{"id":1197,"date":"2012-03-21T21:15:40","date_gmt":"2012-03-21T19:15:40","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/schwanzmeise-aegithalos-caudatus\/"},"modified":"2012-03-21T21:32:53","modified_gmt":"2012-03-21T19:32:53","slug":"schwanzmeise-aegithalos-caudatus","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/schwanzmeise-aegithalos-caudatus\/","title":{"rendered":"Schwanzmeise (Aegithalos caudatus)"},"content":{"rendered":"<p>Die <strong>Schwanzmeise<\/strong> (<em>Aegithalos caudatus<\/em>) ist ein kleiner <a title=\"Sperlingsv\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sperlingsv%C3%B6gel\">Sperlingsvogel<\/a> aus der <a title=\"Familie (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Familie_%28Biologie%29\">Familie<\/a> der <a title=\"Schwanzmeisen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwanzmeisen\">Schwanzmeisen<\/a> (Aegithalidae). Ihren Namen verdankt sie dem langen Schwanz, der ihr ein pr\u00e4zises Ausbalancieren beim Hangeln auf den \u00e4u\u00dferen Enden feiner Zweige erm\u00f6glicht, auf denen sie vorrangig ihre Nahrung sucht. Sie besiedelt vor allem lichte W\u00e4lder, Waldr\u00e4nder und Parks mit viel Unterwuchs, in dem sie ihr eif\u00f6rmiges Nest aus Moos, Pflanzenwolle und Federn errichtet. Au\u00dferhalb der Brutzeit bewegt sie sich meist in kleineren Trupps.<\/p>\n<p>Die Schwanzmeise ist mit 13\u201316&nbsp;cm K\u00f6rperl\u00e4nge recht klein, hat einen rundlich-kugeligen K\u00f6rper und einen mit 6\u201310&nbsp;cm<sup id=\"cite_ref-0\" class=\"reference\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwanzmeise#cite_note-0\">[1]<\/a><\/sup> auffallend langen Schwanz, worauf der Artname zur\u00fcckgeht. Der schwarze Schnabel ist mit 6\u20137&nbsp;mm L\u00e4nge kurz und fein. Das Gewicht betr\u00e4gt sieben bis zehn Gramm, die <a title=\"Fl\u00fcgell\u00e4nge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fl%C3%BCgell%C3%A4nge\">Fl\u00fcgell\u00e4nge<\/a> 6\u20137&nbsp;cm. Die Ma\u00dfe und Proportionen k\u00f6nnen hierbei je nach Unterart bedeutend variieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Kopfzeichnung \u00e4ndert sich mit der Unterart und der geographischen Verbreitung. Die stark variierende Unterart <em>Aegithalos caudatus europaeus<\/em> hat einen dunkelen Kopf und findet sich vor allem im West- und S\u00fcdeuropa, die wei\u00dfk\u00f6pfige <em>Aegithalos caudatus caudatus<\/em> in Nord- und Osteuropa. In <a title=\"Mitteleuropa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mitteleuropa\">Mitteleuropa<\/a> k\u00f6nnen beide Formen nebeneinander vorkommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Ae. caudatus europaeus<\/strong><\/em> zeigt an den Seiten des Kopfes jeweils einen dunklen Streifen, der vor dem Auge beginnt, einen hellen Bereich dar\u00fcber ausl\u00e4sst und in einem Bogen bis in den Nacken reicht, wo er sich mit dem dunklen R\u00fccken verbindet. Dieser Streifen kann unterschiedlich breit und kr\u00e4ftig, gegebenenfalls recht verwaschen oder kaum vorhanden sein. Es kann ebenfalls ein dunkler Kehlfleck angedeutet sein. Wangen, Kehle und Halsseiten sind schmutzig wei\u00df, ebenso wie die Unterseite, die zudem an Flanken und Bauch einen r\u00f6tlichen, r\u00f6tlich braunen oder weinroten Anflug zeigt. Die Unterschwanzdecken sind gedeckt ziegelrot. Die Oberseite ist schwarz mit einem ausgedehnten rosa Feld auf dem Schultergefieder, bei dem am unteren Rand das Rosa in Wei\u00df \u00fcbergehen kann. Die Handschwingen sind dunkelgraubraun und k\u00f6nnen einen hellen Saum aufweisen. Bei gleicher dunkler Grundf\u00e4rbung zeigen die Armschwingen einen breiten wei\u00dfen Saum, der auf den inneren vier besonders breit ist und die zudem insgesamt heller sind. Die Handdecken sind schwarzbraun und zeigen einen deutlichen, wei\u00dfen Saum. Der Sto\u00df ist schmal, sehr lang und schwarz und zeigt deutliche wei\u00dfe Au\u00dfenfahnen. Die F\u00fc\u00dfe sind dunkelbraun. Das Auge zeigt oben einen farbigen, leicht verdickten Augenlidrand. Die Farbe variiert mit der Unterart; bei <em>Ae. c. europaeus<\/em> ist es zum Beispiel zitronengelb. Die Iris ist braun.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jungv\u00f6gel haben, abgesehen von einem wei\u00dfen, ovalen Scheitelfleck, einen schwarzbraunen Kopf. Die restliche Oberseite ist braun und zeigt keine rosa Schultern. Zudem ist der Augenring deutlich r\u00f6tlich, sp\u00e4ter rot gef\u00e4rbt. Die F\u00fc\u00dfe sind fleischfarben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die vor allem im Norden und Nordosten Europas vorkommende Unterart <em><strong>Ae. caudatus caudatus<\/strong><\/em> hat einen zeichnungslosen, wei\u00dflichen bis reinwei\u00dfen Kopf, der gegen den R\u00fccken scharf abgesetzt wirkt. Zudem ist die Unterseite meist heller und nur schwach r\u00f6tlich braun gef\u00e4rbt. Nach Osten hin wird das Gefieder klinal gestuft wei\u00dfer und die Wei\u00dfanteile reiner. Vor allem im Winter kann <em>Ae. c. caudatus<\/em> auch in <a title=\"Mitteleuropa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mitteleuropa\">Mitteleuropa<\/a> auftauchen; bisweilen br\u00fctet sie dann auch hier.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bei den s\u00fcdeurop\u00e4ischen Unterarten, beispielsweise <em>Ae. caudatus irbii<\/em> im S\u00fcden der iberischen Halbinsel, sind die \u00dcberaugenstreifen deutlich ausgepr\u00e4gt, die Kopfseiten gestrichelt. Die r\u00f6tlich braune Gefiederf\u00e4rbung der Unterseite ist ausgepr\u00e4gter. Bei der Unterart <em>Ae. caudatus tephronotus<\/em>, die beispielsweise in der T\u00fcrkei vorkommt, sind die Kopfseiten stark gestrichelt, die Oberseite grau und ein dunkler Kehlfleck ausgepr\u00e4gt. Der Schwanz ist wesentlich k\u00fcrzer als bei <em>Ae. caudatus europaeus<\/em>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span id=\"Stimme\" class=\"mw-headline\">Stimme<\/span>&nbsp;<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Art zeigt ein Repertoire von sehr charakteristischen Rufen, die sich deutlich von Laut\u00e4u\u00dferungen <a class=\"mw-redirect\" title=\"Paridae\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Paridae\">eigentlicher Meisen<\/a> unterscheiden, mit denen sie sich hin und wieder zuf\u00e4llig vergesellschaftet. Stimmf\u00fchlungslaut auf kurze Distanz ist ein scharfes, kurzes und stimmloses <em>prrt-prrt-prrt<\/em>. Bei gr\u00f6\u00dferer Distanz, vor allem bei weite Strecken \u00fcberfliegenden Trupps, kommt ein trillerndes, meist dreisilbiges <em>srii-srii-srii<\/em> oder <em>sirr-sirr-sirr<\/em> zum Einsatz. Beim Abflug eines Schwarms oder dem Einflug an einem Ort sowie bei Erregung ist ein sehr charakteristisches zwischernd-schnarrendes <em>terrr<\/em> und ein schnelles und trillerndes <em>siririririri<\/em> zu h\u00f6ren. Letzteres dient auch als Warnruf vor Flugfeinden. Im Fr\u00fchjahr, offenbar oft im Zusammenhang mit der Partnerfindung, sind sehr hohe <em>si-si-si<\/em>-Laute zu vernehmen, die den hohen Rufen von <a class=\"mw-redirect\" title=\"Certhiidae\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Certhiidae\">Bauml\u00e4ufern<\/a> und <a title=\"Kleiber (Art)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kleiber_%28Art%29\">Kleibern<\/a> sehr \u00e4hnlich sind. Der Gesang ist unscheinbar und dient nicht der Revierabgrenzung. Er ist selten zu h\u00f6ren und kommt vermutlich haupts\u00e4chlich bei starker Erregung (bei Rivalenk\u00e4mpfen oder der Kopulation) zum Tragen. Er klingt leicht rohrs\u00e4nger\u00e4hnlich zwitschernd, nur sehr viel leiser und weicher. Der Jugendgesang, der sich davon nicht unterscheidet, und nach 5\u20136 Wochen einsetzt, dient vermutlich dem Festlegen einer Rangordnung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span id=\"Verhalten\" class=\"mw-headline\">Verhalten<\/span>&nbsp;<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Schwanzmeise ist mit ihrem leichten K\u00f6rperbau und dem langen Schwanz, der ihr ein pr\u00e4zises Ausbalancieren des K\u00f6rpers erm\u00f6glicht, daran angepasst, ihre Nahrung an den \u00e4u\u00dfersten Spitzen der Zweige zu suchen. Etwa 80&nbsp;% der Nahrungssuche entfallen auf diese \u00f6kologische Nische. Versuche haben ergeben, dass sie diese M\u00f6glichkeiten weitgehend verliert, wenn man den Schwanz auf die L\u00e4nge von dem einer <a title=\"Blaumeise\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blaumeise\">Blaumeise<\/a> stutzt. Ihre F\u00e4higkeiten im Hangeln und H\u00fcpfen an kleinen Zweigen sind erstaunlich. So kann sie sich beispielsweise durch einen H\u00fcpfer kopf\u00fcber an einen Zweig in eine H\u00e4ngelage begeben und \u00fcber Kopf an diesem entlangh\u00fcpfen. Sie kann ihren K\u00f6rper in dieser Haltung um 90\u00b0 drehen und damit das gesamte Umfeld an dem entsprechenden Zweig erreichen. Ebenso kann sie sich mit einem Fu\u00df halten und zum n\u00e4chsten Zweig weiterhangeln. Dabei ist es ihr auch m\u00f6glich, gesammelte Nahrung \u201eaus der Faust\u201c zu fressen, sie ben\u00f6tigt also keine Unterlage, um die Nahrung aufzubereiten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Sozialverhalten der Schwanzmeise ist recht ausgepr\u00e4gt. Au\u00dferhalb der Brutzeit lebt die Schwanzmeise in kleinen Schw\u00e4rmen von bis zu 30 Individuen. Diese zeigen einen starken Zusammenhalt und beanspruchen ein bestimmtes Territorium, das gegen andere Schw\u00e4rme verteidigt wird. Dessen Grenzen werden meist durch nat\u00fcrliche Gegebenheiten, wie Stra\u00dfen oder Waldr\u00e4nder definiert. In Japan wurde auch ein \u00dcberlappen der Reviere beobachtet, in Europa bislang nicht. Die Gr\u00f6\u00dfe des Reviers korreliert mit der Gr\u00f6\u00dfe des Schwarms.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In der nahrungsreichen Zeit werden etwa 50&nbsp;% des Tages, im Winter bisweilen 90\u201396&nbsp;% f\u00fcr die Nahrungssuche im Trupp aufgewendet. Dabei werden innerhalb eines Tages mehrere Kilometer (meist 3\u20135, bisweilen bis zu 11) zur\u00fcckgelegt. Ein Futter suchender Trupp h\u00e4lt sich meist zwischen 2 und 15 Minuten an einem Ort auf und zieht dann weiter.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Innerhalb der Winterschw\u00e4rme wird auch gemeinsam in eng aneinander geschmiegten Schlafgesellschaften geschlafen, was eine gr\u00f6\u00dfere Widerstandsf\u00e4higkeit gegen besonders niedrige Temperaturen erm\u00f6glicht. Die Schlafpl\u00e4tze liegen meist in dichtem Geb\u00fcsch in 1\u201310&nbsp;m H\u00f6he. Der Schlafplatz wird gezielt angeflogen und die Individuen des Schwarms sammeln sich in der N\u00e4he des Schlafzweiges. Dann wird in einer ritualisierten Handlung \u00e4hnlich der Balz die <a title=\"Individualdistanz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Individualdistanz\">Individualdistanz<\/a> \u00fcberwunden. Zwei Individuen lassen sich auf dem Schlafzweig nieder und rutschen hin und her. Nach dem Zusammenr\u00fccken schauen sie voneinander weg und putzen sich. Dann fliegen weitere Individuen in die Mitte. Die Bildung der Reihe, in der die Rangh\u00f6chsten in der Mitte sitzen, erfolgt unter leisem Zwitschern. Bisweilen wird der Vorgang durch noch aggressive Individuen gest\u00f6rt und wird von neuem begonnen. Er dauert daher meist bis zu 30 Minuten. Die Schw\u00e4nze der aufgereihten V\u00f6gel zeigen am Ende in unterschiedliche Richtungen, manchmal wird auch eine Kugel mit nach au\u00dfen gerichteten Schw\u00e4nzen gebildet. Am Morgen wird die Versammlung ohne weitere Zeremonie aufgel\u00f6st.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Verbreitung\" class=\"mw-headline\">Verbreitung<\/span>&nbsp;<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Brutverbreitung dieser <a title=\"Pal\u00e4arktis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pal%C3%A4arktis\">pal\u00e4arktischen<\/a> Art erstreckt sich \u00fcber gro\u00dfe Teile der gem\u00e4\u00dfigten maritimen und kontinentalen Klimazone und reicht bis in die boreale und subtropische Zone hinein. In Europa fehlt sie lediglich auf Island, im n\u00f6rdlichen <a class=\"mw-redirect\" title=\"Fennoskandien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fennoskandien\">Fennoskandien<\/a>, den n\u00f6rdlicheren der schottischen Inseln, den Balearen, Sardinien und Kreta. Durch Sibirien verl\u00e4uft die n\u00f6rdliche Arealgrenze etwa bei 60\u201361\u00b0 N bis zum <a title=\"Ochotskisches Meer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ochotskisches_Meer\">Ochotskischen Meer<\/a>, wo die Art noch im S\u00fcdteil <a title=\"Kamtschatka\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kamtschatka\">Kamtschatkas<\/a> und auf den s\u00fcdlicheren <a title=\"Kurilen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kurilen\">Kurilen<\/a> vorkommt. \u00d6stlich des Mittelmeerraums schlie\u00dft die s\u00fcdliche Arealgrenze, eine Zone n\u00f6rdlich des Schwarzen Meeres auslassend, Kleinasien, den Kaukasus und Transkaukasien, den Norden des Irak, das <a class=\"mw-redirect\" title=\"Zagros-Gebirge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zagros-Gebirge\">Zagros-<\/a> und das <a title=\"Elburs-Gebirge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Elburs-Gebirge\">Elburs-Gebirge<\/a> sowie den Westen des <a title=\"Kopet-Dag\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kopet-Dag\">Kopet-Dag<\/a> ein. N\u00f6rdlich des Schwarzen Meeres verl\u00e4uft sie zwischen 49 und 53\u00b0 N durch die S\u00fcdukraine, an der s\u00fcdlichen Wolga und den Uralniederungen entlang, durch das n\u00f6rdliche Kasachstan bis zum <a title=\"Sajangebirge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sajangebirge\">Sajangebirge<\/a> und dem mongolischen <a title=\"Altai\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Altai\">Altai<\/a>. In der <a title=\"Mongolei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mongolei\">Mongolei<\/a> schlie\u00dft sie das <a title=\"Changai-Gebirge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Changai-Gebirge\">Changai-<\/a> und das <a title=\"Chentii-Gebirge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Chentii-Gebirge\">Chentii-Gebirge<\/a> ein und verl\u00e4uft dann durch das <a title=\"Gro\u00dfes Hinggan-Gebirge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gro%C3%9Fes_Hinggan-Gebirge\">Gro\u00dfe Hinggan-Gebirge<\/a> und die <a title=\"Mandschurei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mandschurei\">Mandschurei<\/a> nach S\u00fcden. Ein gro\u00dfes Teilareal gibt es in China und Japan, das im Norden bis an die <a title=\"Innere Mongolei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Innere_Mongolei\">Innere Mongolei<\/a>, im Westen bis nach <a title=\"Ningxia\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ningxia\">Ningxia<\/a> reicht und im S\u00fcden dem Verlauf des <a title=\"Jangtsekiang\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jangtsekiang\">Jangtsekiang<\/a> folgt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Wanderungen\" class=\"mw-headline\">Wanderungen<\/span>&nbsp;<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In Mittel- und Westeuropa ist die Schwanzmeise meist Stand- oder Strichvogel. Gelegentlich gibt es leichte, ungerichtete <a title=\"Dismigration\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dismigration\">Dispersionen<\/a>, bei denen die meisten V\u00f6gel jedoch deutlich unter 100&nbsp;km zur\u00fccklegen. In Nord- und Osteuropa z\u00e4hlt die Schwanzmeise zu den <a title=\"Invasionsvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Invasionsvogel\">Invasionsvogelarten<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Geografische_Variation\" class=\"mw-headline\">Geografische Variation<\/span>&nbsp;<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Man kann drei <a class=\"mw-redirect\" title=\"Subspecies\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Subspecies\">Subspecies<\/a>-Gruppen unterscheiden, die sich in den \u00dcbergangspopulationen mehr oder weniger stark miteinander vermischen: Die n\u00f6rdliche <em>caudatus<\/em>-Gruppe zeigt einen dunklen R\u00fccken und einen wei\u00dfen Kopf, die s\u00fcdliche <em>alpinus<\/em>-Gruppe einen schiefergrauen R\u00fccken sowie dunkle Streifen an den Kopfseiten. Dazwischen steht die <em>europaeus<\/em>-Gruppe, die eine Mischung aus Merkmalen beider Gruppen zeigt. Es wird \u00fcber eine Entstehung dieser Gruppe durch <a title=\"Hybride\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hybride\">Hybridisierung<\/a> diskutiert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span id=\"Caudatus-Gruppe\" class=\"mw-headline\"><em>Caudatus<\/em>-Gruppe<\/span>&nbsp;<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><em>Ae. c. caudatus<\/em> (<span class=\"Person\">Linnaeus<\/span>, 1758) \u2013 Nordeuropa s\u00fcdw\u00e4rts bis Polen, in die n\u00f6rdlichen Karpaten und die Ukraine<\/li>\n<li><em>Ae. c. sibiricus<\/em> \u2013 S\u00fcdostteil des europ\u00e4ischen Russland bis Kamtschatka (meist mit <em>caudatus<\/em> als eine Unterart zusammengefasst)<\/li>\n<li><em>Ae. c. japonicus<\/em> \u2013 \u00d6stlich von <a title=\"Amur\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Amur\">Amur<\/a> und <a title=\"Ussuri\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ussuri\">Ussuri<\/a>, S\u00fcdliche <a title=\"Kurilen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kurilen\">Kurilen<\/a>, <a title=\"Hokkaid\u014d\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hokkaid%C5%8D\">Hokkaid\u014d<\/a>, <a title=\"Sachalin\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sachalin\">Sachalin<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span id=\"Europaeus-Gruppe\" class=\"mw-headline\"><em>Europaeus<\/em>-Gruppe<\/span>&nbsp;<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><em>Ae. c. rosacaeus<\/em> (<span class=\"Person\"><a title=\"Gregory Mathews\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gregory_Mathews\">Mathews<\/a><\/span>, 1938) \u2013 Britischen Inseln<\/li>\n<li><em>Ae. c. europaeus<\/em> (<span class=\"Person\">Hermann<\/span>, 1804) \u2013 Nord\u00f6stliches Frankreich bis Deutschland, s\u00fcdlich bis zum S\u00fcdfu\u00df der Alpen; Norditalien, ehem. Jugoslawien, Rum\u00e4nien, Nordbulgarien, Nordwestt\u00fcrkei (N\u00f6rdliches <a title=\"Thrakien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Thrakien\">Thrakien<\/a>)<\/li>\n<li><em>Ae. c. aremoricus<\/em> (<span class=\"Person\"><a class=\"new\" title=\"Hugh Whistler (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Hugh_Whistler&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Whistler<\/a><\/span>, 1929) \u2013 Nordwest-Frankreich (Osten bis Mitte, s\u00fcdlich bis Poitou), \u00cele d\u2019Yeu und Kanalinseln<\/li>\n<li><em>Ae. c. taiti<\/em> (<span class=\"Person\">Ingram<\/span>, 1913) \u2013 S\u00fcd- und S\u00fcdwestfrankreich, s\u00fcdw\u00e4rts bis Zentralspanien und Portugal, Mallorca.<\/li>\n<li><em>Ae. c. macedonicus<\/em> (<span class=\"Person\"><a class=\"new\" title=\"Henry Eeles Dresser (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Henry_Eeles_Dresser&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Dresser<\/a><\/span>, 1892) \u2013 Albanien, Mazedonien, Griechenland, S\u00fcdbulgarien und Nordwestt\u00fcrkei (S\u00fcdwestl. Thrakien)<\/li>\n<li><em>Ae. c. tauricus<\/em> (<span class=\"Person\"><a class=\"new\" title=\"Michail Alexandrowitsch Mensbir (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Michail_Alexandrowitsch_Mensbir&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Menzbier<\/a><\/span>, 1903) \u2013 Bergz\u00fcge im S\u00fcden der Krim<\/li>\n<li><em>Ae. c. magnus<\/em> (<span class=\"Person\"><a title=\"Austin Hobart Clark\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Austin_Hobart_Clark\">A. H. Clark<\/a><\/span>, 1907) \u2013 Zentral- und S\u00fcdkorea, Insel <a title=\"Tsushima (Insel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tsushima_%28Insel%29\">Tsushima<\/a><\/li>\n<li><em>Ae. c. kiusiuensis<\/em> (<span class=\"Person\"><a class=\"mw-redirect\" title=\"Nagamichi Kuroda\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nagamichi_Kuroda\">Kuroda<\/a><\/span>, 1923) \u2013 s\u00fcdliches Japan (<a title=\"Shikoku\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Shikoku\">Shikoku<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Kyushu\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kyushu\">Kyushu<\/a> and <a title=\"Yakushima\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Yakushima\">Yakushima<\/a>).<\/li>\n<li><em>Ae. c. trivirgatus<\/em> (<span class=\"Person\"><a class=\"mw-redirect\" title=\"Temminck\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Temminck\">Temminck<\/a> &amp; <a title=\"Hermann Schlegel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hermann_Schlegel\">Schlegel<\/a><\/span>, 1848) \u2013 Mittleres Japan (<a class=\"mw-redirect\" title=\"Honshu\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Honshu\">Honshu<\/a>, <a title=\"Awaji-shima\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Awaji-shima\">Awaji-shima<\/a>, <a title=\"Sado (Insel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sado_%28Insel%29\">Sado<\/a> und <a title=\"Oki-Inseln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Oki-Inseln\">Oki<\/a>) sowie <a title=\"Jeju-do\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jeju-do\">Jeju-do<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span id=\"Alpinus-Gruppe\" class=\"mw-headline\"><em>Alpinus<\/em>-Gruppe<\/span>&nbsp;<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><em>Ae. c. irbii<\/em> (<span class=\"Person\"><a title=\"Richard Bowdler Sharpe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Richard_Bowdler_Sharpe\">Sharpe<\/a> &amp; Dresser<\/span>, 1871)\u2013 Portugal (s\u00fcdlich des Tejo), Zentral- und S\u00fcdspanien sowie Korsika<\/li>\n<li><em>Ae. c. italii<\/em> (<span class=\"Person\"><a title=\"Francis Charles Robert Jourdain\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Francis_Charles_Robert_Jourdain\">Jourdain<\/a><\/span>, 1910) \u2013 Italien und s\u00fcdwestliches <a title=\"Slowenien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Slowenien\">Slowenien<\/a><\/li>\n<li><em>Ae. c. siculus<\/em> (<span class=\"Person\"><a class=\"new\" title=\"Joseph Isaac Spadafora Whitaker (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Joseph_Isaac_Spadafora_Whitaker&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Whitaker<\/a><\/span>, 1901) \u2013 Sizilien<\/li>\n<li><em>Ae. c. tephronotus<\/em> (<span class=\"Person\">G\u00fcnther<\/span>, 1865) \u2013 Lesbos und Samos, westliche und mittlere T\u00fcrkei (\u00e4u\u00dferster Osten Thrakiens), Syrien und \u00e4u\u00dferster Norden des Irak<\/li>\n<li><em>Ae. c. major<\/em> (<span class=\"Person\"><a title=\"Gustav Radde\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gustav_Radde\">Radde<\/a><\/span>, 1884) \u2013 <a title=\"Kaukasus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaukasus\">Kaukasus<\/a> (von den n\u00f6rdlichen Vorgebirgen des Gro\u00dfen Kaukasus), Nordost-<a class=\"mw-redirect\" title=\"Anatolien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Anatolien\">Anatolien<\/a> (mindestens \u00f6stlich von <a class=\"mw-redirect\" title=\"Sebinkarahisar\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sebinkarahisar\">Sebinkarahisar<\/a>), Georgien, Armenien, n\u00f6rdliches und mittleres Aserbaidschan<\/li>\n<li><em>Ae. c. alpinus<\/em> (<span class=\"Person\"><a class=\"new\" title=\"Carl Ludwig Hablizl (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Carl_Ludwig_Hablizl&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Hablizl<\/a><\/span>, 1783) \u2013 s\u00fcd\u00f6stliches Aserbaidschan (Tal\u0131\u015f-Berge und Tiefland bei L\u0259nk\u0259ran), Nord-Iran (ostw\u00e4rts durch das Elburs-Gebirge und s\u00fcdlichen, kaspischen Regionen bis <a title=\"Gorgan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gorgan\">Gorgan<\/a>) und s\u00fcdwestliches Turkmenistan (Kopet Dag)<\/li>\n<li><em>Ae. c. passekii<\/em> (<span class=\"Person\"><a title=\"Nikolai Alexejewitsch Sarudny\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nikolai_Alexejewitsch_Sarudny\">Zarudny<\/a><\/span>, 1904) \u2013 \u00e4u\u00dferster S\u00fcdosten der T\u00fcrkei und West-Iran (Zagros-Gebirge s\u00fcdw\u00e4rts bis <a title=\"Fars\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fars\">Fars<\/a>)<\/li>\n<li><em>Ae. c. vinaceaus<\/em> (<span class=\"Person\"><a title=\"Jules Verreaux\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jules_Verreaux\">Verreaux<\/a><\/span>, 1870) \u2013 West- bis Nordchina<\/li>\n<li><em>Ae. c. glaucolaris<\/em> (<span class=\"Person\">Moore<\/span>, 1855) \u2013 Zentralchina<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Lebensraum\" class=\"mw-headline\">Lebensraum<\/span>&nbsp;<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Schwanzmeise bewohnt Lebensr\u00e4ume mit reich strukturierten S\u00e4umen und einem h\u00e4ufigen Wechsel zwischen bewaldeten oder bebuschten und offenen Fl\u00e4chen. Gerne werden bodenfeuchte Habitate, oft auch in Gew\u00e4ssern\u00e4he angenommen. F\u00fcr die Errichtung des Nestes ist das Vorhandensein von dichtem Unterholz, einer gut entwickelten Strauchschicht, Dornstr\u00e4uchern oder Koniferen wie Wacholder oder Jungfichten erforderlich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In Mitteleuropa besiedelt sie daher lichte <a title=\"Laubwald\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Laubwald\">Laub-<\/a> und <a title=\"Mischwald\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mischwald\">Mischw\u00e4lder<\/a> in feuchten Habitaten, aber auch Heckenlandschaften und verbuschte Ruderalfl\u00e4chen. Sie ist auch seit mehreren Jahrzehnten in st\u00e4dtischen Biotopen wie Gr\u00fcnanlagen, Parks, Friedh\u00f6fen oder verwilderten G\u00e4rten zu finden. Lediglich das Innere geschlossener, einf\u00f6rmiger Forsten meidet sie weitgehend.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In Nordeuropa br\u00fctet sie oft in S\u00fcmpfen, Mooren oder am Rande der Kulturlandschaft. In der Zone des <a title=\"Borealer Nadelwald\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Borealer_Nadelwald\">borealen Nadelwalds<\/a> werden bevorzugt Birkenbest\u00e4nde angenommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In Westeuropa ist sie vermehrt au\u00dferhalb von W\u00e4ldern in der Heckenlandschaft, <a title=\"Wacholder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wacholder\">Wacholderheiden<\/a> und Trockenh\u00e4ngen mit <a title=\"Ginster\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ginster\">Ginster<\/a> zu finden. Im Mittelmeerraum besiedelt sie die dichte <a title=\"Macchie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Macchie\">Macchie<\/a>, in <a title=\"Kleinasien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kleinasien\">Kleinasien<\/a> auch trockene Kiefernw\u00e4lder und <a title=\"Olivenbaum\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Olivenbaum\">Olivenhaine<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Allgemeinen meidet sie ausgedehnte reine Nadelw\u00e4lder, kommt aber in Mittelsibirien auch in Nadelmischw\u00e4ldern aus Fichte, Tanne, L\u00e4rche und <a title=\"Sibirische Zirbelkiefer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sibirische_Zirbelkiefer\">Sibirischer Zirbelkiefer<\/a> vor, hier vermutlich aber ebenfalls in Waldrandhabitaten mit Beimengungen von Laubh\u00f6lzern. In S\u00fcdwestchina (Provinz <a title=\"Yunnan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Yunnan\">Yunnan<\/a>) besiedelt sie auch Kiefernw\u00e4lder.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im westlichen Teil des Verbreitungsgebietes kommt die Schwanzmeise f\u00fcr gew\u00f6hnlich in H\u00f6henlagen bis 1000 m vor, vereinzelt findet man sie aber auch in H\u00f6hen bis 1300 m (T\u00fcrkei), 1500 m (Kaukasus), 1800 m (Alpen) oder 1830 m (Iran). In Ostasien lebt sie vorwiegend in montanen Lebensr\u00e4umen ab 500 m. In Japan findet man sie dort in H\u00f6hen bis 1600 m, in einigen chinesischen Provinzen (<a title=\"Jilin\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jilin\">Jilin<\/a>, <a title=\"Shaanxi\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Shaanxi\">Shaanxi<\/a>, <a title=\"Gansu\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gansu\">Gansu<\/a>, <a title=\"Qinghai\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Qinghai\">Qinghai<\/a>, <a title=\"Sichuan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sichuan\">Nordsichuan<\/a> und Yunnan) in H\u00f6hen bis 3050 m. Meist wandert sie im Winter in tiefere Lagen ab, es gibt jedoch auch aus den Monaten Januar und Februar Beobachtungen aus solchen H\u00f6hen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Nahrung der Schwanzmeise besteht zum allergr\u00f6\u00dften Teil aus kleinen <a title=\"Insekten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Insekten\">Insekten<\/a> und anderen <a class=\"mw-redirect\" title=\"Arthropoden\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arthropoden\">Arthropoden<\/a> sowie deren Larven und Eiern. Besonders kleine und kleinste Insekten werden hier von Schwanzmeisen gerne als Nahrung angenommen, <a title=\"Blattl\u00e4use\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blattl%C3%A4use\">Blattl\u00e4use<\/a> und <a title=\"Schildl\u00e4use\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schildl%C3%A4use\">Schildl\u00e4use<\/a> etwa. Diese werden vor allem von den \u00e4u\u00dferen Zweigen von B\u00e4umen abgelesen. Eine erkennbare Spezialisierung gibt es dabei nicht. Durch saisonale oder lokale Gegebenheiten kann es aber dazu kommen, dass bestimmte Arten zur ausschlie\u00dflichen Nahrungsquelle werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Pflanzliche Nahrung (z.&nbsp;B. Knospen, S\u00e4mereien, kleinen Beeren, Baumsaft, Flechten oder Algen an Zweigen) spielt im Allgemeinen eine geringe Rolle, kann jedoch besonders zur kalten Jahreszeit eine wertvolle Erg\u00e4nzung des Nahrungsspekrums bilden. Dass Schwanzmeisen nicht allzu spezialisiert sind, zeigt, dass sie an Winterf\u00fctterungen auch kleine St\u00fccke von N\u00fcssen, Talg, Brotkrumen, K\u00e4se oder sonstigem annehmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Nestlingnahrung unterscheidet sich kaum von der sonstigen, es wird aber bevorzugt gr\u00f6\u00dfere Beute wie die Raupen von <a title=\"Schmetterlinge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schmetterlinge\">Schmetterlingen<\/a> (<a title=\"Eichenwickler\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eichenwickler\">Eichenwickler<\/a>, <a title=\"Schwammspinner\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwammspinner\">Schwammspinner<\/a>, <a title=\"Nonne (Schmetterling)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nonne_%28Schmetterling%29\">Nonne<\/a>, etc.) verf\u00fcttert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schwanzmeisen werden mit Ende des ersten Lebensjahres geschlechtsreif und f\u00fchren vermutlich eine monogame Saisonehe. Partnerwechsel oder eine Bindung \u00fcber die Brutsaison hinaus sind zumindest bislang nicht belegt. Es findet eine Jahresbrut statt, das Vorkommen von Zweitbruten ist bislang nicht eindeutig nachgewiesen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Revierbildung erfolgt wie die Balz aus dem Winterschwarm heraus ab Mitte Januar \u2013 bei ung\u00fcnstiger Witterung manchmal erst im M\u00e4rz. Die Paare setzen sich immer h\u00e4ufiger vom Schwarm ab und besetzen innerhalb von dessen Territorium ein Brutrevier, das auch gegen andere Individuen des Schwarms verteidigt wird. Zun\u00e4chst werden diese noch teilweise geduldet, sp\u00e4ter und besonders nach Fertigstellung des Nestes werden sie dann unter teils heftigen Reaktionen vertrieben. Bisweilen k\u00f6nnen die Reviere \u00fcberlappen, was dann besonders bei eng beieinander stehenden Nestern zu Auseinandersetzungen f\u00fchrt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Gr\u00fcndung eines Reviers ist immer die Schwarmzugeh\u00f6rigkeit des M\u00e4nnchens. Vor allem unverpaarte Weibchen wandern manchmal ab und wechseln zu anderen Verb\u00e4nden, h\u00e4ufig passiert dies vermutlich bei Revierstreitigkeiten zwischen den Schw\u00e4rmen, in deren Verlauf das jeweilige Weibchen einfach die Seiten wechselt.Zumeist finden sich aber die Paare innerhalb eines Schwarms.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Allgemeinen beginnt die Aufl\u00f6sung des Schwarms mit dem Nestbau, es kann aber bei kalter Witterung dazu kommen, dass sich dieser wieder zusammenfindet. Dies kann eine vollkommene Aufgabe der Nester und ein gemeinsames Umherstreifen wie im Winter oder nur die zeitweilige Wiederaufnahme der n\u00e4chtlichen Schlafgesellschaften bedeuten. Ansonsten n\u00e4chtigen die Paare vom Schwarm getrennt. Ist das Nest nahezu fertiggestellt, \u00fcbernachten sie im Inneren desselben bis die Jungen ausfliegen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bei der Balz fliegt das M\u00e4nnchen schmetterlingsartig und ruckartig in H\u00f6hen von 5\u20136&nbsp;m hinauf, spreizt und schlie\u00dft den Schwanz in kurzen Abst\u00e4nden und l\u00e4sst sich dann \u2013 oft gleichzeitig oder in Folge mit anderen M\u00e4nnchen \u2013 senkrecht herabgleiten. Auch die Nistplatzwahl und der Nestbau laufen sehr auff\u00e4llig ab und tragen rituelle Z\u00fcge.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Nistplatzwahl fliegen beide Partner auff\u00e4llig und unter Rufen mit Nistmaterial umher, wobei das M\u00e4nnchen auf verschieden geeignete Orte aufmerksam macht. Es tr\u00e4gt meist ein sehr auff\u00e4lliges, helles St\u00fcck Material wie eine Feder bei sich und wartet dann singend und fl\u00fcgelzitternd auf das Weibchen. Legt dieses etwas Moos oder \u00e4hnliches ab, ist \u00fcber den endg\u00fcltigen Standort entschieden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Nest kann in Laub- wie Nadelb\u00e4umen, in rankenden Pflanzen, Hecken oder B\u00fcschen, in Wurzel- oder Dorngestr\u00fcpp, in Reisighaufen oder am Boden stehen. In Ausnahmef\u00e4llen gab es Bruten in H\u00f6hlen oder Nistk\u00e4sten. Die H\u00f6he des Neststands ist sehr variabel, liegt aber meist zwischen 1,5 und 6&nbsp;m. Nur ausnahmsweise wird das Nest am Boden oder in bis zu 30&nbsp;m H\u00f6he gebaut. Bei Laub- und jungen Nadelb\u00e4umen befindet es sich meist stehend in Stammn\u00e4he, bei alten Nadelb\u00e4umen wird es auch oft h\u00e4ngend in die \u00e4u\u00dferen Zweige gebaut. Solche Nester befinden sich meist recht hoch. Die \u00d6ffnung ist in der Regel zur sonnigsten Seite hin ausgerichtet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Nest der Schwanzmeise ist ein sehr kompakter, geschlossener und dickwandiger, ovaler Bau, dessen Ausma\u00dfe durchschnittlich zwischen 110 und 250&nbsp;mm in der H\u00f6he und zwischen 90 und 180&nbsp;mm im Durchmesser betragen. Er ist meist etwas h\u00f6her, als breit und seitlich etwas abgeflacht, das seitliche Schlupfloch von etwa 30&nbsp;mm Durchmesser befindet sich fast immer in der oberen H\u00e4lfte. In seltenen F\u00e4llen kann es zwei davon geben. Mit dem Heranwachsen der Jungv\u00f6gel kann sich die Konstruktion etwas ausdehnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Nest, dessen Innendurchmesser zwischen 50 und 60&nbsp;mm liegt und dessen Wandst\u00e4rke 10\u201330&nbsp;mm betr\u00e4gt, ist oft fest mit den umliegenden Zweigen verbaut und daher kaum anf\u00e4llig gegen Wind. Auch vor Regen und K\u00e4lte bietet es mit der starken Auspolsterung einen guten Schutz. Manchmal wird ein Nest aber auch oben nicht geschlossen und erinnert dann an das des <a title=\"Buchfink\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Buchfink\">Buchfinken<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Nest besteht au\u00dfen aus fein verflochtenem Moos, Flechten und Spinnweben, aber auch Halme, Fasern sowie andere Pflanzenbestandteile, Federn, Wolle und Haare werden verbaut. F\u00fcr die Au\u00dfenh\u00fclle werden oft die Flechten des Nistbaumes verwendet, was eine besonders gute Tarnung bewirkt. Die umfangreiche Polsterung besteht meist zum gr\u00f6\u00dften Teil aus Federn. Das Nistmaterial wird meist aus der n\u00e4heren Umgebung zusammengesucht, zwecks Beschaffung der Federn werden aber auch Strecken bis zu 600&nbsp;m in Kauf genommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Nestbau, der von beiden Geschlechtern zu gleichen Teilen erbracht wird, dauert oft bis zu 33 Tage, seltener kann er bei schlechter Witterung 5\u20136 Wochen in Anspruch nehmen. In solchen F\u00e4llen kann es fr\u00fch im Jahr zur vollst\u00e4ndigen Aufgabe des Nestes kommen, ab M\u00e4rz tritt dieser Fall seltener ein. Wird nach der Aufgabe des ersten ein Ersatznest errichtet, ist dieses meist innerhalb von 5\u20136 Tagen fertiggestellt. Dies f\u00e4llt dann aber auch meist weniger kompakt und schlechter gepolstert aus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Nest wird von unten nach oben gebaut. Als erstes entsteht eine Plattform aus Moos oder \u00e4hnlichem, in die durch drehende Bewegungen eine Mulde geformt wird. Dann werden mit einer Geschwindigkeit von 1 bis 3,5 cm pro Tag die fein verfilzten W\u00e4nde hochgezogen. Ein gro\u00dfer Teil der Baut\u00e4tigkeit erfolgt dabei von innen. Am Ende werden die W\u00e4nde vom innen bauenden Vogel noch einmal in die H\u00f6he gezogen und das Dach geschlossen. Das Schlupfloch entsteht durch Aussparung und wird schlie\u00dflich noch an der Unterkante verst\u00e4rkt. Der \u201eRohbau\u201c nimmt etwa neun Tage in Anspruch. Als letzte Phase, die ebenfalls noch einmal so lange dauern kann, folgt dann die sorgf\u00e4ltige Auspolsterung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Legebeginn erfolgt meist 1\u20137 Tage nach der Fertigstellung des Nestes, in Ausnahmef\u00e4llen wurde noch am Nest gebaut, w\u00e4hrend ein Vogel schon br\u00fctete. Je nach Witterung liegt der Beginn der Brutperiode dabei zwischen Ende M\u00e4rz und Ende April, seltener auch fr\u00fcher.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Gelege besteht meist aus 8\u201312, seltener nur aus 5\u20136 oder sogar aus bis zu 16 Eiern. Diese sind rundoval, an einem Ende etwas zugespitzt und fast glanzlos. Auf einem wei\u00dfen bis gelblichwei\u00dfen Grund sind sie zart gelblichbraun oder grau gesprenkelt. Die Fleckung verdichtet sich etwas am breiten Ende, fehlt aber oft bei einem Teil der Eier auch ganz oder ist kaum zu erkennen. Die Eier sind durchschnittlich 14&#215;11&nbsp;mm gro\u00df.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es br\u00fctet ausschlie\u00dflich das Weibchen, das in dieser Zeit vom M\u00e4nnchen gef\u00fcttert wird. Die Brutdauer liegt zwischen 12 und 18 Tagen, in Mitteleuropa betr\u00e4gt sie meist 13\u201314 Tage.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Neben den beiden Altv\u00f6geln, von denen das Weibchen gelegentlich auch noch hudert, werden die Nestlinge von einer variablen Anzahl von Helfern gef\u00fcttert. Dies k\u00f6nnen bis zu acht mit dem M\u00e4nnchen verwandte Individuen sein. Durch die Hilfe anderer Altv\u00f6gel ist es m\u00f6glich, eine erstaunliche Anzahl von bis zu 12 Jungv\u00f6geln pro Brut gro\u00dfzuziehen. Welche V\u00f6gel eine Helferrolle einnehmen, ist nicht abschlie\u00dfend gekl\u00e4rt. Dabei kann es sich beispielsweise um Paare handeln, deren Brutversuch gescheitert ist. Diese helfen jedoch nie gemeinsam am gleichen Nest, sondern nur ihren jeweiligen Nestgeschwistern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Jungen verlassen das Nest nach 14\u201318 Tagen, werden aber noch bis zu 14 weitere Tage von Eltern und Helfern gef\u00fcttert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>foto Mihai Baciu<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Schwanzmeise (Aegithalos caudatus) ist ein kleiner Sperlingsvogel aus der Familie der Schwanzmeisen (Aegithalidae). Ihren Namen verdankt sie dem langen Schwanz, der ihr ein pr\u00e4zises Ausbalancieren beim Hangeln auf den \u00e4u\u00dferen Enden feiner Zweige erm\u00f6glicht, auf denen sie vorrangig ihre Nahrung sucht. 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