{"id":1318,"date":"2012-03-24T05:19:59","date_gmt":"2012-03-24T03:19:59","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/nachtreiher-nycticorax-nycticorax\/"},"modified":"2012-03-24T05:30:46","modified_gmt":"2012-03-24T03:30:46","slug":"nachtreiher-nycticorax-nycticorax","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/nachtreiher-nycticorax-nycticorax\/","title":{"rendered":"Nachtreiher (Nycticorax nycticorax)"},"content":{"rendered":"<p>Der <strong>Nachtreiher<\/strong> (<em>Nycticorax nycticorax<\/em>) ist eine <a title=\"Art (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Art_%28Biologie%29\">Art<\/a> aus der <a title=\"Familie (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Familie_%28Biologie%29\">Familie<\/a> der <a title=\"Reiher\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Reiher\">Reiher<\/a> (Ardeidae) und geh\u00f6rt somit in die Ordnung der <a title=\"Schreitv\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schreitv%C3%B6gel\">Stelz- und Schreitv\u00f6gel<\/a> (Ciconiiformes).<\/p>\n<p>Der Nachtreiher ist nahezu weltweit vertreten, er fehlt lediglich in Australasien. Er war urspr\u00fcnglich auch in <a title=\"Avifauna Mitteleuropas\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Avifauna_Mitteleuropas\">Mitteleuropa<\/a> weit verbreitet, er ist mittlerweile jedoch nur noch im Osten und S\u00fcdosten Mitteleuropas ein verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig h\u00e4ufiger Brut- und Sommervogel.<\/p>\n<p>Nachtreiher erreichen eine K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe zwischen 58 und 65 Zentimetern und wiegen zwischen 727 und 1014 Gramm. Die Weibchen sind meist etwas kleiner und haben w\u00e4hrend der Fortpflanzungszeit einen etwas k\u00fcrzeren Federschopf als M\u00e4nnchen. Sie haben einen untersetzten K\u00f6rperbau mit vergleichsweise kurzem Hals und Beinen.<\/p>\n<p>Das Federkleid der adulten Nachtreiher ist auff\u00e4llig grau, schwarz und wei\u00df gef\u00e4rbt. Grunds\u00e4tzlich weisen sie in Abh\u00e4ngigkeit ihres Verbreitungsgebietes eine leicht voneinander abweichende Gefiederf\u00e4rbung und K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe auf. Die <a title=\"Haube (V\u00f6gel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Haube_%28V%C3%B6gel%29\">Haube<\/a>, bestehend aus wenig verl\u00e4ngerten Kopf- und l\u00e4ngeren Nackenfedern, ist schwarz. R\u00fccken und Schultern sind ebenfalls schwarz, der Bauch ist hellgrau bis wei\u00df gef\u00e4rbt, ansonsten sind Rumpf und Fl\u00fcgel unscheinbar aschgrau. Stirn und Gesicht sind wei\u00df, der dicke Schnabel ist schwarz, die <a title=\"Iris (Auge)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iris_%28Auge%29\">Iris<\/a> ist auff\u00e4llig rot. An manchen Stellen ist ihr Gesicht unbefiedert, die Haut dort ist gr\u00fcnlich-gelb. Die Beine der adulten Nachtreiher sind blass gelbgr\u00fcn. Die Fl\u00fcgel sind breit und rund. Im Flug \u00e4hneln sie den <a title=\"Rohrdommeln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rohrdommeln\">Rohrdommeln<\/a>.<\/p>\n<p>Die Jungv\u00f6gel haben noch mattgraue Beine, und ihre Augen sind gelblich bis <a title=\"Bernstein\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bernstein\">bernsteinfarben<\/a>. Kopf, Hals, Brust und Bauch sind braun, ocker und wei\u00df gestreift, w\u00e4hrend die Federspitzen mit gro\u00dfen wei\u00dfen Flecken versehen sind. Erst mit dem dritten Jahr erhalten sie das voll ausgef\u00e4rbte Federkleid eines adulten Nachtreihers.<\/p>\n<p>Ihr allgemeiner Ruf erinnert an die raue, heisere Stimme eines <a title=\"Raben und Kr\u00e4hen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Raben_und_Kr%C3%A4hen\">Raben<\/a> und klingt wie <em>Qua<\/em>, <em>Quak<\/em> oder <em>Quark<\/em>. Dieser Ruf wird meist im Flug oder von einem hoch gelegenen Standort ausgesto\u00dfen.<\/p>\n<h2><span id=\"Vorkommen\" class=\"mw-headline\">Vorkommen<\/span>&nbsp;<\/h2>\n<p>Nachtreiher kommen in Europa, Afrika, Asien und Amerika vor. In Mitteleuropa waren sie im 19. Jahrhundert noch verbreitete Brutv\u00f6gel. Heute sind sie vorwiegend eine s\u00fcdeurop\u00e4ische Art. Sie kommen dort an Salz- und Brackgew\u00e4ssern und im <a class=\"mw-redirect\" title=\"Marsch (Schwemmland)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marsch_%28Schwemmland%29\">Marschland<\/a> vor, auch an gro\u00dfen Fl\u00fcssen, flachen S\u00fcmpfen und an Seeufern, die gro\u00dfz\u00fcgig mit <a title=\"Binsen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Binsen\">Binsen<\/a>&#8211; (Juncaceae) und <a title=\"Rohrkolben\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rohrkolben\">Rohrkolbengew\u00e4chsen<\/a> (Typhaceae) \u00fcberwachsen sind.<\/p>\n<p>Die <a title=\"Unterart\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Unterart\">Unterart<\/a> <em>Nycticorax nycticorax hoactli<\/em> findet man in einem vergleichbaren Habitat, allerdings nur auf den <a title=\"Hawaii\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hawaii\">hawaiischen<\/a> Inseln. Auf der Insel <a class=\"mw-redirect\" title=\"Lanai\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lanai\">L\u0101na&#8217;i<\/a> wurde sie jedoch noch nie gesichtet. Die Unterart <em>Nycticorax nycticorax falklandicus<\/em> ist nur auf den Falklandinseln beheimatet und ist damit die Unterart, die unter den extremsten Klimabedingungen lebt. Sie ist grunds\u00e4tzlich kleiner und dunkler gefiedert als andere Unterarten des Nachtreihers.<\/p>\n<h2><span id=\"Verhalten\" class=\"mw-headline\">Verhalten<\/span>&nbsp;<\/h2>\n<p>Nachtreiher sind das ganze Jahr \u00fcber sehr sozial, man findet sie meist immer zusammen mit Gleichartigen, aber auch oft mit anderen Reiherarten. Im Winter sitzen sie meist gemeinsam auf einem Ast. Sie z\u00e4hlen zu den Wanderv\u00f6geln. Wenn es kalt ist, ziehen sie im Flug die Beine ein, um sich warm zu halten. Die Jungv\u00f6gel ziehen sich bei K\u00e4lte ins Nest zur\u00fcck und kauern dort zusammen. Nachtreiher verteidigen ihr Nahrungs- und Nistrevier.<\/p>\n<h2><span id=\"Ern.C3.A4hrung\" class=\"mw-headline\">Ern\u00e4hrung<\/span>&nbsp;<\/h2>\n<p>Auf Nahrungssuche begeben sich Nachtreiher vor allem abends und nachts, weshalb sie Gerangel um Futterneid mit tagaktiven Reiherarten vermeiden. Wenn Nahrung knapp ist, z.&nbsp;B. in der Brutzeit, suchen sie auch am Tage nach Futter. Sie ern\u00e4hren sich recht vielseitig, haupts\u00e4chlich von kleinen <a title=\"Fische\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fische\">Fischen<\/a>, W\u00fcrmern und <a title=\"Insekten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Insekten\">Insekten<\/a>. Sie fressen gelegentlich auch <a title=\"Krebstiere\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Krebstiere\">Krebstiere<\/a>, <a title=\"Amphibien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Amphibien\">Amphibien<\/a>, <a title=\"Reptilien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Reptilien\">Reptilien<\/a>, <a title=\"Muscheln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Muscheln\">Muscheln<\/a>, <a title=\"Nagetiere\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nagetiere\">Nager<\/a>, <a title=\"V\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/V%C3%B6gel\">V\u00f6gel<\/a>, Eier und Aas, selten auch pflanzliche Materialien. Sie suchen ihre Futterpl\u00e4tze immer wieder erneut auf.<\/p>\n<h2><span id=\"Fortpflanzung\" class=\"mw-headline\">Fortpflanzung<\/span>&nbsp;<\/h2>\n<p>In der <a title=\"Brut\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brut\">Brut<\/a>saison verf\u00e4rben sich die Beine der <a title=\"Monogamie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Monogamie\">monogam<\/a> lebenden Nachtreiher pinkfarben, zwei oder drei auffallend wei\u00dfe, lange Federn reichen dann vom Nacken bis weit auf den R\u00fccken. W\u00e4hrend der <a title=\"Balz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Balz\">Balz<\/a> werden die M\u00e4nnchen aggressiver, t\u00e4nzeln fast kriechend herum, Kopf geduckt, und klappern mit dem Schnabel oder greifen nach einem Zweig. Nach dem Tanz strecken sie ihren Hals weit aus, nicken mit dem Kopf immer tiefer, bis er die H\u00f6he der F\u00fc\u00dfe erreicht, dann gibt er schnalzend-zischende Ger\u00e4usche von sich. Das Fuchteln mit einem Zweig oder das Putzen des Gefieders kann man zumeist zwischen den Balzges\u00e4ngen beobachten. Man nimmt an, dass dieses Balzspiel andere M\u00e4nnchen stimuliert, selbst zu balzen. Bei einer in Kolonien br\u00fctenden Art ist das f\u00fcr eine erfolgreiche Fortpflanzung entscheidend. Weibchen, die sich dem balzenden M\u00e4nnchen n\u00e4hern, werden erst mal zur\u00fcckgewiesen. Wird es einem Weibchen dann doch gestattet, das Revier zu betreten, putzt das neue P\u00e4rchen sich gegenseitig, und sie klappern abwechselnd mit dem Schnabel. Ein bis zwei Tage nach der Bindung vollziehen sie die <a title=\"Begattung\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Begattung\">Kopulation<\/a> entweder im Nest oder nahe dabei.<\/p>\n<p>Sie br\u00fcten wie einige andere Reiher, zum Beispiel <a title=\"Kanadareiher\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kanadareiher\">Kanada-<\/a> (<em>Ardea herodias<\/em>) oder <a title=\"Seidenreiher\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Seidenreiher\">Seidenreiher<\/a> (<em>Egretta garzetta<\/em>), in Kolonien. Etwa 30 Nester werden gew\u00f6hnlich in einen Baum gebaut, dicht am Baumstamm oder in Astgabeln. \u00c4hnlich wie der <a title=\"Mangrovereiher\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mangrovereiher\">Mangrovereiher<\/a> (<em>Butorides striatus<\/em>) bauen auch Nachtreiher nur ein sehr d\u00fcrftiges Nest. Dabei beginnt das M\u00e4nnchen mit dem Bau, es errichtet eine Zweigunterlage oder renoviert ein schon bestehendes Nest. Es tr\u00e4gt dann weitere Zweige, Wurzeln und Gras herbei, die anschlie\u00dfend vom Weibchen eingeflochten werden.<\/p>\n<div class=\"thumb tright\">\n<div class=\"thumbinner\" style=\"width: 222px;\"><a class=\"image\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Datei:Young_night_heron.jpg&amp;filetimestamp=20070921025816\"><br class=\"thumbimage\" \/><\/a><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"thumb tright\">\n<div class=\"thumbinner\" style=\"width: 222px;\"><a class=\"image\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Datei:Black-crowned_Night_Heron_%28Nycticorax_nycticorax%29_RWD1.jpg&amp;filetimestamp=20100704070157\"><br \/><\/a><\/div>\n<\/div>\n<p>Es wird nur einmal im Jahr gebr\u00fctet, sehr selten auch zweimal. Etwa in vier bis f\u00fcnf Tagen nach der Kopulation (Ende April bis Ende Juni) legt das Weibchen in Intervallen von zwei Tagen etwa drei bis f\u00fcnf Eier. Am ersten Tag sind sie noch kr\u00e4ftig gr\u00fcn, doch sie blassen schnell ins Bl\u00e4uliche oder Gr\u00fcnliche aus. Das P\u00e4rchen bebr\u00fctet sie abwechselnd etwa 22 bis 25 Tage lang. An sehr hei\u00dfen Tagen befeuchten die Altv\u00f6gel ihr Federkleid, um die Eier k\u00fchl zu halten. Die Jungv\u00f6gel verlassen das Nest schon drei Wochen nach dem Schl\u00fcpfen, aber sie entfernen sich noch nicht sehr weit. Ab drei Wochen verstecken sich die Jungv\u00f6gel hoch oben in den Baumkronen, wenn sie sich bedroht f\u00fchlen. Im Alter von etwa sechs bis sieben Wochen k\u00f6nnen sie schon gut fliegen und stecken eigene Reviere ab, die sie schon zu verteidigen wissen. Die Altv\u00f6gel erkennen ihre Jungen meist nicht wieder und ziehen auch die Brut anderer Nester auf.<\/p>\n<h2><span id=\".C3.96kologie\" class=\"mw-headline\">\u00d6kologie<\/span>&nbsp;<\/h2>\n<p><a title=\"Fischerei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fischerei\">Fischereibetriebe<\/a> beklagen sich, dass das Auftreten der Nachtreiher sehr schlecht f\u00fcr die <a title=\"Aquakultur\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aquakultur\">Fischzucht<\/a> sei, da sie eine gro\u00dfe Menge an Fisch verspeisen sollen. Das ist der Grund, weshalb Nachtreiher, die nahe an Fischzuchtstationen gesehen werden, gestellt oder geschossen werden. Jedoch gibt es mittlerweile andere M\u00f6glichkeiten, Nachtreiher von den Zuchtbecken fernzuhalten.<\/p>\n<p>Wenn sie in der N\u00e4he von Siedlungen Kolonien aufbauen, sagt man den Nachtreihern nach, dass sie gro\u00dfen Schaden anrichten sollen. Deshalb soll man sie auch hier geschossen haben, jedoch wurden hier auch andere M\u00f6glichkeiten entwickelt, Nachtreiher fernzuhalten. Fr\u00fcher wurden sie wegen ihres Fleisches gejagt, aber heute jagt man sie fast gar nicht mehr.<\/p>\n<h2><span id=\"Bestand\" class=\"mw-headline\">Bestand<\/span>&nbsp;<\/h2>\n<p>Der Nachtreiher ist in Deutschland vom Aussterben bedroht (Rote Liste Kat. 1). Er ist eine Art des Anhangs I der <a title=\"Richtlinie 79\/409\/EWG \u00fcber die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Richtlinie_79\/409\/EWG_%C3%BCber_die_Erhaltung_der_wildlebenden_Vogelarten\">EU-Vogelschutzrichtlinie<\/a> (RL 79\/409\/EWG). Im Zeitraum 1995 bis 1999 wurden in Deutschland nur 35 Brutpaare beobachtet. Der mitteleurop\u00e4ische Verbreitungsschwerpunkt ist Ungarn, wo 2002 3.600 Brutpaare vorkamen.<\/p>\n<p>Ein Bestandseinbruch auf Grund direkter Verfolgung und Habitatzerst\u00f6rung erfolgte bereits im 18. und 19. Jahrhundert. Erst in der zweiten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts erfolgte eine Bestandszunahme und Ausbreitung in das derzeitige Areal. Allerdings kam es danach erneut zu einem R\u00fcckgang der Populationszahlen. Dabei spielte erneut direkte Verfolgung eine Rolle, allerdings k\u00f6nnten bei diesem Langstreckenzieher, der in Afrika gro\u00dfe W\u00fcstenzone durchquert, auch die Trockenjahre eine gro\u00dfe Rolle gespielt haben. Seitdem hat der Bestand unter anderem in Frankreich stark zugenommen und auch auf den Reisfeldern Italiens wieder zugenommen. In den Niederlanden, Belgien und Deutschlands sind die Populationen jedoch nach wie vor sehr klein und isoliert und unterliegen gro\u00dfen Bestandfluktuationen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>foto Mihai Baciu<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Nachtreiher (Nycticorax nycticorax) ist eine Art aus der Familie der Reiher (Ardeidae) und geh\u00f6rt somit in die Ordnung der Stelz- und Schreitv\u00f6gel (Ciconiiformes). 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