{"id":1048,"date":"2012-03-19T13:29:01","date_gmt":"2012-03-19T11:29:01","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/bluthanfling-carduelis-cannabina\/"},"modified":"2012-03-19T14:12:24","modified_gmt":"2012-03-19T12:12:24","slug":"bluthanfling-carduelis-cannabina","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/bluthanfling-carduelis-cannabina\/","title":{"rendered":"Bluth\u00e4nfling (Carduelis cannabina)"},"content":{"rendered":"<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-1025\" src=\"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/fre.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"442\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der <strong>Bluth\u00e4nfling<\/strong> (<em>Carduelis cannabina<\/em>), auch <strong>H\u00e4nfling<\/strong> oder <strong>Flachsfink<\/strong> genannt, ist eine <a title=\"Art (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Art_%28Biologie%29\">Vogelart<\/a> aus der <a title=\"Familie (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Familie_%28Biologie%29\">Familie<\/a> der <a title=\"Finken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Finken\">Finken<\/a> (Fringillidae). Er besiedelt <a title=\"Europa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europa\">Europa<\/a>, <a title=\"Nordafrika\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nordafrika\">Nordafrika<\/a>, <a title=\"Vorderasien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vorderasien\">Vorderasien<\/a> und das westliche <a title=\"Zentralasien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zentralasien\">Zentralasien<\/a>. Als typischer Kulturlandvogel bevorzugt er <a title=\"Strauch\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Strauch\">Busch<\/a>&#8211; und <a title=\"Hecke\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hecke\">Heckenlandschaften<\/a> im <a title=\"Flachland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Flachland\">Tiefland<\/a>. Er ist seltener in Talregionen von Berggebieten und im Gebirge in der \u00dcbergangszone vom geschlossenen Wald zum <a class=\"mw-redirect\" title=\"Zwergstrauch\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zwergstrauch\">Zwergstrauchg\u00fcrtel<\/a> zu finden. Seine Nahrung setzt sich aus <a title=\"Same (Pflanze)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Same_%28Pflanze%29\">S\u00e4mereien<\/a> von <a class=\"mw-redirect\" title=\"Wildkr\u00e4uter\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wildkr%C3%A4uter\">Wildkr\u00e4utern<\/a>, aber auch <a title=\"Baum\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Baum\">Baumsamen<\/a> zusammen. Stehen die Wiesen in der Bl\u00fcte, k\u00f6nnen Bluth\u00e4nflinge aus betr\u00e4chtlicher H\u00f6he zielgerichtet dort einfallen, wo rote <a title=\"Ampfer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ampfer\">Ampferpflanzen<\/a> stehen. Die Art gilt derzeit als nicht gef\u00e4hrdet.<\/p>\n<p>Der Bluth\u00e4nfling ist wie alle Vertreter der Gattung von schlanker Gestalt mit kurzem Hals und d\u00fcnnen F\u00fc\u00dfen. Kennzeichnend sind die kastanienbraune Oberseite und der graubraune Kopf. Die Schwingen und der tief gegabelte Schwanz sind dunkelbraun und wei\u00df geb\u00e4ndert. Bluth\u00e4nflinge haben eine K\u00f6rperl\u00e4nge von etwa 13 bis 14&nbsp;Zentimetern. Die Fl\u00fcgelspannweite betr\u00e4gt etwa 23&nbsp;Zentimeter, und das K\u00f6rpergewicht liegt meist bei 15 bis 20&nbsp;Gramm.<\/p>\n<p>Der Bluth\u00e4nfling weist im <a title=\"Prachtkleid\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Prachtkleid\">Prachtkleid<\/a> einen stark ausgebildeten <a title=\"Sexualdimorphismus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sexualdimorphismus\">Geschlechtsdimorphismus<\/a> auf. Das M\u00e4nnchen hat einen grauen Kopf und eine leuchtend <a class=\"mw-redirect\" title=\"Karminrot\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Karminrot\">karminrote<\/a> Stirn und Brust. Die wei\u00dfliche Kehle zeigt braune Streifen. Der R\u00fccken ist rotbraun. Die schwarzen Schwingen und Schwanzfedern weisen wei\u00dfe S\u00e4ume auf. Die Unterseite ist gelblichbraun und mehr oder minder deutlich dunkler l\u00e4ngsgestreift. Im <a title=\"Schlichtkleid\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schlichtkleid\">Schlichtkleid<\/a> ist die Rotf\u00e4rbung des M\u00e4nnchens deutlich matter. Das Weibchen ist ohne jegliche Rott\u00f6nung des Gefieders. Ihre Oberseite ist dunkelbraun. Ober- und Unterseite sind deutlich dunkelbraun l\u00e4ngsgestreift. Der Nestling tr\u00e4gt lange, graue <a title=\"Daune\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Daune\">Daunen<\/a>. Sein Rachen ist rosarot und die Schnabelw\u00fclste sind hellgelb.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach der Vollmauser im Herbst erfolgt der Wechsel zum Prachtkleid ohne <a title=\"Mauser (V\u00f6gel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mauser_%28V%C3%B6gel%29\">Mauser<\/a>. W\u00e4hrend des Winters spreizen sich die grauen oder hellbr\u00e4unlichen S\u00e4ume oder Spitzen der Brust- und Kopffedern ab. Auf diese Weise werden die auf die Spitzens\u00e4ume folgenden roten Federabschnitte sichtbar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Bluth\u00e4nfling kann mit dem <a title=\"Bergh\u00e4nfling\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bergh%C3%A4nfling\">Bergh\u00e4nfling<\/a> und dem <a title=\"Birkenzeisig\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Birkenzeisig\">Birkenzeisig<\/a> verwechselt werden. Der Bergh\u00e4nfling \u00e4hnelt dem weiblichen Bluth\u00e4nfling, hat aber weniger Wei\u00df an Fl\u00fcgeln und Schwanz, einen gelben Schnabel und im Prachtkleid einen r\u00f6tlichen B\u00fcrzel. Der Birkenzeisig ist kleiner als der Bluth\u00e4nfling und hat ein schwarzes Kinn und einen gelben Schnabel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Flug des Bluth\u00e4nflings ist wellenf\u00f6rmig und entspricht dem typischen <a title=\"Flugbild\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Flugbild\">Flugbild<\/a> der Finken.<\/p>\n<p>Der Stimmf\u00fchlungsruf \u00e4u\u00dfert sich in einem kurzen, sehr harten \u201egigigi\u201c-Geckern. Bei St\u00f6rungen lassen Bluth\u00e4nflinge ein durchdringendes, nasales \u201ed\u00fcje\u201c und als Warnruf ein leises und gedehntes \u201etjuiid\u201c h\u00f6ren. Der Lockruf stellt ein \u201egj\u00e4-gj\u00e4\u201c dar. H\u00e4ufig rufen Bluth\u00e4nflinge auch ein nasales \u201egl\u00fc\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Gesang des Bluth\u00e4nflings <sup id=\"cite_ref-0\" class=\"reference\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bluth%C3%A4nfling#cite_note-0\">[1]<\/a><\/sup> ist anhaltend und zwitschernd. Er wird durch harte <a title=\"Staccato\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Staccato\">Stakkatoelemente<\/a> eingeleitet, die sich beschleunigen. Dann folgen oft rasche Triller und nasale Laute. Der Bluth\u00e4nfling kann auch Gesangsteile anderer V\u00f6gel \u00fcbernehmen. Mit Ausnahme der Mauserzeit l\u00e4sst der Bluth\u00e4nfling den Gesang das ganze Jahr \u00fcber h\u00f6ren. Er wird meist von einer hohen Singwarte vorgetragen, seltener im Singflug. Dabei sch\u00fcttelt das M\u00e4nnchen mit h\u00e4ngenden Fl\u00fcgeln und gef\u00e4chertem Schwanz aufgeregt sein Gefieder. Der Gesang wird bereits in fr\u00fchester Jugend durch den Vorgesang der M\u00e4nnchen gepr\u00e4gt. Bluth\u00e4nflinge singen oft im Chor.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Weibchen lassen vor der Paarung oder auch der Eiablage einen leisen Gesang h\u00f6ren. Auch nach der Mauser kann dieser Gesang geh\u00f6rt werden.<\/p>\n<p>Der Bluth\u00e4nfling besiedelt <a title=\"Europa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europa\">Europa<\/a>, <a title=\"Nordafrika\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nordafrika\">Nordafrika<\/a>, <a title=\"Vorderasien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vorderasien\">Vorderasien<\/a> und das westliche <a title=\"Zentralasien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zentralasien\">Zentralasien<\/a>. Er lebt auch auf den <a title=\"Kanarische Inseln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kanarische_Inseln\">Kanarischen Inseln<\/a> und auf <a title=\"Madeira\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Madeira\">Madeira<\/a>. Der Bluth\u00e4nfling besiedelt West<a title=\"Sibirien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sibirien\">sibirien<\/a> bis zum oberen <a title=\"Ob\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ob\">Ob<\/a>, <a title=\"Kleinasien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kleinasien\">Kleinasien<\/a>, <a title=\"Iran\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iran\">Iran<\/a>, Nord<a title=\"Afghanistan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Afghanistan\">afghanistan<\/a>, <a title=\"Turkestan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Turkestan\">Turkestan<\/a> und das westliche <a class=\"mw-redirect\" title=\"Sinkiang\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sinkiang\">Sinkiang<\/a> bis zum <a title=\"Altai\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Altai\">Altai<\/a>. Die \u00f6stliche Grenze seines Verbreitungsgebietes bildet das <a title=\"Ural\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ural\">Uralgebirge<\/a>. Der Bluth\u00e4nfling fehlt im n\u00f6rdlichen <a title=\"Fennoskandinavien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fennoskandinavien\">Fennoskandinavien<\/a>, auf <a title=\"Island\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Island\">Island<\/a> und der Halbinsel <a title=\"Krim\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Krim\">Krim<\/a> sowie in den Steppen bis zu den mittelasiatischen Gebirgen. Weiterhin ist er nicht in Nord<a title=\"Schottland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schottland\">schottland<\/a>, in den bewaldeten h\u00f6heren <a title=\"Mittelgebirge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mittelgebirge\">Mittelgebirgen<\/a> und den Ost<a title=\"Alpen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alpen\">alpen<\/a> zu finden. In <a title=\"Nordamerika\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nordamerika\">Nordamerika<\/a> wurde er vom Menschen eingef\u00fchrt. Zudem wurde er durch <a class=\"mw-redirect\" title=\"Illegal\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Illegal\">illegale<\/a> <a title=\"Import\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Import\">Importe<\/a> vermutlich in <a title=\"Australien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Australien\">Australien<\/a> eingef\u00fchrt.<sup id=\"cite_ref-1\" class=\"reference\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bluth%C3%A4nfling#cite_note-1\">[2]<\/a><\/sup> Als urspr\u00fcnglicher <a title=\"Teilzieher\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Teilzieher\">Teilzieher<\/a> in Mitteleuropa, ist er heute bis auf die nord\u00f6stlichen Verbreitungsgebiete <a title=\"Standvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Standvogel\">Standvogel<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Bluth\u00e4nfling lebt im <a title=\"Flachland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Flachland\">Tiefland<\/a>. Er ist seltener in Talregionen von Berggebieten und im Gebirge in der \u00dcbergangszone vom geschlossenen Wald zum <a class=\"mw-redirect\" title=\"Zwergstrauch\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zwergstrauch\">Zwergstrauchg\u00fcrtel<\/a> zu finden. Er bevorzugt <a title=\"Strauch\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Strauch\">Busch<\/a>&#8211; und <a title=\"Hecke\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hecke\">Heckenlandschaften<\/a>, lebt aber auch am <a title=\"Wald\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wald\">Wald<\/a>, in <a title=\"Wacholder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wacholder\">Wacholderheiden<\/a>, Baumschulen, <a title=\"Weinberg\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weinberg\">Weinbergen<\/a>, Parks, Friedh\u00f6fen und in gro\u00dfen G\u00e4rten. Au\u00dferhalb der Brutzeit ist er oft auf <a class=\"new\" title=\"\u00d6dfl\u00e4che (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=%C3%96dfl%C3%A4che&amp;action=edit&amp;redlink=1\">\u00d6d<\/a>&#8211; und <a title=\"Ruderalfl\u00e4che\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ruderalfl%C3%A4che\">Ruderalfl\u00e4chen<\/a>, Stoppel\u00e4ckern und \u00e4hnlichem zu finden.<\/p>\n<p>Der Bluth\u00e4nfling ern\u00e4hrt sich von <a title=\"Same (Pflanze)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Same_%28Pflanze%29\">S\u00e4mereien<\/a> aller Reifestadien verschiedenster <a class=\"mw-redirect\" title=\"Wildkr\u00e4uter\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wildkr%C3%A4uter\">krautiger<\/a> Pflanzen aber auch <a title=\"Baum\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Baum\">B\u00e4umen<\/a>. Er frisst bevorzugt <a class=\"mw-redirect\" title=\"Vogelmiere\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vogelmiere\">Vogelmiere<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Sternmiere\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sternmiere\">Sternmiere<\/a>, <a title=\"Wiesen-Rispengras\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wiesen-Rispengras\">Wiesenrispengras<\/a>, <a title=\"Gew\u00f6hnliches Hirtent\u00e4schel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gew%C3%B6hnliches_Hirtent%C3%A4schel\">Hirtent\u00e4schel<\/a>, <a title=\"Gew\u00f6hnlicher L\u00f6wenzahn\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gew%C3%B6hnlicher_L%C3%B6wenzahn\">L\u00f6wenzahn<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Ackersenf\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ackersenf\">Ackersenf<\/a>, <a title=\"Kn\u00f6teriche\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kn%C3%B6teriche\">Kn\u00f6terich<\/a>, <a title=\"Beifu\u00df\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Beifu%C3%9F\">Beifu\u00df<\/a>, <a title=\"G\u00e4nsef\u00fc\u00dfe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/G%C3%A4nsef%C3%BC%C3%9Fe\">G\u00e4nsefu\u00df<\/a>, <a title=\"Hahnenfu\u00df\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hahnenfu%C3%9F\">Hahnenfu\u00df<\/a>, <a title=\"Klatschmohn\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Klatschmohn\">Klatschmohn<\/a>, <a title=\"Kornrade\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kornrade\">Kornrade<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Knoblauchrauke\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Knoblauchrauke\">Knoblauchrauke<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Wegrauke\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wegrauke\">Wegrauke<\/a>, <a title=\"Raps\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Raps\">Raps<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Sauerampfer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sauerampfer\">Sauerampfer<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Ferkelkraut\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ferkelkraut\">Ferkelkraut<\/a>, <a title=\"Disteln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Disteln\">Distel<\/a>, <a title=\"M\u00e4des\u00fc\u00df\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M%C3%A4des%C3%BC%C3%9F\">M\u00e4des\u00fc\u00df<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Mauerpfeffer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mauerpfeffer\">Mauerpfeffer<\/a>, <a title=\"Ulmen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ulmen\">Ulme<\/a> und <a title=\"Getreide\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Getreide\">Getreidek\u00f6rner<\/a>. W\u00e4hrend der Brutzeit frisst er auch kleine <a title=\"Insekten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Insekten\">Insekten<\/a>, insbesondere <a title=\"Blattl\u00e4use\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blattl%C3%A4use\">Blattl\u00e4use<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Art der Nahrungsaufnahme ist beim Bluth\u00e4nfling angeboren. Er pickt Samen vom Boden auf oder zupft sie direkt aus den Fruchtst\u00e4nden der Pflanzen. Zudem l\u00f6st er Samen oder <a title=\"Bl\u00fcte\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bl%C3%BCte\">Bl\u00fctenteile<\/a> der Gr\u00e4ser aus dem Bl\u00fctenstand, indem er den Halm St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck durch den Schnabel schiebt. So kann er die Samen mit Hilfe der Zunge herausl\u00f6sen. An Rapsschoten wird zuerst von den geschlossenen Schoten das Endst\u00fcck abgebissen. Danach entfernt der Bluth\u00e4nfling ein Fruchtblatt nach dem anderen von der Spitze zum Fruchtstiel hin. Die Scheidewand mit den auf den Fruchtblattr\u00e4ndern sitzenden Samen und das zweite Fruchtblatt bleiben stehen. Indem er das Fruchtblatt herauszieht, kann er die dann freien Samen aufpicken. Schlie\u00dflich wird die Scheidewand mit der Schnabelspitze durchsto\u00dfen. Damit verhindern Bluth\u00e4nflinge das Aufspringen der Schoten und k\u00f6nnen alle Samen aufnehmen. So werden auch die Schoten anderer <a class=\"mw-redirect\" title=\"Kreuzbl\u00fctler\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kreuzbl%C3%BCtler\">Kreuzbl\u00fctler<\/a> von dem entgegengesetzten Ende des Fruchtstieles her ge\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenn die Wiesen in Bl\u00fcte stehen, k\u00f6nnen Bluth\u00e4nflinge aus betr\u00e4chtlicher H\u00f6he zielgerichtet dort einfallen, wo rote <a title=\"Ampfer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ampfer\">Ampferpflanzen<\/a> stehen. Auf Ruderalpl\u00e4tzen w\u00e4hlen Gruppen tagelang fast ausschlie\u00dflich Beifu\u00dfsamen aus, w\u00e4hrend sich andere auf die mit Vogelkn\u00f6terich bewachsenen Stellen spezialisieren. Die spontane Auswahl des Ampfers in Wiesen wird auf einen <a title=\"Farbreiz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Farbreiz\">Farbreiz<\/a> zur\u00fcckgef\u00fchrt. Au\u00dferdem lernen sie von den Altv\u00f6geln, die Pflanzengestalt des Beifu\u00dfes und Kn\u00f6terichs zu unterscheiden.<\/p>\n<p>Der Bluth\u00e4nfling erreicht die Geschlechtsreife in der dem Schl\u00fcpfen folgenden Brutperiode. Er f\u00fchrt eine <a title=\"Monogamie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Monogamie\">monogame<\/a> Brutehe. Bluth\u00e4nflinge f\u00fchren j\u00e4hrlich ein bis zwei Bruten , in g\u00fcnstigen Lagen bis zu drei Bruten durch. Der Legebeginn ist Ende April oder Anfang Mai.<\/p>\n<p>Zum <a title=\"Balz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Balz\">Balzen<\/a> spreizt das singende M\u00e4nnchen den Schwanz, so dass die wei\u00dfen Au\u00dfenfahnen deutlich zu sehen sind. Dabei str\u00e4ubt es das Kopfgefieder und l\u00e4sst die vibrierenden Fl\u00fcgel h\u00e4ngen. Unter trippelnden Fu\u00df- und Drehbewegungen verdreht es den Kopf derartig, dass sein K\u00f6rper eine senkrechte Haltung einnimmt. Den Gesang tr\u00e4gt es so lange vor, bis das Weibchen bereit zur <a title=\"Begattung\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Begattung\">Kopulation<\/a> ist. Dann begibt es sich zu ihm, so dass sogleich der Gesang verstummt und die Begattung stattfindet. W\u00e4hrenddessen l\u00e4sst das Weibchen leise wispernde Laute h\u00f6ren. Die Begattungen erfolgen mehrmals t\u00e4glich bis zur Beendigung der Eiablage.<\/p>\n<p>Beide Partner beteiligen sich an der Wahl des Nistplatzes. W\u00e4hrend das M\u00e4nnchen auf geeignete Brutb\u00fcsche oder -zweige hinweist, bestimmt das Weibchen den genauen Stand. M\u00f6glicherweise geeignete Pl\u00e4tze pr\u00fcft das Weibchen, indem es sich hineinsetzt. Dabei sitzt das M\u00e4nnchen in der N\u00e4he und singt. Der Bluth\u00e4nfling bevorzugt gegen direkte Sonneneinstrahlung gesch\u00fctzte, jedoch einen guten \u00dcberblick gebende Standorte. Meistens liegen die Nistpl\u00e4tze in dichten Nadelzweigen. F\u00fcr das Grundfundament und den Mittelbau werden in unterschiedlichster St\u00e4rke trockene <a title=\"Gras\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gras\">Grashalme<\/a>, Kraut<a class=\"mw-redirect\" title=\"St\u00e4ngel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/St%C3%A4ngel\">st\u00e4ngel<\/a> und <a title=\"Moose\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Moose\">Moos<\/a> verwendet. Die Auspolsterung setzt sich aus Tier<a title=\"Haar\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Haar\">haaren<\/a>, <a title=\"Wolle\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wolle\">Wolle<\/a> oder feinem <a title=\"Wurzel (Pflanze)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wurzel_%28Pflanze%29\">Wurzelgeflecht<\/a> zusammen. Es k\u00f6nnen auch weiche <a title=\"Feder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Feder\">Federn<\/a> verarbeitet werden. Der Nestbau dauert gew\u00f6hnlich etwa drei bis vier Tage, kann sich jedoch bei einen Witterungsumschwung durchaus auf eine Woche verl\u00e4ngern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Eiablage findet meistens in den fr\u00fchen Morgenstunden statt. Ein Gelege besteht normalerweise aus f\u00fcnf <a title=\"Ei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ei\">Eiern<\/a>. Die <a title=\"Oval (Geometrie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Oval_%28Geometrie%29\">ovalen<\/a> Eier haben eine bl\u00e4ulichgr\u00fcne oder \u2013wei\u00dfe Grundfarbe und sind meistens mit ziegelroten beziehungsweise rotbraunen Klecksen oder purpurbraunen Flecken, besonders am stumpfen Pol, versehen. Ihre Gr\u00f6\u00dfe liegt zwischen 14,7 x 11,2&nbsp;mm und 22,2 x 14,9&nbsp;mm. Nachdem das letzte oder vorletzte Ei gelegt ist, beginnt das Weibchen mit dem Br\u00fcten. W\u00e4hrend der Brutdauer von 12 bis 13&nbsp;Tagen wird es vom M\u00e4nnchen mit Nahrung versorgt. Es verl\u00e4sst das Nest nur, um Kot abzusetzen oder das Gefieder zu pflegen. Wird es durch Warnrufe des M\u00e4nnchens vor St\u00f6rungen gewarnt, verl\u00e4sst es das Nest heimlich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Legt ein unerfahrener <a title=\"Kuckuck\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kuckuck\">Kuckuck<\/a> sein Ei in das Nest eines Bluth\u00e4nflings, muss der Jungvogel meist verhungern, weil die Brut des Bluth\u00e4nflings vor allem mit Samen von <a class=\"mw-redirect\" title=\"Wildkr\u00e4uter\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wildkr%C3%A4uter\">Wildkr\u00e4utern<\/a> gef\u00fcttert wird.<\/p>\n<p>Die Jungv\u00f6gel werden blind und nackt geboren. Nach dem Schl\u00fcpfen entfernen die Altv\u00f6gel die Eischalen aus dem Nest. In den ersten f\u00fcnf Tagen <a title=\"Hudern\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hudern\">hudert<\/a> und f\u00fcttert das Weibchen die Jungv\u00f6gel aus dem <a title=\"Kropf\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kropf\">Kropf<\/a> mit dem, was es regelm\u00e4\u00dfig vom M\u00e4nnchen erh\u00e4lt. In der Zeit vom vierten bis zum f\u00fcnften Tag \u00f6ffnen die Jungv\u00f6gel die Augen und <a title=\"Bettelverhalten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bettelverhalten\">betteln<\/a> gezielt die Altv\u00f6gel an. Von diesem Zeitpunkt an hudert das Weibchen nur noch in der Nacht und beteiligt sich an der Nahrungsbeschaffung. Der Kot wird nun nicht mehr vom Weibchen verschluckt, sondern von den Altv\u00f6geln weggetragen. Die F\u00fctterungsintervalle liegen zwischen eineinhalb und zwei Stunden. Ab dem siebten Tag geben die Jungen leise \u201eSsst-Rufe\u201c von sich, die von Tag zu Tag lauter werden. Ab dem neunten Tag ducken sich die Nestlinge bei einer vermeintlichen Gefahr ins Nest. Bei St\u00f6rungen k\u00f6nnen sie nun fluchtartig das Nest verlassen. In der Zwischenzeit beginnt das Weibchen sich nach erneutem Nistmaterial umzusehen, damit die n\u00e4chste Brut rechtzeitig begonnen werden kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit 12 bis 14&nbsp;Tagen erfolgt in der Regel das Ausfliegen der Jungv\u00f6gel. Danach sitzen sie im Ge\u00e4st und werden von den Altv\u00f6geln in den Schwarm eingef\u00fchrt, damit sie mit der Gruppe vertraut werden. Sie werden noch einige Tage vom M\u00e4nnchen gef\u00fcttert. W\u00e4hrenddessen beginnt das Weibchen ein neues Nest zu bauen, damit die zweite Brut begonnen werden kann. Ab dem 18. bis 22. Tag nehmen die Jungv\u00f6gel eigenst\u00e4ndig Nahrung auf, mit 28&nbsp;Tagen sind sie selbst\u00e4ndig. Gefahr droht ihnen von <a title=\"Hauskatze\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hauskatze\">Katzen<\/a>, <a title=\"Greifv\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Greifv%C3%B6gel\">Greifv\u00f6geln<\/a> und <a title=\"Marder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marder\">Mardern<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Freilebende V\u00f6gel werden maximal acht bis neun Jahre alt. In Gefangenschaft k\u00f6nnen sie ein Alter von 12 bis 15&nbsp;Jahren erreichen.<\/p>\n<p>Bluth\u00e4nflinge sind tagaktiv. Sie verlassen ihren Schlafast mit Tagesbeginn, mit Sonnenuntergang suchen sie ihn wieder auf. In den fr\u00fchen Morgenstunden ist die Nahrungssuche am intensivsten. Die Aktivit\u00e4tsphase wird h\u00e4ufig durch Ruhe- und Putzphasen unterbrochen. Der Bluth\u00e4nfling sucht im Schwarm die Umgebung nach Nahrung und Futter ab, da S\u00e4mereien r\u00e4umlich und zeitlich ungleichm\u00e4\u00dfig verteilt sind. H\u00e4ufig geht er zum Trinken und Baden an Wasserstellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das ganze Jahr \u00fcber verh\u00e4lt sich der Bluth\u00e4nfling wenig territorial. So verteidigt er zwar den Nestbereich, jedoch kein <a title=\"Revier (Tier)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Revier_%28Tier%29\">Revier<\/a>. Kleine lockere Brutkolonien kommen h\u00e4ufig vor, sofern das Nahrungsangebot f\u00fcr alle Familien ausreicht. Mehrere Paare suchen gemeinsam nach Nistmaterial und kommen auch geschlossen zur\u00fcck. Au\u00dferhalb der Brutzeit lebt der Bluth\u00e4nfling in dicht zusammenhaltenden, gro\u00dfen Schw\u00e4rmen, die im Winter mit Schw\u00e4rmen von Finken wie <a title=\"Girlitz (Art)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Girlitz_%28Art%29\">Girlitz<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Gr\u00fcnling (Vogel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gr%C3%BCnling_%28Vogel%29\">Gr\u00fcnling<\/a> und <a title=\"Stieglitz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stieglitz\">Stieglitz<\/a> oder anderen samenfressenden Arten wie der <a title=\"Goldammer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Goldammer\">Goldammer<\/a> vermischt sein k\u00f6nnen und Schlafgemeinschaften bilden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Selbst innerhalb gr\u00f6\u00dferer Kolonien sind Bluth\u00e4nflinge sehr friedlich und vertr\u00e4glich. H\u00e4ufig gehen sie paarweise oder in der Gruppe auf Nahrungssuche. Wenn sich Bluth\u00e4nflinge gro\u00dfe Zuneigung bekunden wollen, schn\u00e4beln sie miteinander. Putzen sie sich auch noch gegenseitig, bekunden sie damit ihre Sympathie f\u00fcreinander. Bluth\u00e4nflinge bieten ihrem Partner zur Pflege h\u00e4ufig K\u00f6rperpartien an, die sie beim Putzen mit dem Schnabel nicht erreichen. Als Aufforderung zum Putzen steckt einer dem anderen also Nacken, Kopf oder Kehle entgegen. Der Partner zieht nun an der dargebotenen Stelle eine Feder nach der anderen durch den Schnabel. Ber\u00fchrt er aber einmal andere K\u00f6rperstellen, wird der Geputzte sogleich unruhig, pickt nach ihm oder fliegt fort. H\u00e4lt ein Bluth\u00e4nfling seinen Kopf schief, fordert er seinen Partner zum Kraulen auf. Streitigkeiten beschr\u00e4nken sich in der Regel auf gegenseitiges Drohen, wonach der Unterlegene aufgibt. Das Wetzen des Schnabels an einem Ast dient als Beschwichtigungsgeste, um den Konflikt beizulegen.<\/p>\n<p>Nach ITIS&nbsp; gibt es sieben Unterarten:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><em>Carduelis cannabina cannabina<\/em> ist die <a title=\"Nominotypisches Taxon\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nominotypisches_Taxon\">Nominatform<\/a>. Sie besiedelt haupts\u00e4chlich <a title=\"Europa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europa\">Europa<\/a>.<\/li>\n<li><em>Carduelis c. autochthona<\/em> stellt die dunkelste Unterart dar. Sie lebt in <a title=\"Schottland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schottland\">Schottland<\/a>.<\/li>\n<li><em>Carduelis c. bella<\/em> ist vor allem am Kopf heller als die Nominatform. Die Unterart tr\u00e4gt einen fast wei\u00dfem B\u00fcrzel. Sie besiedelt <a title=\"Kleinasien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kleinasien\">Kleinasien<\/a>.<\/li>\n<li><em>Carduelis c. guentheri<\/em> ist kleiner als die Nominatform und leuchtender gezeichnete Sie lebt auf <a title=\"Madeira\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Madeira\">Madeira<\/a>.<\/li>\n<li><em>Carduelis c. harterti<\/em> ist vor allem am Kopf heller als <em>Carduelis c. bella<\/em>. Die Unterart tr\u00e4gt einen fast wei\u00dfem B\u00fcrzel. Sie besiedelt die \u00f6stliche <a title=\"Kanarische Inseln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kanarische_Inseln\">Kanarischen Inseln<\/a>.<\/li>\n<li><em>Carduelis c. meadewaldoi<\/em> ist kleiner als die Nominatform und leuchtender gezeichnet. Sie lebt auf den westlichen Kanarischen Inseln.<\/li>\n<li><em>Carduelis c. mediterranea<\/em> besiedelt die <a title=\"Iberische Halbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iberische_Halbinsel\">iberische Halbinsel<\/a>, die <a class=\"mw-redirect\" title=\"Balearen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Balearen\">Balearen<\/a>, <a title=\"Korsika\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Korsika\">Korsika<\/a>, <a title=\"Sardinien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sardinien\">Sardinien<\/a>, <a title=\"Sizilien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sizilien\">Sizilien<\/a>, den <a title=\"Balkanhalbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Balkanhalbinsel\">Balkan<\/a>, die K\u00fcstengebiete des <a title=\"Adriatisches Meer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Adriatisches_Meer\">adriatischen Meeres<\/a> und <a title=\"Griechenland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Griechenland\">Griechenland<\/a>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch von einer weiteren Quelle werden sieben Unterarten anerkannt. Dabei wird jedoch <em>Carduelis cannabina nana<\/em> als eine Unterart von <em>Carduelis cannabina guentheri<\/em> gef\u00fchrt. Eine andere Quelle&nbsp; geht von nur sechs Unterarten aus. Hier stellt <em>Carduelis cannabina nana<\/em> eine eigene Unterart dar, deren Bezeichnung hier als <a class=\"mw-redirect\" title=\"Synonym\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Synonym\">Synonym<\/a> f\u00fcr <em>Carduelis cannabina guentheri<\/em> verwendet wird. <em>Carduelis c. mediterranea<\/em> wird nicht anerkannt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das weltweite Verbreitungsgebiet des Bluth\u00e4nflings wird auf 12.200.000&nbsp;km\u00b2 gesch\u00e4tzt. Globale Trends konnten nicht gemessen werden; dennoch wird davon ausgegangen, dass die Art in ihrem Bestand nicht gef\u00e4hrdet ist. Der <a title=\"International Union for Conservation of Nature and Natural Resources\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/International_Union_for_Conservation_of_Nature_and_Natural_Resources\">IUCN<\/a> zufolge umfasst der Bestand etwa 40.000.000 bis 150.000.000 Individuen. Daher wird die Art als nicht gef\u00e4hrdet (LC) eingestuft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die europ\u00e4ische Brutpopulation macht mehr als die H\u00e4lfte der weltweiten Verbreitung aus. Sie ist mit mehr als 10.000.000 Paaren sehr gro\u00df. W\u00e4hrend sie zwischen 1970 und 1990 stabil war, gab es zwischen 1990 und 2000 R\u00fcckg\u00e4nge in verschiedenen nordwestlichen L\u00e4ndern, insbesondere in <a title=\"Frankreich\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Frankreich\">Frankreich<\/a>. Dennoch waren die Trends im \u00fcberwiegenden Teil Europas stabil oder zunehmend. Da die Population im Ganzen einen moderaten R\u00fcckgang (mehr als 10&nbsp;%) erfahren hat, wird der zuvor als sicher (Secure) gef\u00fchrte Bluth\u00e4nfling konsequenterweise als r\u00fcckl\u00e4ufig (Declining)&nbsp; eingestuft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Von den <a title=\"Finken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Finken\">Finken<\/a> ist der Bluth\u00e4nfling am meisten von den S\u00e4mereien der Ackerkr\u00e4uter abh\u00e4ngig. Durch starke Anwendungen von <a title=\"Herbizid\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Herbizid\">Herbiziden<\/a> kann der Bluth\u00e4nfling laut <a title=\"Einhard Bezzel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Einhard_Bezzel\">Einhard Bezzel<\/a> auf Dauer gesch\u00e4digt werden, da die Basisnahrung an Acker- und Feldkr\u00e4utern dadurch beseitigt wird. Die Entfernung dichter <a title=\"Hecke\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hecke\">Hecken<\/a> wirkt sich ebenfalls negativ aus, da diese als Brutpl\u00e4tze dienen.<\/p>\n<p>foto Mihai Baciu<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Der Bluth\u00e4nfling (Carduelis cannabina), auch H\u00e4nfling oder Flachsfink genannt, ist eine Vogelart aus der Familie der Finken (Fringillidae). Er besiedelt Europa, Nordafrika, Vorderasien und das westliche Zentralasien. Als typischer Kulturlandvogel bevorzugt er Busch&#8211; und Heckenlandschaften im Tiefland. 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