvogel<\/a>, w\u00e4hrend er in Regionen mit strengeren Wintern auch in w\u00e4rmere Gegenden migriert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Stieglitz lebt in offenen, baumreichen Landschaften von den Niederungen bis etwa 1300&nbsp;m, in den letzten Jahren zunehmend auch in h\u00f6heren Lagen bis 1600&nbsp;m. Seine bevorzugten Lebensr\u00e4ume stellen Hochstamm-<a title=\"Obst\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Obst\">Obstg\u00e4rten<\/a> mit einer extensiven Unternutzung und gro\u00dfe <a class=\"mw-redirect\" title=\"Wildkr\u00e4uter\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wildkr%C3%A4uter\">Wildkraut<\/a>&#8211; und <a class=\"mw-redirect\" title=\"Ruderal\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ruderal\">Ruderalfl\u00e4chen<\/a> mit verschiedenen Str\u00e4uchern dar. Er ist an <a title=\"Wald\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wald\">Waldr\u00e4ndern<\/a>, in <a title=\"Streuobstwiese\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Streuobstwiese\">Streuobstwiesen<\/a>, in <a title=\"Acker\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Acker\">Feldgeh\u00f6lzen<\/a>, in <a title=\"Hecke\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hecke\">Heckenlandschaften<\/a> und an <a title=\"Fluss\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fluss\">Flussufern<\/a> zu finden. Wenn in der N\u00e4he Ruderalstandorte vorhanden sind, sucht er auch <a title=\"Kies\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kies\">Kiesgruben<\/a>, alte G\u00e4rten, Friedh\u00f6fe, Weinberge, <a title=\"Allee\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Allee\">Alleen<\/a> und Parks auf. Wichtige Habitatelemente stellen einzeln stehende <a title=\"Baum\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Baum\">B\u00e4ume<\/a> und Samen tragende Pflanzen dar. In der Kulturlandschaft sind <a title=\"Brache\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brache\">Brachen<\/a>, <a title=\"Saumpfad\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Saumpfad\">Saumpfade<\/a>, Hochstamm-Obstg\u00e4rten, Ruderalfl\u00e4chen und im Siedlungsraum Naturg\u00e4rten von besonderer Bedeutung. Wenn der Stieglitz in der Ebene kein geeignetes Brutgebiet finden kann, sucht er zudem hochgelegene, lockere <a title=\"Birken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Birken\">Birken<\/a>&#8211; und <a title=\"Pinie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pinie\">Pinienhaine<\/a> auf. Im Herbst und Winter ist er vor allem in offenen Landschaften mit stehengebliebenen <a title=\"Staude\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Staude\">Stauden<\/a>, wie <a title=\"Stra\u00dfe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stra%C3%9Fe\">Stra\u00dfenr\u00e4nder<\/a> oder <a title=\"Schutt\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schutt\">Schuttpl\u00e4tze<\/a>, zu finden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Nahrung_und_Nahrungserwerb\" class=\"mw-headline\">Nahrung und Nahrungserwerb<\/span><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Stieglitz ern\u00e4hrt sich von halbreifen und reifen <a title=\"Same (Pflanze)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Same_%28Pflanze%29\">S\u00e4mereien<\/a> von <a title=\"Staude\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Staude\">Stauden<\/a>, Wiesenpflanzen und B\u00e4umen. Unter den ihm nachgewiesenen 152 <a class=\"mw-redirect\" title=\"Wildkr\u00e4uter\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wildkr%C3%A4uter\">Wildkr\u00e4utern<\/a> bevorzugt er <a class=\"mw-redirect\" title=\"Ackerdistel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ackerdistel\">Ackerdistel<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"G\u00e4nsedistel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/G%C3%A4nsedistel\">G\u00e4nsedistel<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Kratzdistel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kratzdistel\">Kratzdistel<\/a> und <a title=\"Karden\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Karden\">Karden<\/a>, aber auch <a title=\"Hirtent\u00e4schel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hirtent%C3%A4schel\">Hirtent\u00e4schelkraut<\/a>, <a title=\"Ampfer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ampfer\">Ampfer<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Wegerich\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wegerich\">Wegerich<\/a>, <a title=\"M\u00e4des\u00fc\u00df\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M%C3%A4des%C3%BC%C3%9F\">M\u00e4des\u00fc\u00df<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Vogelmiere\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vogelmiere\">Vogelmiere<\/a>, <a title=\"Sonnenblume\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sonnenblume\">Sonnenblume<\/a>, <a title=\"Beifu\u00df\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Beifu%C3%9F\">Beifu\u00df<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Kn\u00f6terich\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kn%C3%B6terich\">Kn\u00f6terich<\/a> sowie <a title=\"Waldkiefer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Waldkiefer\">Kieferzapfen<\/a> und <a class=\"mw-redirect\" title=\"Birke\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Birke\">Birkensamen<\/a>. W\u00e4hrend der Brutzeit frisst er auch kleine <a title=\"Insekten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Insekten\">Insekten<\/a>, insbesondere <a title=\"Blattl\u00e4use\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blattl%C3%A4use\">Blattl\u00e4use<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Stieglitz ist durch sieben verschiedene Bewegungsweisen besonders an das Samenfressen angepasst: Er pickt Nahrung vom Boden auf oder beugt sich daf\u00fcr auf einem Ast sitzend weit vor. Zudem kann er kopfunter h\u00e4ngend picken oder seitlich h\u00e4ngend mit dem Kopf nach unten. D\u00fcnne Pflanzen<a class=\"mw-redirect\" title=\"St\u00e4ngel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/St%C3%A4ngel\">st\u00e4ngel<\/a> werden hingegen von unten angeflogen, damit der Stieglitz unter seitlicher K\u00f6rperhaltung langsam Schritt f\u00fcr Schritt nach oben klettern kann. Dabei biegt sich der St\u00e4ngel unter dem Gewicht des K\u00f6rpers so weit herab, dass er waagrecht steht oder sich zum Boden neigt. So kann der Vogel leicht zu den Samen gelangen. Sehr d\u00fcnne St\u00e4ngel werden zu mehreren umklammert, um den K\u00f6rper tragen zu k\u00f6nnen. Der Stieglitz klettert an kr\u00e4ftigen St\u00e4ngeln hoch und sitzt darauf. Zudem kann er auch mit den R\u00fccken nach unten an einer Nahrungsquelle h\u00e4ngen. Bei allen komplizierten Bewegungen und beim Vorbereiten der Samen f\u00fcr den Verzehr ist die Zusammenarbeit von Schnabel und Fu\u00df unabdingbar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Weiche, unreife Samen werden mit dem Schnabel zerquetscht und sogleich gefressen. Reife Samen befreit der Stieglitz zuerst von den <a title=\"Spelze\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spelze\">H\u00fcllspelzen<\/a>. Aus offenen Fruchtst\u00e4nden werden die Samen herausgepickt, etwas tiefer liegende K\u00f6rner jedoch zuerst gepackt und dann herausgezupft. Bei fester sitzenden Samen erweitert der Stieglitz durch Hin- und Herbewegungen des Schnabels zun\u00e4chst das Samenbett. Ganz umh\u00fcllte, versteckte Samen werden aufgemei\u00dfelt. Diese Technik m\u00fcssen die Jungen erst von den Altv\u00f6geln lernen. Der Stieglitz sucht eine Pflanze mit vielen Samen meist sorgf\u00e4ltig ab. Wenn er gest\u00f6rt wird, kommt er oft darauf zur\u00fcck. Einige Samen bleiben jedoch meistens zur\u00fcck.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Brutbiologie\" class=\"mw-headline\">Brutbiologie<\/span>&nbsp;<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Stieglitz erreicht die Geschlechtsreife zum Ausgang des ersten Lebensjahres. Er f\u00fchrt eine <a title=\"Monogamie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Monogamie\">monogame<\/a> Brutehe. Die Brutzeit liegt zwischen Ende M\u00e4rz\/Anfang April und Juli. Es finden vielfach zwei Jahresbruten statt, der Legebeginn der ersten Brut liegt im Mai.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span id=\"Balz_und_Paarung\" class=\"mw-headline\">Balz und Paarung<\/span>&nbsp;<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Je nach Witterung f\u00e4ngt das M\u00e4nnchen im Februar oder M\u00e4rz an, seinen Gesang zu \u00fcben und zu verbessern. Nachdem es sich mehrere Wochen eingesungen hat, leitet meist das Weibchen die Balz ein. Dabei n\u00e4hert es sich mit K\u00f6rperpendeln und Schnabelsenken dem M\u00e4nnchen. Durch Str\u00e4uben und Aufplustern versucht es, die gelben Fl\u00fcgelbinden zu verdecken. Im Gegensatz dazu legt das M\u00e4nnchen sein Gefieder an, um mit leicht gel\u00fcfteten Fl\u00fcgeln die gelben Fl\u00fcgelbinden zu zeigen. Diese vergr\u00f6\u00dfert es zus\u00e4tzlich durch ein leichtes Spreizen der Fl\u00fcgel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zur Balz steht das M\u00e4nnchen mit gestelzten Beinen, ruckt mit h\u00e4ngenden Fl\u00fcgeln und gespreiztem Schwanz. Dabei l\u00e4sst es seinen Gesang h\u00f6ren und pendelt mit dem K\u00f6rper von einer Seite zur anderen. Zudem f\u00fcttert es das Weibchen. Dieses duckt leicht in den Fersengelenken, vibriert mit den Fl\u00fcgeln und klappt den Schwanz hoch, um seine Bereitschaft zu zeigen. Darauf folgt die <a title=\"Begattung\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Begattung\">Kopulation<\/a>, die mehrmals am Tag stattfindet, bis das Gelege vollst\u00e4ndig ist. W\u00e4hrend der Balz geht die Dominanz vom M\u00e4nnchen auf das Weibchen \u00fcber.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span id=\"Nestbau_und_Brut\" class=\"mw-headline\">Nestbau und Brut<\/span>&nbsp;<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nachdem das Weibchen in Begleitung des M\u00e4nnchens m\u00f6gliche Nistpl\u00e4tze gepr\u00fcft hat, beginnt es den Nestbau. Dabei bevorzugt der Stieglitz hoch gelegene Orte, die Deckung in Verbindung mit einem guten Ausblick bieten. Oft w\u00e4hlt er einen Nistplatz hoch in den <a title=\"Baum\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Baum\">Baumkronen<\/a> oder in hohen <a title=\"Strauch\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Strauch\">Str\u00e4uchern<\/a>. H\u00e4ufig befindet sich der Nistplatz in der N\u00e4he von Astgabeln, oft auf Astenden. Das kleine napff\u00f6rmige <a title=\"Nest\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nest\">Nest<\/a> wird vom Weibchen sorgf\u00e4ltig aus feinen <a title=\"Sprossachse\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sprossachse\">St\u00e4ngeln<\/a>, Halmen, kleinen <a title=\"Wurzel (Pflanze)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wurzel_%28Pflanze%29\">Wurzeln<\/a>, gr\u00fcnem <a title=\"Moose\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Moose\">Moos<\/a>, <a title=\"Flechte\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Flechte\">Flechten<\/a> und Pflanzen<a title=\"Faser\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Faser\">fasern<\/a> gebaut. Die dickwandige Nestmulde wird mit feinen Wurzeln, Halmen, Fasern sowie <a title=\"Feder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Feder\">Federn<\/a> und <a title=\"Wolle\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wolle\">Wolle<\/a> gepolstert. Der Nestbau beginnt in der Regel Mitte April und dauert etwa vier bis sechs Tage. W\u00e4hrend der Brutzeit bewacht das M\u00e4nnchen das Weibchen und den Brutbaum oder -busch gegen Artgenossen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Eiablage findet t\u00e4glich in den fr\u00fchen Morgenstunden statt, beim Legen des ersten Eies ist das Nest meist noch nicht ganz fertig. Ein Gelege besteht normalerweise aus f\u00fcnf Eiern, seltener aus vier oder sechs. Die Eier sind auf wei\u00dflichem Grund mit feinen rostbraunen, braunschwarzen und roten Schn\u00f6rkeln und Flecken zum stumpfen Pol hin versehen. Gelegentlich sind auch ganz wei\u00dfe Eier dabei. Nachdem das dritte Ei gelegt ist, beginnt das Weibchen allein mit der Brut. W\u00e4hrend der Brutdauer von 12 bis 14 Tagen wird es vom M\u00e4nnchen mit Nahrung versorgt. Es verl\u00e4sst das Nest nur, um Kot abzusetzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span id=\"Entwicklung_der_Jungv.C3.B6gel\" class=\"mw-headline\">Entwicklung der Jungv\u00f6gel<\/span>&nbsp;<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Jungv\u00f6gel werden blind und nackt geboren. Zuerst schl\u00fcpfen meist drei Junge, w\u00e4hrend die restlichen zwei Jungen am n\u00e4chsten Tag das Ei verlassen. In den ersten Tagen liegen die Nestlinge mit den K\u00f6pfen aneinander, um sich zu w\u00e4rmen. Die Altv\u00f6gel fressen die Eischalen zum Teil, den Rest entfernen sie aus dem Nest. In den ersten sechs Tagen hudert und f\u00fcttert das Weibchen die Jungv\u00f6gel aus dem <a title=\"Kropf\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kropf\">Kropf<\/a> mit dem, was es regelm\u00e4\u00dfig vom M\u00e4nnchen erh\u00e4lt. Die tierische Nahrung setzt sich aus Puppen der <a title=\"Gemeine Rasenameise\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gemeine_Rasenameise\">Rasenameise<\/a>, frischgeh\u00e4uteten <a title=\"Mehlk\u00e4fer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mehlk%C3%A4fer\">Mehlk\u00e4ferlarven<\/a> und <a title=\"Bohrfliegen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bohrfliegen\">Fruchtfliegen<\/a> zusammen. Am ersten Tag geben die Jungen keinen Kot ab, vom zweiten bis zum sechsten Tag wird der Kot vom Weibchen verschluckt, vom siebten bis zw\u00f6lften Tag wird er bis auf einzelne \u00dcberreste weggetragen und schlie\u00dflich von den Jungen auf den Nestrand abgelegt. In der Zeit vom f\u00fcnften bis zum siebten Tag \u00f6ffnen die Jungv\u00f6gel die Augen und betteln gezielt die Altv\u00f6gel an. Sie werden nun vor allem mit <a title=\"Disteln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Disteln\">Distelsamen<\/a> und anderen S\u00e4mereien gef\u00fcttert. Ab dem 12. oder 14. Tag k\u00f6nnen die Nestlinge bei Gefahr das Nest verlassen. Manchmal sind sie schon am achten Tag dazu imstande.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach dem Ausfliegen sitzen die Jungen im Ge\u00e4st und lassen regelm\u00e4\u00dfig ihren Standortlaut h\u00f6ren, damit die Altv\u00f6gel sie mit Futter versorgen. W\u00e4hrenddessen beginnt das Weibchen ein neues Nest zu bauen, damit die zweite Brut begonnen werden kann. Ab dem 21. bis 25. Tag nehmen die Jungv\u00f6gel eigenst\u00e4ndig Nahrung auf, mit 28 bis 30&nbsp;Tagen sind sie selbstst\u00e4ndig. Gefahr droht ihnen von <a title=\"Katzen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Katzen\">Katzen<\/a>, <a title=\"Greifv\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Greifv%C3%B6gel\">Greifv\u00f6geln<\/a> und <a title=\"Marder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marder\">Mardern<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Freilebende V\u00f6gel werden maximal acht bis neun Jahre alt. In Gefangenschaft sind bis zu 17&nbsp;Jahre m\u00f6glich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Verhalten\" class=\"mw-headline\">Verhalten<\/span>&nbsp;<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Stieglitze sind tagaktiv. Sie verlassen ihren Schlafast mit Tagesbeginn, mit Sonnenuntergang suchen sie ihn wieder auf. In den fr\u00fchen Morgenstunden ist die Nahrungssuche am intensivsten. Die Aktivit\u00e4tsphase wird h\u00e4ufig durch Ruhe- und Putzphasen unterbrochen. Der Stieglitz sucht in der Gruppe die Umgebung nach Nahrung und Futter ab, da S\u00e4mereien r\u00e4umlich und zeitlich ungleichm\u00e4\u00dfig verteilt sind. H\u00e4ufig geht er zum Trinken und Baden an Wasserstellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das ganze Jahr \u00fcber verh\u00e4lt sich der Stieglitz wenig territorial. So verteidigt er zwar den Nestbereich, jedoch kein <a title=\"Revier (Tier)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Revier_%28Tier%29\">Revier<\/a>. Brutgruppen von drei bis f\u00fcnf Paaren kommen h\u00e4ufig vor. Au\u00dferhalb der Brutzeit lebt er in kleinen Gruppen, aber auch in Schlafgemeinschaften mit bis zu 40 Exemplaren, die im Winter mit Schw\u00e4rmen von <a title=\"Bluth\u00e4nfling\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bluth%C3%A4nfling\">Bluth\u00e4nfling<\/a>, <a title=\"Girlitz (Art)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Girlitz_%28Art%29\">Girlitz<\/a> und <a class=\"mw-redirect\" title=\"Gr\u00fcnling (Vogel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gr%C3%BCnling_%28Vogel%29\">Gr\u00fcnling<\/a> vermischt sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Lediglich bei der Unterschreitung der <a title=\"Individualdistanz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Individualdistanz\">Individualdistanz<\/a> kommt es zu Auseinandersetzungen. Dabei reicht jedoch meist das Drohen mit offenem Schnabel und gestr\u00e4ubtem Kopfgefieder aus. Streitigkeiten werden unter \u201eTschrr\u201c-Rufen durch K\u00e4mpfe mit Schnabelhieben und Fu\u00dftritten ausgetragen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Systematik\" class=\"mw-headline\">Systematik<\/span>&nbsp;<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span id=\"Externe_Systematik\" class=\"mw-headline\">Externe Systematik<\/span>&nbsp;<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aufgrund der \u00e4hnlichen Gefiederf\u00e4rbung wurde fr\u00fcher eine nahe Verwandtschaft des Stieglitzes zu den Gr\u00fcnlingen angenommen. Durch mehrj\u00e4hrige Gefangenschaftsbeobachtungen an asiatischen und europ\u00e4ischen Stieglitzunterarten und an den drei <em>Chloris<\/em>-Arten <a class=\"mw-redirect\" title=\"Gr\u00fcnling (Vogel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gr%C3%BCnling_%28Vogel%29\">Gr\u00fcnling<\/a> (<em>Chloris chloris<\/em>), <a title=\"Himalayagr\u00fcnling\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Himalayagr%C3%BCnling\">Himalayagr\u00fcnling<\/a> (<em>Chloris spinoides<\/em>) und <a title=\"Chinagr\u00fcnling\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Chinagr%C3%BCnling\">Chinagr\u00fcnling<\/a> (<em>Chloris sinica<\/em>) wurde daher \u00fcberpr\u00fcft, ob der Chinagr\u00fcnling systematisch ein Bindeglied zwischen dem Gr\u00fcnling und dem Stieglitz (<em>Carduelis carduelis<\/em>) darstellt. Dabei wurde festgestellt, dass der Stieglitz in keinem Verhaltensmerkmal n\u00e4here Beziehungen zum Chinagr\u00fcnling zeigt. Zudem wurde gezeigt, dass sich die asiatischen, grauk\u00f6pfigen Stieglitzunterarten und der Chinagr\u00fcnling die \u00fcbereinstimmenden Merkmale in der Fl\u00fcgelzeichnung und Gefiederfarbe parallel zueinander entwickelten. Somit bilden die verschiedenen Unterarten des Stieglitzes und die drei untersuchten Gr\u00fcnlingsarten zwei in sich geschlossene, ohne \u00dcbergangsformen voneinander getrennte Gruppen der <em>Carduelis<\/em>-Gattung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Durch <a title=\"Desoxyribonukleins\u00e4ure\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Desoxyribonukleins%C3%A4ure\">DNA<\/a>-Untersuchungen des <a title=\"Mitochondriale DNA\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mitochondriale_DNA\">mitochondrialen<\/a> <a class=\"mw-redirect\" title=\"Cytochrom\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Cytochrom\">Cytochrom<\/a> b wurde festgestellt, dass die Gattung <em>Loxia<\/em> in der Gattung <em>Carduelis<\/em> enthalten ist. Weiterhin ist der Stieglitz (<em>Carduelis carduelis<\/em>) au\u00dferhalb der Gattung am n\u00e4chsten mit dem Zitronengirlitz (<em>Serinus citrinella<\/em>) verwandt. Um <a class=\"mw-redirect\" title=\"Paraphylie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Paraphylie\">Paraphylie<\/a> zu vermeiden, wird dieser als <a title=\"Zitronenzeisig\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zitronenzeisig\">Zitronenzeisig<\/a> (<em>Carduelis citrinella<\/em>)<sup id=\"cite_ref-4\" class=\"reference\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stieglitz#cite_note-4\">[5]<\/a><\/sup><sup id=\"cite_ref-5\" class=\"reference\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stieglitz#cite_note-5\">[6]<\/a><\/sup> in derselben Gattung eingeordnet. Weiterhin ist der Stieglitz nahe mit dem <a title=\"Maskenzeisig\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Maskenzeisig\">Maskenzeisig<\/a> (<em>Carduelis lawrencei<\/em>), dem <a title=\"Schwarzbrustzeisig\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwarzbrustzeisig\">Schwarzbrustzeisig<\/a> (<em>Carduelis notata<\/em>), dem <a title=\"Fichtenzeisig\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fichtenzeisig\">Fichtenzeisig<\/a> (<em>Carduelis pinus<\/em>), dem <a title=\"Erlenzeisig\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Erlenzeisig\">Erlenzeisig<\/a> (<em>Carduelis spinus<\/em>) und dem <a title=\"Birkenzeisig\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Birkenzeisig\">Birkenzeisig<\/a> (<em>Carduelis flammea<\/em>) verwandt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>foto Mihai Baciu<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Stieglitz (Carduelis carduelis), auch Distelfink genannt, ist eine Vogelart aus der Familie der Finken (Fringillidae). Er besiedelt Westeuropa bis Mittelsibirien, Nordafrika sowie West- und Zentralasien. In S\u00fcdamerika und Australien sowie auf Neuseeland und einigen Inseln Ozeaniens wurde er eingef\u00fchrt. Seine Nahrung setzt sich aus halbreifen und reifen S\u00e4mereien von Stauden, Wiesenpflanzen und B\u00e4umen zusammen. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":36297,"template":"","meta":{"_acf_changed":false},"categories":[],"tags":[],"birdwatching":[],"class_list":["post-1423","bird","type-bird","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Stieglitz (Carduelis carduelis) - Wilde Reise im Donaudelta<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/european-goldfinch-carduelis-carduelis\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Stieglitz (Carduelis carduelis) - Wilde Reise im Donaudelta\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Der Stieglitz (Carduelis carduelis), auch Distelfink genannt, ist eine Vogelart aus der Familie der Finken (Fringillidae). Er besiedelt Westeuropa bis Mittelsibirien, Nordafrika sowie West- und Zentralasien. In S\u00fcdamerika und Australien sowie auf Neuseeland und einigen Inseln Ozeaniens wurde er eingef\u00fchrt. Seine Nahrung setzt sich aus halbreifen und reifen S\u00e4mereien von Stauden, Wiesenpflanzen und B\u00e4umen zusammen. [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/european-goldfinch-carduelis-carduelis\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Wilde Reise im Donaudelta\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/wildtravel.ro\/\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2012-03-30T15:29:51+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/carduelis-carduelis.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1800\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1048\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"13\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/european-goldfinch-carduelis-carduelis\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/european-goldfinch-carduelis-carduelis\\\/\",\"name\":\"Stieglitz (Carduelis carduelis) - Wilde Reise im Donaudelta\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/european-goldfinch-carduelis-carduelis\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/european-goldfinch-carduelis-carduelis\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/02\\\/carduelis-carduelis.jpg\",\"datePublished\":\"2012-03-30T15:09:45+00:00\",\"dateModified\":\"2012-03-30T15:29:51+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/european-goldfinch-carduelis-carduelis\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/european-goldfinch-carduelis-carduelis\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/european-goldfinch-carduelis-carduelis\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/02\\\/carduelis-carduelis.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/02\\\/carduelis-carduelis.jpg\",\"width\":1800,\"height\":1048},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/european-goldfinch-carduelis-carduelis\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/ro\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Birds\",\"item\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/ro\\\/bird\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Stieglitz (Carduelis carduelis)\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/\",\"name\":\"Wilde Reise im Donaudelta\",\"description\":\"Wild about wild\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#organization\",\"name\":\"Wild travel\",\"url\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"http:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/01\\\/logo-125.png\",\"contentUrl\":\"http:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/01\\\/logo-125.png\",\"width\":357,\"height\":125,\"caption\":\"Wild travel\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/wildtravel.ro\\\/\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Stieglitz (Carduelis carduelis) - Wilde Reise im Donaudelta","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/european-goldfinch-carduelis-carduelis\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Stieglitz (Carduelis carduelis) - Wilde Reise im Donaudelta","og_description":"Der Stieglitz (Carduelis carduelis), auch Distelfink genannt, ist eine Vogelart aus der Familie der Finken (Fringillidae). Er besiedelt Westeuropa bis Mittelsibirien, Nordafrika sowie West- und Zentralasien. In S\u00fcdamerika und Australien sowie auf Neuseeland und einigen Inseln Ozeaniens wurde er eingef\u00fchrt. Seine Nahrung setzt sich aus halbreifen und reifen S\u00e4mereien von Stauden, Wiesenpflanzen und B\u00e4umen zusammen. [&hellip;]","og_url":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/european-goldfinch-carduelis-carduelis\/","og_site_name":"Wilde Reise im Donaudelta","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/wildtravel.ro\/","article_modified_time":"2012-03-30T15:29:51+00:00","og_image":[{"width":1800,"height":1048,"url":"https:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/carduelis-carduelis.jpg","type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"13\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/european-goldfinch-carduelis-carduelis\/","url":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/european-goldfinch-carduelis-carduelis\/","name":"Stieglitz (Carduelis carduelis) - Wilde Reise im Donaudelta","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/european-goldfinch-carduelis-carduelis\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/european-goldfinch-carduelis-carduelis\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/carduelis-carduelis.jpg","datePublished":"2012-03-30T15:09:45+00:00","dateModified":"2012-03-30T15:29:51+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/european-goldfinch-carduelis-carduelis\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/european-goldfinch-carduelis-carduelis\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/european-goldfinch-carduelis-carduelis\/#primaryimage","url":"https:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/carduelis-carduelis.jpg","contentUrl":"https:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/carduelis-carduelis.jpg","width":1800,"height":1048},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/european-goldfinch-carduelis-carduelis\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/wildtravel.ro\/ro\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Birds","item":"https:\/\/wildtravel.ro\/ro\/bird\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Stieglitz (Carduelis carduelis)"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#website","url":"https:\/\/wildtravel.ro\/","name":"Wilde Reise im Donaudelta","description":"Wild about wild","publisher":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/wildtravel.ro\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#organization","name":"Wild travel","url":"https:\/\/wildtravel.ro\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/logo-125.png","contentUrl":"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/logo-125.png","width":357,"height":125,"caption":"Wild travel"},"image":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/wildtravel.ro\/"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/bird\/1423","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/bird"}],"about":[{"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/bird"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/bird\/1423\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/36297"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1423"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1423"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1423"},{"taxonomy":"birdwatching","embeddable":true,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/birdwatching?post=1423"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}