{"id":1180,"date":"2012-03-21T20:38:04","date_gmt":"2012-03-21T18:38:04","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/schwarzspecht-driocopus-martius\/"},"modified":"2012-03-21T20:52:07","modified_gmt":"2012-03-21T18:52:07","slug":"schwarzspecht-driocopus-martius","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/schwarzspecht-driocopus-martius\/","title":{"rendered":"Schwarzspecht (Driocopus martius)"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;Der <strong>Schwarzspecht<\/strong> (<em>Dryocopus martius<\/em>) ist ein Vertreter der <a title=\"Gattung (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gattung_%28Biologie%29\">Gattung<\/a> <em>Dryocopus<\/em> innerhalb der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Unterfamilie (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Unterfamilie_%28Biologie%29\">Unterfamilie<\/a> der <a title=\"Echte Spechte\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Echte_Spechte\">Echten Spechte<\/a> (Picinae). Der in Mitteleuropa durch seine \u00fcberwiegende Schwarzf\u00e4rbung und die rote Scheitelf\u00e4rbung unverwechselbare Vogel ist etwa <a title=\"Saatkr\u00e4he\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Saatkr%C3%A4he\">kr\u00e4hengro\u00df<\/a> und mit Abstand der gr\u00f6\u00dfte europ\u00e4ische Specht. Die Art kommt in zwei <a class=\"mw-redirect\" title=\"Unterart (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Unterart_%28Biologie%29\">Unterarten<\/a> in weiten Teilen der n\u00f6rdlichen und zentralen <a title=\"Pal\u00e4arktis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pal%C3%A4arktis\">Pal\u00e4arktis<\/a> vor und zeigt in Mitteleuropa eine starke Pr\u00e4ferenz f\u00fcr \u00e4ltere <a title=\"Rotbuche\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rotbuche\">Rotbuchenbest\u00e4nde<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schwarzspechte ern\u00e4hren sich im Sommer in erster Linie von <a title=\"Ameisen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ameisen#Holznest\">holzbewohnenden Ameisen<\/a>, deren Nester sie auch in gr\u00f6\u00dferen St\u00e4mmen gro\u00dffl\u00e4chig freilegen; im Winter werden auch Ameisenhaufen ausgebeutet. Der Schwarzspecht ist ein wichtiger H\u00f6hlenlieferant f\u00fcr zahlreiche Tierarten, die auf gr\u00f6\u00dfere Baumh\u00f6hlen angewiesen sind. Die Bruth\u00f6hlen werden in Mitteleuropa vor allem in dick- und hochst\u00e4mmigen Rotbuchen angelegt. Auf Grund forstwirtschaftlicher Umstrukturierungen konnte der Schwarzspecht im Laufe des 20. Jahrhunderts sein Brutareal in Europa stark nach Westen und Norden hin ausdehnen. In Westeuropa h\u00e4lt diese Arealausweitung weiterhin an. In Mitteleuropa ist er ein weit verbreiteter und regional h\u00e4ufiger Brutvogel, der selbst fragmentierte und kleinfl\u00e4chige W\u00e4lder besiedelt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-1153\" src=\"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/yhj_0.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"150\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auf Grund seiner Gr\u00f6\u00dfe und seines bis auf die roten Scheitelabzeichen einheitlich schwarzen Gefieders ist der Schwarzspecht nahezu unverwechselbar. Er erreicht fast die Gr\u00f6\u00dfe einer <a title=\"Saatkr\u00e4he\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Saatkr%C3%A4he\">Saatkr\u00e4he<\/a>, ist aber schlanker und bedeutend langschw\u00e4nziger als diese. Der Specht wirkt abgesehen vom Oberkopf einheitlich schwarz. Aus der N\u00e4he bei gutem Licht betrachtet, sind kleine Schattierungsunterschiede feststellbar. Die Oberseite ist dunkler und gl\u00e4nzender, das Gefieder kann bl\u00e4ulich schimmern. Die Unterseite ist etwas matter, meist eine Spur heller, mit einem leichten Ton ins Dunkelgraue oder Schwarzbr\u00e4unliche. Abgetragenes Gefieder ist einheitlich matt holzkohlenfarben. Oft sind die <a title=\"Handschwinge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Handschwinge\">Handschwingen<\/a> etwas heller und eine Spur br\u00e4unlicher als das \u00fcbrige Obergefieder. Beim sitzenden Specht ist der lange, zeichnungslos schwarze, deutlich zweigeteilte St\u00fctzschwanz auffallend. Der an der Schnabelbasis breite, etwa 5\u20136 Zentimeter lange <a title=\"Schnabel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schnabel\">Schnabel<\/a> ist grauwei\u00df mit einer deutlichen dunkelgrauen Spitze. Die <a title=\"Iris (Auge)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iris_%28Auge%29\">Iris<\/a> erwachsener Spechte wirkt aus der Ferne wei\u00df, aus der N\u00e4he betrachtet ist sie hell cremefarben. Die <a title=\"Vogelfu\u00df\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vogelfu%C3%9F\">Zehen<\/a> sind hellgrau, die langen <a title=\"Kralle\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kralle\">Krallen<\/a> etwas dunkler. Wie bei den meisten vierzehigen Spechtarten ist die Zehenanordnung <a title=\"Vogelfu\u00df\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vogelfu%C3%9F\">zygodactyl<\/a>, wobei die nach vorne gerichtete dritte Zehe l\u00e4nger als die nach hinten gerichtete vierte Zehe ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Weibchen sind im Mittel etwas kleiner und leichter als M\u00e4nnchen, jedoch ist dieser Unterschied feldornithologisch nicht verwertbar. Das einzige deutliche Unterscheidungsmerkmal besteht in der Rotzeichnung des Scheitels, die beim adulten M\u00e4nnchen \u00fcber dem Schnabelansatz beginnt und \u2013 sich verj\u00fcngend \u2013 bis fast in den Nacken reicht, w\u00e4hrend sie beim Weibchen nur das Hinterhaupt bis zum Nackenansatz bedeckt. Bei sehr guten Beobachtungsbedingungen ist zu erkennen, dass das Weibchengefieder insgesamt etwas blasser und weniger gl\u00e4nzend wirkt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch juvenile Schwarzspechte sind leicht zu bestimmen. Ihr ebenfalls zeichnungslos schwarzes Federkleid ist deutlich heller, vor allem die Steuerfedern sind mehr dunkel graubraun als schwarz. Der Schnabel der Jungspechte ist elfenbeinfarben, die Iris ist schwarz. Die rote Kopfplatte weist ann\u00e4hernd die gleichen Dimensionen wie bei adulten auf, doch ist das Rot eher fleischfarben matt. Am Ende ihres ersten Lebensjahres sind Schwarzspechte ausgef\u00e4rbt und lassen sich von \u00e4lteren Spechten nicht mehr unterscheiden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schwarzspechte der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Nominatform\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nominatform\">Nominatform<\/a> <em>Dryocopus martius martius<\/em> erreichen eine K\u00f6rperl\u00e4nge von bis zu 57 Zentimetern, die Spannweite betr\u00e4gt etwa 70 Zentimeter. Die Unterart <em>Dryocopus martius khamensis<\/em> ist bei gleicher K\u00f6rperl\u00e4nge etwas langfl\u00fcgeliger. Das Gewicht schwankt je nach Ern\u00e4hrungszustand zwischen 260 und 340 Gramm, hochnordische V\u00f6gel sind im Durchschnitt etwas gr\u00f6\u00dfer und schwerer. Sieht man von den wahrscheinlich ausgestorbenen Arten <a title=\"Kaiserspecht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaiserspecht\">Kaiserspecht<\/a> (<em>Campephilus imperialis<\/em>) und <a title=\"Elfenbeinspecht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Elfenbeinspecht\">Elfenbeinspecht<\/a> (<em>Campephilus principalis<\/em>) ab, ist der Schwarzspecht nach dem ostasiatischen <a title=\"Puderspecht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Puderspecht\">Puderspecht<\/a> (<em>Mulleripicus pulverulentus<\/em>) die zweitgr\u00f6\u00dfte <a class=\"mw-redirect\" title=\"Rezent (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rezent_%28Biologie%29\">rezente<\/a> Spechtart.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die <a title=\"Mauser (V\u00f6gel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mauser_%28V%C3%B6gel%29\">Jugendmauser<\/a> setzt bald nach dem Ausfliegen ein und dauert etwa 100&nbsp;Tage. In ihr werden das <a title=\"Feder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Feder\">Kleingefieder<\/a>, die <a title=\"Feder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Feder\">Gro\u00dfen Armdecken<\/a> und die <a title=\"Feder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Feder\">Armschwingen<\/a> samt Schirmfedern, die <a title=\"Feder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Feder\">Steuerfedern<\/a> und im unterschiedlichen Umfang die <a title=\"Feder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Feder\">Handschwingen<\/a> gewechselt. Diese Teilmauser ist meist im Oktober abgeschlossen. Die Jahresmauser ist eine Vollmauser. Sie beginnt nach dem Fl\u00fcggewerden der Jungen, meist schon w\u00e4hrend deren F\u00fchrungszeit und endet mit dem Wachstumsabschluss der Handschwingen zwischen Mitte September und Anfang Oktober. Die f\u00fcr das Abst\u00fctzen wesentlichen, verl\u00e4ngerten zwei mittleren Steuerfedern fallen erst aus, wenn die \u00e4u\u00dferen zur G\u00e4nze nachgewachsen sind, sodass die St\u00fctzfunktion zumindest teilweise erhalten bleibt. Wie fast alle anderen Echten Spechte mausern Schwarzspechte <a title=\"Mauser (V\u00f6gel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mauser_%28V%C3%B6gel%29\">praenuptial<\/a> (vorbrutzeitlich) nicht.<sup id=\"cite_ref-4\" class=\"reference\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwarzspecht#cite_note-4\">[5]<\/a><\/sup> <a title=\"Mauser (V\u00f6gel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mauser_%28V%C3%B6gel%29#Schockmauser\">Schreckmauser<\/a> wurde gelegentlich beobachtet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schwarzspechte sind akustisch meist recht auff\u00e4llige V\u00f6gel, obwohl, wie bei Spechten durchaus h\u00e4ufig, gro\u00dfe individuelle Unterschiede in der akustischen Pr\u00e4senz bestehen k\u00f6nnen. Die beiden am h\u00e4ufigsten zu h\u00f6renden Rufe sind der mit <em>krr\u00fc \u2026 krr\u00fc \u2026 krr\u00fc<\/em> sehr gut transkribierbare Flugruf und das langgezogene, abfallende, klagend anmutende <em>Klieeh<\/em> oder <em>Kli\u00f6\u00f6h<\/em>, das meist als Standort- und Anwesenheitsruf eingesetzt wird. Beide Rufe sind weittragend und gut einen Kilometer, bei g\u00fcnstigen Witterungsbedingungen auch \u00fcber weitere Distanzen fast w\u00e4hrend des gesamten Jahres mit Ausnahme der sp\u00e4ten Brut- und der F\u00fctterungszeit zu h\u00f6ren. Der Standortruf wird auch bei St\u00f6rungen eingesetzt, bei gr\u00f6\u00dferer Erregung wird der Ruf in Intervallen von wenigen Sekunden gereiht. Unterbrochene, etwas heiser klingende Abwandlungen dieses Rufes, die wie <em>klikje<\/em> klingen, deuten auf eine Konfliktsituation hin. Nur w\u00e4hrend der Balz und fr\u00fchen Brutzeit ist die eigentliche, sexuell motivierte Strophe zu h\u00f6ren, die auch der Revierabgrenzung und Revierbehauptung dient. Diese hohe, metallisch klingende Lautreihe besteht aus bis zu 20 Einzelelementen, das erste Element ist meist leicht abgesetzt. Am ehesten l\u00e4sst sie sich mit <em>kwoih\u2026kwihkwihkwihkwi\u2026<\/em> umschreiben. Daneben verf\u00fcgen beide Geschlechter \u00fcber eine Reihe leiserer, zum Teil guttural klingender Laute, die in h\u00f6chster sexueller Erregung zu einem leisen, miauenden <em>Kia<\/em> werden, das immer schneller gereiht wird, bis es zur Kopula kommt. Ein Ruf, der meist nur w\u00e4hrend innerartlicher Auseinandersetzungen zu h\u00f6ren ist, ist das eher leise <em>R\u00fcrr<\/em>, das zum Beispiel auch bei der Brutabl\u00f6se zum Einsatz kommt und auf die latent bestehende Aggressivit\u00e4t der Brutpartner hinweist, das langgezogene <em>R\u00fc\u00fcrrrr<\/em> ist m\u00f6glicherweise eine beschwichtigende Antwort.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Neben dem Balzruf und dem langgezogenen Standortruf dient das Trommeln der territorialen Positionierung, der Kontaktaufnahme sowie der Festigung der Partnerschaft. Die Trommelwirbel bestehen aus bis zu 60 Einzelschl\u00e4gen, k\u00f6nnen also bei einer durchschnittlichen Frequenz von 17 Schl\u00e4gen pro Sekunde \u00fcber drei Sekunden dauern. Beide Geschlechter trommeln, Weibchen jedoch seltener und meist langsamer, k\u00fcrzer und leiser. Im Gegensatz zu den Weibchen bevorzugen M\u00e4nnchen einen Haupttrommelbaum, der oft \u00fcber einen Kilometer von der Nisth\u00f6hle oder Hauptschlafh\u00f6hle entfernt sein kann. Daneben ist unterschiedliches lautes Klopfen vor allem in der Balz- beziehungsweise Brutzeit h\u00e4ufig zu h\u00f6ren, das einerseits beim H\u00f6hlenzeigen eingesetzt wird, andererseits aber auch eine <a title=\"\u00dcbersprungbewegung\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%9Cbersprungbewegung\">\u00dcbersprungshandlung<\/a> in einer Konfliktstimmung darstellt, zum Beispiel nach Brutabl\u00f6sung oder nach der Abl\u00f6sung beim H\u00f6hlenbau.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a class=\"external text\" href=\"http:\/\/www.spechte-online.de\/content\/wissen\/themen\/spechtsprache.html#7\" rel=\"nofollow\">Klangbeispiele zur akustischen Pr\u00e4senz der Art<\/a> \u2013 Im Video der Redaktion des <a title=\"S\u00fcdwestrundfunk\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/S%C3%BCdwestrundfunk\">S\u00fcdwestrundfunks<\/a> sind folgende Laut\u00e4u\u00dferungen zu h\u00f6ren: Flugruf des M\u00e4nnchens \u2013 Aggressionslaut des M\u00e4nnchens bei der Abl\u00f6se, danach einige <em>Klikje<\/em> Rufe; nach abklingender Erregung der Standortruf. Das H\u00e4mmern des Weibchens ist eine \u00dcbersprungshandlung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Schwarzspecht ist bis auf die Britischen Inseln und Island fast \u00fcber die gesamte n\u00f6rdliche und zentrale Pal\u00e4arktis verbreitet. In S\u00fcdwesteuropa beginnen seine Brutgebiete inselartig in Gebirgsregionen des n\u00f6rdlichen Spaniens, setzen sich \u00fcber weite Teile Frankreichs, des zentralen und \u00f6stlichen Mitteleuropas \u00fcber den <a class=\"mw-redirect\" title=\"Borealer Wald\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Borealer_Wald\">Taigag\u00fcrtel<\/a> bis nach <a title=\"Kamtschatka\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kamtschatka\">Kamtschatka<\/a>, <a title=\"Sachalin\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sachalin\">Sachalin<\/a>, <a title=\"Hokkaid\u014d\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hokkaid%C5%8D\">Hokkaid\u014d<\/a> und <a class=\"mw-redirect\" title=\"Honshu\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Honshu\">Nordhonshu<\/a> fort. In Nordeuropa sind D\u00e4nemark, weite Teile Norwegens, Schwedens und Finnlands sowie das gesamte <a title=\"Baltische Staaten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Baltische_Staaten\">Baltikum<\/a> besiedelt. In Skandinavien erreichen die Schwarzspechtvorkommen den n\u00f6rdlichen <a title=\"Polarkreis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Polarkreis\">Polarkreis<\/a>. In S\u00fcd- und S\u00fcdosteuropa ist der Schwarzspecht nur in weiten Gebieten des Balkan fl\u00e4chendeckend vertreten, in Italien kommt er nur in den Grenzregionen zu \u00d6sterreich, der Schweiz und Slowenien, sowie in einer kleinen Verbreitungsinsel im S\u00fcdwesten vor. Bis auf <a title=\"Kefalonia\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kefalonia\">Kefalonia<\/a> br\u00fctet diese Spechtart auf keiner anderen Mittelmeerinsel, nachdem fr\u00fcher bestehende kleine Populationen auf <a title=\"Sizilien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sizilien\">Sizilien<\/a> nicht mehr best\u00e4tigt werden. Vertreten ist der Schwarzspecht jedoch auf allen gr\u00f6\u00dferen <a title=\"Ostsee\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ostsee#Inselwelt\">Ostseeinseln<\/a>. In <a title=\"Kleinasien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kleinasien\">Kleinasien<\/a> bestehen nur wenige Brutvorkommen im Westteil des <a title=\"Pontisches Gebirge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pontisches_Gebirge\">Pontischen Gebirges<\/a>. H\u00e4ufiger ist der Schwarzspecht im <a title=\"Kaukasus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaukasus\">Kaukasus<\/a>, im <a class=\"mw-redirect\" title=\"Transkaukasus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Transkaukasus\">Transkaukasus<\/a> sowie in den <a title=\"Iran\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iran\">iranischen<\/a> K\u00fcstenregionen des <a title=\"Kaspisches Meer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaspisches_Meer\">Kaspischen Meeres<\/a>. In Ostasien br\u00fctet die Nominatform s\u00fcdw\u00e4rts bis <a title=\"Shanxi\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Shanxi\">Shanxi<\/a>, vielleicht bis in n\u00f6rdliche Bereiche von <a title=\"Henan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Henan\">Henan<\/a> und <a title=\"Shaanxi\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Shaanxi\">Shaanxi<\/a> und erreicht im \u00e4u\u00dfersten Osten den Nordteil <a title=\"S\u00fcdkorea\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/S%C3%BCdkorea\">S\u00fcdkoreas<\/a>. Isoliert von diesem weitgehend geschlossenen Brutareal bestehen Vorkommen der Unterart <em>D. m. khamensis<\/em> im westlichen <a class=\"mw-redirect\" title=\"Kunlunshan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kunlunshan\">Kunlunshan<\/a>, insbesondere im nord\u00f6stlichen <a title=\"Tibet\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tibet\">Tibet<\/a> und im nordwestlichen <a title=\"Sichuan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sichuan\">Sichuan<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Schwarzspecht br\u00fctet sowohl in Niederungsw\u00e4ldern als auch in Waldgebieten, die nahe der Baumgrenze liegen. In Mitteleuropa wurden die h\u00f6chstlegenen Bruth\u00f6hlen in <a class=\"mw-redirect\" title=\"Graub\u00fcnden\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Graub%C3%BCnden\">Graub\u00fcnden<\/a>, im Gebiet des <a title=\"Munt la Schera\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Munt_la_Schera\">Munt la Schera<\/a>, in \u00fcber 2200&nbsp;Metern H\u00f6he festgestellt, V\u00f6gel der Nominatform br\u00fcten im <a title=\"Altai\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Altai\">Altai<\/a> in \u00fcber 3500&nbsp;Metern H\u00f6he und solche der Unterart <em>D. m. khamensis<\/em> wurden in weit \u00fcber 4000 Metern H\u00f6he beobachtet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Adulte Schwarzspechte beider Geschlechter sind in ihrem gesamten Verbreitungsgebiet weitgehend ortstreu und versuchen auch in schneereichen Wintern im Brutgebiet auszuharren. Erst starke Nahrungsengp\u00e4sse veranlassen sie zu meist nur kleinr\u00e4umigen Wanderungen. Sie verstreichen in schnee\u00e4rmere Regionen oder wechseln von h\u00f6her gelegenen Gebieten in die Tallagen. Ob die n\u00f6rdlichsten Brutgebiete regelm\u00e4\u00dfig verlassen werden, ist unklar. Jungv\u00f6gel <a title=\"Dismigration\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dismigration\">dismigrieren<\/a> meist nur kleinr\u00e4umig innerhalb eines Radius von weniger als 50&nbsp;Kilometern, wenn eine Revieretablierung in der Umgebung des Aufwuchsortes m\u00f6glich ist. Im gegenteiligen Fall k\u00f6nnen Jungv\u00f6gel durchaus \u00fcber lange Distanzen von ann\u00e4hernd 500&nbsp;Kilometern, in Ausnahmef\u00e4llen bis zu 1.000&nbsp;Kilometer wandern. Mitteleurop\u00e4ische Spechte dismigrieren vor allem in westliche oder s\u00fcd\u00f6stliche Richtungen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Schwarzspecht ist eine anpassungsf\u00e4hige Vogelart, die imstande ist, in sehr unterschiedlichen Lebensr\u00e4umen erfolgreich zu br\u00fcten. Die Optimalhabitate der Art bilden wahrscheinlich <a title=\"Waldgesellschaften Mitteleuropas\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Waldgesellschaften_Mitteleuropas\">submontane<\/a> bis <a title=\"Waldgesellschaften Mitteleuropas\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Waldgesellschaften_Mitteleuropas\">montane<\/a> <a title=\"Buchen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Buchen\">Buchenw\u00e4lder<\/a>, in die vor allem <a title=\"Gemeine Fichte\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gemeine_Fichte\">Fichten<\/a> und <a title=\"Tannen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tannen\">Tannen<\/a> eingestreut sind; dort und in <a title=\"Eichen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eichen\">Eichen<\/a>\u2013<a title=\"Kiefern\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kiefern\">Kiefern<\/a>-Mischw\u00e4ldern erreicht der Schwarzspecht seine h\u00f6chsten Siedlungsdichten. In geringeren Dichten kommen Schwarzspechte jedoch in beinahe jedem Waldtyp vor, solange ein gewisser Nadelholzanteil vorhanden ist, m\u00f6glichst freistehende, glattrindige und hochst\u00e4mmige B\u00e4ume, insbesondere Buchen, die Anlage von Brut- beziehungsweise Schlafh\u00f6hlen erm\u00f6glichen, und ein ausreichendes Nahrungsangebot besteht. Wichtige Requisiten eines guten Schwarzspechtbiotops sind weiters vermodernde Baumstumpen, liegendes Totholz sowie von <a title=\"Gliederf\u00fc\u00dfer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gliederf%C3%BC%C3%9Fer\">Gliederf\u00fc\u00dfern<\/a> befallene B\u00e4ume, doch auf Grund seines sehr gro\u00dfen Aktionsraumes vermag dieser Specht auch weitgehend gepflegte Wirtschaftsw\u00e4lder zu besiedeln. Oft sind die Geh\u00f6lze, in denen Schwarzspechte br\u00fcten, auffallend klein und fragmentiert, obwohl gro\u00dfe, zusammenh\u00e4ngende Waldgebiete zu den bevorzugteren Habitaten geh\u00f6ren. Bei ausreichender Duldung scheut die Art die unmittelbare N\u00e4he menschlicher Anwesen nicht und br\u00fctet gelegentlich auch in gro\u00dfen Parks.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Baumzusammensetzung der Schwarzspechthabitate scheint nur von sekund\u00e4rer Bedeutung zu sein. Ebenso ist die Altersstruktur der besiedelten Waldgebiete sehr unterschiedlich. In Norwegen und im Taigag\u00fcrtel br\u00fctet die Art vor allem in Fichten- und <a title=\"Espe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Espe\">Espenw\u00e4ldern<\/a>, h\u00e4ufig am Rande von Lichtungen oder entlang von Flussl\u00e4ufen. Im Baltikum ist er ein Bewohner lockerer Kiefernw\u00e4lder und in Ungarn, Spanien und Frankreich besiedelt er vor allem Buchenmischw\u00e4lder mit einem gewissen Anteil an Fichten. In reinen Laubw\u00e4ldern kommt der Schwarzspecht erst im Zuge seiner rasanten Westausbreitung im Westen Frankreichs vor.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Siedlungsdichten schwanken erheblich. In Optimalhabitaten kann die Reviergr\u00f6\u00dfe unter 100 <a title=\"Hektar\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hektar\">Hektar<\/a> betragen, so wurden zum Beispiel in den naturnahen Laubw\u00e4ldern des <a title=\"Spreewald\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spreewald\">Unterspreewaldes<\/a> auf einer Fl\u00e4che von 13,3&nbsp;km\u00b2 1,3 Reviere\/100 ha gefunden. \u00dcblicherweise sind die Reviere jedoch bedeutend gr\u00f6\u00dfer. Durchschnittliche mitteleurop\u00e4ische Schwarzspechtreviere umfassen etwa 400 Hektar, in suboptimalen Regionen sind Reviergr\u00f6\u00dfen von mehr als 1000 Hektar durchaus keine Seltenheit. Gleichzeitig beflogene Bruth\u00f6hlen benachbarter Reviere sind meist mehr als einen Kilometer voneinander entfernt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schwarzspechte ern\u00e4hren sich zum \u00fcberwiegenden Teil von Insekten, vornehmlich von Ameisen. Der Anteil pflanzlicher Nahrung ist unbedeutend, gelegentlich werden jedoch Fr\u00fcchte und Beeren sowie Koniferensamen aufgenommen. Unter der Ameisenbeute \u00fcberwiegen gro\u00dfe Arten, wie <a title=\"Imago (Zoologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Imago_%28Zoologie%29\">Imagines<\/a>, <a title=\"Puppe (Insekt)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Puppe_%28Insekt%29\">Puppen<\/a> und <a title=\"Larve\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Larve\">Larven<\/a> von <a title=\"Rossameisen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rossameisen\">Rossameisen<\/a> (<em>Camponotus<\/em> sp.), <a title=\"Waldameisen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Waldameisen\">Waldameisen<\/a> (<em>Formica<\/em> sp.), <a title=\"Wegameisen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wegameisen\">Wegameisen<\/a> (<em>Lasius<\/em> sp.) sowie Vertreter der <a title=\"Knotenameisen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Knotenameisen\">Knotenameisen<\/a>, insbesondere solche der Gattung <em>Myrmica<\/em>. Die Ameisenbeute kann, jahreszeitlich schwankend, \u00fcber 90&nbsp;Prozent der Gesamtnahrung betragen; im Sommer \u00fcberwiegen holzbewohnende Arten, w\u00e4hrend im Winter vor allem <a class=\"mw-redirect\" title=\"Ameisenhaufen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ameisenhaufen\">Ameisenhaufen<\/a> von <em>Formica<\/em>\u2013Arten ausgebeutet werden. Auch die Nestlingsnahrung besteht zu einem sehr hohen Prozentsatz aus Ameisen, insbesondere aus Rossameisen. Wo diese Ameisen nicht vorkommen, wie etwa in Holland, werden andere Arten zur Hauptnahrung, zum Beispiel Waldameisen. Neben der Ameisennahrung bilden verschiedene holzbewohnende K\u00e4fer und deren Entwicklungsstadien, so etwa <a title=\"Borkenk\u00e4fer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Borkenk%C3%A4fer\">Borkenk\u00e4fer<\/a> (Scolytinae) und <a title=\"Bockk\u00e4fer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bockk%C3%A4fer\">Bockk\u00e4fer<\/a> (Cerambycidae), wichtige Nahrungsbestandteile. Bei Massenauftreten k\u00f6nnen die Larven der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Holzwespe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Holzwespe\">Holzwespe<\/a> (<em>Urocerus gigas<\/em>) sowie verschiedene andere Insektenarten bedeutsam werden. Nur relativ selten finden sich Reste von <a title=\"Zweifl\u00fcgler\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zweifl%C3%BCgler\">Zweifl\u00fcglern<\/a>, <a title=\"Schmetterlinge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schmetterlinge\">Schmetterlingen<\/a>, <a title=\"Spinnentiere\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spinnentiere\">Spinnen<\/a> und kleinen <a title=\"Schnecken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schnecken\">Schnecken<\/a> in den Nahrungsanalysen. Nur ausnahmsweise scheinen Schwarzspechte Wirbeltiere wie <a class=\"mw-redirect\" title=\"Molch (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Molch_%28Biologie%29\">Molche<\/a> beziehungsweise Nestlinge und Eier anderer H\u00f6hlenbr\u00fcter zu verzehren. Gelegentlich suchen Schwarzspechte Ringelstellen anderer Spechte auf oder <a title=\"Ringeln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ringeln\">ringeln<\/a> im Fr\u00fchjahr selbst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Schwarzspecht lebt w\u00e4hrend des Fr\u00fchjahrs, Sommers und Fr\u00fchherbstes vor allem von holz- oder totholzbewohnenden Ameisenarten, deren G\u00e4nge und Nester mit wuchtigen Schl\u00e4gen freigelegt werden. Typische Hackspuren der Art weisen l\u00e4ngliche, oft rechteckige Umrisse auf und k\u00f6nnen sehr tief ins Holz vordringen. Ebenso l\u00f6st der Schwarzspecht gro\u00dfe Rindenfl\u00e4chen, um an darunter lebende Insekten zu gelangen. Im Sp\u00e4therbst und Winter werden vor allem die Nester von <em>Formica<\/em>-Arten aufgesucht, deren Haufen er \u00f6ffnet und ausbeutet. An einem Haufen k\u00f6nnen gelegentlich mehrere Schwarzspechte, manchmal gemeinsam mit Gr\u00fcn- oder Grauspechten beobachtet werden. Selbst bei starkem Frost und Schneelagen bis zu einem Meter verm\u00f6gen Schwarzspechte Ameisenh\u00fcgel zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wie alle Spechte ist der Schwarzspecht tagaktiv. Die Aktivit\u00e4tsperiode entspricht in etwa dem Sonnentag; Weibchen schl\u00fcpfen durchschnittlich etwas sp\u00e4ter in die Schlafh\u00f6hle als M\u00e4nnchen. Die Aktivit\u00e4tsgipfel liegen in den fr\u00fchen Vormittagsstunden und am sp\u00e4teren Nachmittag. Dazwischen liegt au\u00dferhalb der Brutsaison eine relativ lange Ruhe- und Komfortpause. In der ersten Vormittagsh\u00e4lfte sind Balz- und Sexualaktivit\u00e4ten sowie H\u00f6hlenbau oder -ausbau am intensivsten. Schwarzspechte n\u00e4chtigen meist in ausgedienten Bruth\u00f6hlen; zuweilen suchen sie bei ausgesprochenem Schlechtwetter auch tags\u00fcber Schlafh\u00f6hlen auf. Beim Ruhen und Schlafen klammern sich die Spechte meist unterhalb des Einflugloches fest, der Kopf ist in der Ruheposition unter das Schultergefieder gesteckt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Trotz ihres etwas schwerf\u00e4llig anmutenden Flugstils sind Schwarzspechte geschickte, schnelle und ausdauernde Flieger, die nicht davor zur\u00fcckschrecken, weitere Strecken \u00fcber offenes Wasser zu fliegen, wie das Vorkommen der Art auf nahezu allen Ostseeinseln belegt. Der Flug ist nicht bogenf\u00f6rmig wie bei vielen anderen Spechten, sondern vor allem im Streckenflug weitgehend geradlinig, erst kurz vor dem <a title=\"Aufbaumen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aufbaumen\">Aufbaumen<\/a> beschreibt die Flugkurve einen deutlichen Bogen. Besonders in engen Wendungen sind die Fl\u00fcgelger\u00e4usche betr\u00e4chtlich und bis zu 30 Meter h\u00f6rbar. Die Schlagbewegungen sind unregelm\u00e4\u00dfig: tief durchgezogene Fl\u00fcgelschl\u00e4ge wechseln mit flacheren ab, dazwischen k\u00f6nnen kurze Gleitphasen mit ausgebreiteten oder angelegten Fl\u00fcgeln liegen. Trotz ihrer betr\u00e4chtlichen Gr\u00f6\u00dfe fliegen Schwarzspechte sehr gewandt und k\u00f6nnen verfolgenden Flugfeinden durch abrupte Richtungswechsel entkommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am Stamm klettert der Schwarzspecht mit gegr\u00e4tschten Beinen geradlinig hoch; auf \u00c4sten bewegt er sich auf deren Oberseite. Obwohl sich Schwarzspechte h\u00e4ufig am Boden und in Bodenn\u00e4he aufhalten, wirken sie hier etwas schwerf\u00e4llig; kleinere Ortswechsel werden beidbeinig h\u00fcpfend zur\u00fcckgelegt, bei weitr\u00e4umigeren fliegt er auf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u00c4hnlich wie bei vielen anderen Spechtarten sind die Grenzen von Schwarzspechtrevieren nicht klar definiert. Reviere k\u00f6nnen relativ gro\u00dfr\u00e4umig \u00fcberlappen, ohne dass es zu Auseinandersetzungen zwischen den Revierinhabern kommt. H\u00e4ufig sind Schwarzspechtreviere Partnerreviere, in denen M\u00e4nnchen und Weibchen au\u00dferbrutzeitlich verschiedene Bereiche bevorzugen, Begegnungen aber keine wesentlichen Aggressionen ausl\u00f6sen, und ergiebige Nahrungsressourcen geteilt werden. W\u00e4hrend der Balz und Brutzeit verschmelzen diese Teilreviere zu einem Kernrevier, in dem der Bereich um die Nisth\u00f6hle sowie besonders ertragreiche Nahrungsgr\u00fcnde und Trommelb\u00e4ume gegen\u00fcber Artgenossen, zum Teil auch gegen\u00fcber anderen Spechten verteidigt werden. In diese Bereiche einfliegenden Schwarzspechten wird mit einem recht vielf\u00e4ltigen Repertoire an Gesten, Rufen und Drohgeb\u00e4rden begegnet, wobei auff\u00e4llig ist, dass Weibchen aggressiver auf fremde Weibchen reagieren, M\u00e4nnchen jedoch intensiver revierfremde M\u00e4nnchen attackieren. Die Rivalenk\u00e4mpfe sind sehr stark ritualisiert. Wesentlichstes Element ist das wechselseitige spiralige <em>Stamm-Hochtreiben<\/em> der Kontrahenten, das von Kopfstrecken, Kopfschwenken und Scheinfechten begleitet ist. M\u00e4nnchen drehen sich dabei immer so, dass die Kopfplatte dem Rivalen zugewandt ist. Reichen diese Drohgeb\u00e4rden nicht aus, k\u00f6nnen nach ultimativen <em>Kjack<\/em>-Rufen tats\u00e4chliche Hackk\u00e4mpfe ausgetragen werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gegen\u00fcber H\u00f6hlenkonkurrenten verh\u00e4lt sich der Schwarzspecht trotz seiner Gr\u00f6\u00dfe und Wehrhaftigkeit erstaunlich nachgiebig. Nisth\u00f6hlen werden zwar bereits in der Vorbrutphase bewacht, bei dauernder Bel\u00e4stigung selbst gegen\u00fcber wesentlich kleineren Kontrahenten aufgegeben. In montanen Gebieten verliert der Schwarzspecht insbesondere an den <a title=\"Raufu\u00dfkauz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Raufu%C3%9Fkauz\">Raufu\u00dfkauz<\/a>, dessen Brutbeginn bedeutend vor dem des Schwarzspechtes liegt, viele optimale Bruth\u00f6hlen. Erst in der Lege- und Brutperiode wird die Nisth\u00f6hle vehement und meist erfolgreich verteidigt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Flugfeinden, vor allem dem <a title=\"Habicht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Habicht\">Habicht<\/a>, versucht sich der Schwarzspecht durch <em>Erstarren<\/em> und enges Herandr\u00fccken an den Stamm zu entziehen. Wenn sie nicht in ihrer Schlafh\u00f6hle \u00fcberrascht werden, entkommen Altv\u00f6gel <a title=\"Marder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marder\">Mardern<\/a> leicht durch Auffliegen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schwarzspechte werden am Ende des ersten Lebensjahres geschlechtsreif. Sie f\u00fchren eine monogame Saisonehe; Wiederverpaarungen letztj\u00e4hriger Brutpartner sind h\u00e4ufig; au\u00dferhalb der Brutzeit bleibt oft eine lose Paarbildung erhalten. Die Reviere werden meist im Sp\u00e4therbst durch Trommelfolgen und <em>kwih<\/em> Rufreihen neu definiert; die eigentliche Balz beginnt fr\u00fchestens Ende Januar, meist aber erst im M\u00e4rz. Neben den Trommelfolgen und den Balzrufen sind H\u00f6hlenzeigen und H\u00f6hlenbauen die wesentlichsten paarbildenden Elemente. Wenn beide Partner gemeinsam an einer H\u00f6hle zimmern, beziehungsweise, wenn das Weibchen in geduckter, waagrechter Haltung zur Kopulation auffordert, ist die Paarbildung abgeschlossen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In Mitteleuropa werden die meisten Schwarzspechth\u00f6hlen in m\u00f6glichst freistehende, zumindest so exponiert stehende <a title=\"Rotbuche\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rotbuche\">Rotbuchen<\/a> gezimmert, dass ein freier Anflug und eine ausreichende Rundumsicht gew\u00e4hrleistet ist. Hanglagen und Standorte in Gew\u00e4ssern\u00e4he werden auff\u00e4llig bevorzugt. Neben der Buche kommen eine Reihe anderer Laub- und Nadelgeh\u00f6lze, wie <a title=\"Gemeine Fichte\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gemeine_Fichte\">Fichte<\/a>, <a title=\"Waldkiefer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Waldkiefer\">Kiefer<\/a>, <a title=\"Tannen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tannen\">Tannen<\/a>, beziehungsweise <a title=\"Eichen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eichen\">Eichen<\/a>, <a title=\"Pappeln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pappeln\">Pappeln<\/a> (in Nordeuropa vor allem <a title=\"Espe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Espe\">Espen<\/a>), <a title=\"Eschen (Pflanzengattung)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eschen_%28Pflanzengattung%29\">Eschen<\/a> und <a title=\"Erlen (Botanik)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Erlen_%28Botanik%29\">Erlen<\/a> als H\u00f6hlenb\u00e4ume in Frage, doch werden \u00fcberall dort, wo sie zur Verf\u00fcgung stehen, Buchen bevorzugt. Als Hauptgrund f\u00fcr die Bevorzugung dieser Baumart wird der hohe Kronenschluss, die relative Bruchsicherheit, die eine langj\u00e4hrige Nutzung der H\u00f6hle gew\u00e4hrleistet, sowie die bei dieser Baumart seltene \u00dcberwucherung des Einfluglochs genannt. Eine Untersuchung in Baden-W\u00fcrttemberg stellte unter 379 Nisth\u00f6hlen 185 in Rotbuchen, 113 in Tannen, 52 in <a title=\"Schwarzkiefer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwarzkiefer\">Schwarzkiefern<\/a>, 28 in Fichten und eine in einem <a title=\"Bergahorn\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bergahorn\">Bergahorn<\/a> fest. Meist werden die H\u00f6hlen in betr\u00e4chtlichen H\u00f6hen zwischen 10 und 20 Metern angelegt, nur ganz selten finden sich Schwarzspechth\u00f6hlen in geringerer H\u00f6he als f\u00fcnf Metern. Neben dem Alter der B\u00e4ume ist vor allem der Stammdurchmesser im Bereich der H\u00f6hle wesentlich, der fast immer \u00fcber 40 Zentimetern liegt. Die meisten H\u00f6hlen werden im M\u00e4rz und April angelegt; neue Partner beginnen immer eine neue Nesth\u00f6hle zu zimmern, als tats\u00e4chliche Nisth\u00f6hle kann aber eine bereits vorhandene Verwendung finden. Das Einflugloch von Schwarzspechth\u00f6hlen ist etwas h\u00f6her als breit, die Unterkante ist meist abgeschr\u00e4gt, damit Regenwasser nach au\u00dfen abflie\u00dft. H\u00e4ufig nutzt das Einflugloch eine Schw\u00e4chestelle im Stamm, seine mittleren Ma\u00dfe betragen 12,8&nbsp;\u00d7&nbsp;8,6 Zentimeter. Die Tiefe der Nisth\u00f6hle schwankt zwischen 30 und fast 60 Zentimeter, die lichte Weite im Inneren unterschreitet selten 25 Zentimeter. Optimale Nisth\u00f6hlen werden \u00fcber viele Jahre hinweg beflogen. Solche H\u00f6hlen werden mit der Zeit meist tiefer, sodass das Einflugloch nach unten verlegt werden muss. Am Nisth\u00f6hlenbau beteiligen sich beide Geschlechter, der Innenausbau scheint eher dem M\u00e4nnchen vorbehalten zu sein. F\u00fcr einen v\u00f6lligen Neubau ben\u00f6tigen Schwarzspechte etwa vier Wochen, h\u00e4ufig werden H\u00f6hlen nur begonnen und erst, wenn der Einflugbereich gen\u00fcgend angemorscht ist, um leichter bearbeitet werden zu k\u00f6nnen, fertig gestellt. Bei H\u00f6hlenverlust k\u00f6nnen Ersatzh\u00f6hlen in weniger als zehn Tagen angelegt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schwarzspechte br\u00fcten einmal im Jahr; die Hauptbrutzeit in Mitteleuropa liegt im April. Der Legebeginn kann sich durch Bel\u00e4stigung am Nistplatz wesentlich hinausz\u00f6gern, sodass Vollgelege noch Anfang Juni gefunden werden k\u00f6nnen. Bei Gelege- oder Nistplatzverlust kommt es bis zu zwei Mal im Jahr zu (meist kleineren) Nachgelegen, sodass f\u00fctternde Altv\u00f6gel gelegentlich noch im August festgestellt wurden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein Vollgelege besteht aus vier (2\u20136) spitzovalen, gl\u00e4nzend porzellanwei\u00dfen <a title=\"Ei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ei\">Eiern<\/a> mit durchschnittlichen Ma\u00dfen von 35 \u00d7 26 Millimetern und einem mittleren Gewicht von 13&nbsp;Gramm. In Anbetracht der Gr\u00f6\u00dfe des Spechtes sind die Eier also erstaunlich klein und leicht. Die Legeintervalle betragen einen, manchmal zwei Tage; fest gebr\u00fctet wird erst nach Ablage des letzten Eis. Die K\u00fcken schl\u00fcpfen in relativ gro\u00dfen zeitlichen Abst\u00e4nden von bis zu drei Tagen, entsprechend gro\u00df sind die Entwicklungsunterschiede der Nestlinge. Die <a title=\"Brutdauer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brutdauer\">Brutdauer<\/a> betr\u00e4gt durchschnittlich 13&nbsp;Tage; beide Eltern br\u00fcten, nachts sitzt, wie bei fast allen Spechten, das M\u00e4nnchen auf den Eiern. W\u00e4hrend der ersten acht Tage werden die Nestlinge dauernd <a title=\"Hudern\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hudern\">gehudert<\/a> und in relativ kurzen Intervallen mit einem Nahrungsbrei vornehmlich aus Ameisen und Ameisenlarven gef\u00fcttert. Sp\u00e4ter schl\u00fcpfen die Eltern nur mehr zur F\u00fctterung und zur Entfernung des <a title=\"Kot\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kot\">Kots<\/a> in die Nisth\u00f6hle. Ab dem 17. Tag erscheinen die Nestlinge am H\u00f6hleneingang und werden dort mit Nahrung versorgt. Insgesamt ist die Dauer der Nestlingszeit relativ variabel und schwankt zwischen 25 und 31 Tagen. Nach dem Ausfliegen teilt sich der Familienverband meist in zwei Gruppen, die je von einem Elternteil betreut werden. Die Dauer der F\u00fchrungszeit ist sehr unterschiedlich, betr\u00e4gt aber mindestens vier bis f\u00fcnf Wochen. \u00dcber die Interaktionen der getrennten Familienverb\u00e4nde w\u00e4hrend der F\u00fchrungszeit liegen keine gesicherten Erkenntnisse vor. Insgesamt sind Bruterfolg und Ausfliegrate von Schwarzspechtbruten sehr hoch. Die Verlustrate in mehreren untersuchten Populationen lag unter 15&nbsp;Prozent.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach dem Selbst\u00e4ndigwerden <a title=\"Dismigration\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dismigration\">dismigrieren<\/a> die meisten Schwarzspechte nur kleinr\u00e4umig. Weitr\u00e4umige Wanderungen von Jungv\u00f6geln \u00fcber mehrere 100 Kilometer sind jedoch bekannt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es liegen nur wenige Angaben zum m\u00f6glichen H\u00f6chstalter freilebender V\u00f6gel vor. Generell k\u00f6nnen Spechte auch im Freiland ein hohes Lebensalter erreichen, doch handelt es sich bei diesen V\u00f6geln um sehr seltene Ausnahmeerscheinungen. Ein skandinavisches M\u00e4nnchen wurde lebend mit etwa 14 Jahren gefunden. Ein wahrscheinlich im Geburtsjahr beringtes Weibchen wurde nach 12 Jahren tot wiedergefunden und hatte in ihrem letzten Lebensjahr noch erfolgreich gebr\u00fctet.Gelege- oder Nestlingsverlust sowie fr\u00fchzeitiger Tod sind h\u00e4ufig auf <a title=\"Pr\u00e4dator\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pr%C3%A4dator\">Pr\u00e4dation<\/a> durch <a title=\"Habicht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Habicht\">Habicht<\/a> und <a title=\"Marder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marder\">Marder<\/a> sowie, weniger h\u00e4ufig, durch <a title=\"Sperber (Art)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sperber_%28Art%29\">Sperberweibchen<\/a>, <a title=\"Wanderfalke\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wanderfalke\">Wanderfalke<\/a> und <a title=\"Uhu\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Uhu\">Uhu<\/a> zur\u00fcckzuf\u00fchren. Habichte waren Urheber von 30 (von 50) untersuchten Schwarzspechtrupfungen. Viele Jungv\u00f6gel verungl\u00fccken in den ersten Lebensmonaten oder gehen an Nahrungsmangel im ersten Winter zu Grunde. Auch in sp\u00e4teren Lebensjahren bringen vor allem sehr schneereiche Winter, die die Bauten verschiedener Ameisenarten unerreichbar machen, Schwarzspechte in kritische Situationen. Nicht selten f\u00fchren Verharzung des Gefieders, sowie in strengen Wintern Gefiedervereisung zum Tode. Direkte Nachstellung durch Menschen scheint keine gro\u00dfe Rolle zu spielen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In Europa wurden 58 Tierarten festgestellt, die Schwarzspechth\u00f6hlen entweder als echte Nachnutzer oder als H\u00f6hlenkonkurrenten nutzen. Unter den V\u00f6geln sind das vor allem <a title=\"Hohltaube\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hohltaube\">Hohltaube<\/a>, <a title=\"Dohle\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dohle\">Dohle<\/a> und <a title=\"Star (Art)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Star_%28Art%29\">Star<\/a>, verschiedene <a title=\"Eulen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eulen\">Eulenarten<\/a> sowie <a title=\"G\u00e4nses\u00e4ger\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/G%C3%A4nses%C3%A4ger\">G\u00e4nses\u00e4ger<\/a> und <a title=\"Schellente\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schellente\">Schellente<\/a>. Auch f\u00fcr <a title=\"Flederm\u00e4use\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Flederm%C3%A4use\">Flederm\u00e4use<\/a>, unter ihnen einige \u00e4u\u00dferst gef\u00e4hrdete Arten, ist der Schwarzspecht ein wichtiger H\u00f6hlenlieferant. Auch andere S\u00e4ugetiere wie <a title=\"Eichh\u00f6rnchen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eichh%C3%B6rnchen\">Eichh\u00f6rnchen<\/a>, verschiedene <a title=\"Bilche\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bilche\">Bilche<\/a> sowie <a title=\"Baummarder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Baummarder\">Baummarder<\/a> verwenden Schwarzspechth\u00f6hlen als Brut- oder Schlafh\u00f6hlen. Daneben wurden Insekten wie die <a title=\"Hornisse\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hornisse\">Hornisse<\/a>, <a title=\"Bienen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bienen\">Bienen<\/a>, <a title=\"Hummeln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hummeln\">Hummeln<\/a> und <a title=\"Echte Wespen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Echte_Wespen\">Wespen<\/a> als Bewohner von Schwarzspechth\u00f6hlen festgestellt. Als echte H\u00f6hlenkonkurrenten, denen der Schwarzspecht im Regelfall selbst bei frisch gezimmerten H\u00f6hlen weicht, treten vor allem Dohle, Marder, <a title=\"Raufu\u00dfkauz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Raufu%C3%9Fkauz\">Raufu\u00dfkauz<\/a> und <a title=\"Waldkauz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Waldkauz\">Waldkauz<\/a> auf. Gegen\u00fcber Hohltaube, Star und kleineren Singvogelarten beziehungsweise kleineren Spechten, wie <a title=\"Grauspecht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Grauspecht\">Grau<\/a>&#8211; oder <a title=\"Gr\u00fcnspecht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gr%C3%BCnspecht\">Gr\u00fcnspecht<\/a>, behauptet sich meist der Schwarzspecht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Bedeutung des Schwarzspechtes als H\u00f6hlenlieferant wurde w\u00e4hrend der Erstbesiedelung <a title=\"Bornholm\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bornholm\">Bornholms<\/a> eingehend studiert. 1966 gelang der erste Brutnachweis. Bis Mitte der 1980er Jahre br\u00fcteten auf der <a title=\"Ostsee\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ostsee\">Ostseeinsel<\/a> 36 Paare, zus\u00e4tzlich wurden einige Nichtbr\u00fcter beobachtet. Insgesamt wurden in dieser Zeit fast 2000&nbsp;H\u00f6hlen gezimmert. W\u00e4hrend dieser 20&nbsp;Jahre nahm der Dohlenbestand signifikant zu, Hohltaube und Raufu\u00dfkauz wurden als neue Brutvogelarten festgestellt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Gattung <em>Dryocopus<\/em> umfasst nach heute geltender Ansicht sieben Arten gro\u00dfer bis sehr gro\u00dfer Hackspechte von meist schwarzer, beziehungsweiser schwarz-wei\u00dfer Gefiederf\u00e4rbung. Bei den meisten ist das Scheitelgefieder verl\u00e4ngert und rot gef\u00e4rbt. Drei Spechte dieser Gattung haben ihr Hauptverbreitungsgebiet in der <a title=\"Neotropis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neotropis\">neotropischen<\/a>, zwei in der <a title=\"Pal\u00e4otropis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pal%C3%A4otropis\">pal\u00e4otropischen<\/a> und je eine in der <a title=\"Nearktis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nearktis\">nearktischen<\/a> beziehungsweise in der pal\u00e4arktischen Faunenregion.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Nominatform <em>Dryocopus martius martius<\/em> bewohnt fast das gesamte Verbreitungsgebiet der Art. Wenig differenziert davon kommt \u2013 isoliert, und in Bestand und Verbreitung noch nicht ausreichend erforscht \u2013 die Unterart <em>D. m. khamensis<\/em> im Gebiet des \u00f6stlichen <a class=\"mw-redirect\" title=\"Kunlun Shan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kunlun_Shan\">Kunlun Shan<\/a> sowie in Bereichen des \u00e4u\u00dfersten <a title=\"Osttibet\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Osttibet\">Osttibets<\/a> vor.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die gelegentlich genannte Unterart <em>D. m. pinetorum<\/em> mit ihrem haupts\u00e4chlich europ\u00e4ischen Verbreitungsgebiet wird nicht allgemein anerkannt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde in weiten Teilen Europas eine markante Arealausweitung dieser Art festgestellt, die wahrscheinlich mit gravierenden forstwirtschaftlichen Umstellungen, vor allem der gro\u00dffl\u00e4chigen Umwandlung von <a title=\"Niederwald\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Niederwald\">Nieder<\/a>&#8211; und <a title=\"Mittelwald\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mittelwald\">Mittelw\u00e4lder<\/a> in <a title=\"Hochwald (Waldbau)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hochwald_%28Waldbau%29\">Hochw\u00e4lder<\/a>, sowie weitr\u00e4umigen Aufforstungen mit Nadelh\u00f6lzern, insbesondere mit Fichten, in Zusammenhang zu bringen ist. Diese Expansion wurde zuerst in montanen Gebieten beobachtet und setzte sich danach kontinuierlich in niedergelegeneren Landschaftsbereichen fort. Bis 1920 wurden weite Teile Norddeutschlands, Belgiens, der Niederlande und Ost\u00f6sterreichs besiedelt, in den 1960er Jahren erfolgten die Besiedelung weiter Bereiche Frankreichs, wo die Art ihr Areal noch immer erweitert, sowie die Ansiedlungen in D\u00e4nemark und in der <a title=\"Gro\u00dfe Ungarische Tiefebene\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gro%C3%9Fe_Ungarische_Tiefebene\">Ungarischen Tiefebene<\/a>. Auch in der Schweiz expandiert der Schwarzspecht sein Brutareal seit den 1980er Jahren anhaltend. In Schweden ist der Schwarzspecht die einzige Spechtart, die unter der weitr\u00e4umigen Umwandlung naturnaher Waldgebiete in Wirtschaftsw\u00e4lder nicht gelitten, sondern dadurch profitiert hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zurzeit sind die europ\u00e4ischen Schwarzspechtbest\u00e4nde weitgehend stabil oder nehmen regional noch immer zu. Weltweite Populationseinsch\u00e4tzungen liegen nicht vor, doch wird von stabilen bis leicht positiven Entwicklungen ausgegangen.In Japan gilt der Schwarzspecht als bedrohte Art, was vor allem auf gro\u00dfr\u00e4umige Abholzungen der Best\u00e4nde der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Kerbbuche\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kerbbuche\">Kerbbuche<\/a>, seinem Haupth\u00f6hlenbaum, zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. In Europa geben die Sch\u00e4tzungen Bestandszahlen zwischen 740.000 und 1,4 Millionen Brutpaaren an, davon br\u00fcten in Deutschland etwa 34.000, in \u00d6sterreich 5.000\u20136.000 und in der Schweiz um die 4.500.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Schwarzspecht spielt in der Mythologie der Antike und des fr\u00fchen Mittelalters keine unwesentliche Rolle. Er ist, wie sein wissenschaftlicher Artname <em>martius<\/em> (deutsch: <em>dem Mars geweiht<\/em>) andeutet, mit <a title=\"Mars (Mythologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mars_%28Mythologie%29\">Mars<\/a>, dem r\u00f6mischen Kriegsgott, assoziiert. Dies kann auf die Wehrhaftigkeit des Spechtes zur\u00fcckzuf\u00fchren sein, andererseits war Mars jedoch urspr\u00fcnglich ein Fruchtbarkeits- und Waldgott, sodass das auff\u00e4llige Trommeln und die weit tragenden Balzrufe des Schwarzspechtes zu dieser Zuordnung beigetragen haben k\u00f6nnten. Ein Specht, wahrscheinlich der Schwarzspecht, erscheint schon in der Gr\u00fcndungssage Roms, indem er neben der W\u00f6lfin <a title=\"Romulus und Remus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Romulus_und_Remus\">Romulus und Remus<\/a> mit Nahrung versorgt. Im antiken Griechenland war der Schwarzspecht <a title=\"Orakel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Orakel\">Orakel<\/a>vogel, aus dessen Rufen und Flugbahnen man Zuk\u00fcnftiges wahrsagte. Wahrscheinlich galt er unter bestimmten Umst\u00e4nden \u2013&nbsp;so wie unsere heutige <em>Schwarze Katze<\/em>&nbsp;\u2013 als Ungl\u00fccksbringer, wie eine sp\u00e4tere Textstelle bei <a title=\"Horaz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Horaz\">Horaz<\/a> belegt: \u201eteque nec laevus vetat ire picus\u201c (deutsch: \u201ekein Specht zur Linken m\u00f6ge deine Reise behindern\u201c). Bei verschiedenen sibirischen V\u00f6lkern galt Schwarzspechtblut als Heilmittel, die <a title=\"Ainu\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ainu\">Ainu<\/a> auf <a title=\"Hokkaid\u014d\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hokkaid%C5%8D\">Hokkaido<\/a> verehrten ihn als Gottheit.<\/p>\n<p>Der Gattungsname <em>Dryocopus<\/em> setzt sich aus dem Genitiv des griechischen Nomens <em>\u03b4\u03c1\u03bd\u03c2<\/em> (<em>Waldbaum, Eiche<\/em>) und dem Verb <em>\u03ba\u03cc\u03c0\u03bf\u03c2<\/em> (<em>schlagen, h\u00e4mmern<\/em>) zusammen und l\u00e4sst sich etwa mit <em>Eichenh\u00e4mmerer<\/em> \u00fcbersetzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp;Der Schwarzspecht (Dryocopus martius) ist ein Vertreter der Gattung Dryocopus innerhalb der Unterfamilie der Echten Spechte (Picinae). 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